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EPALE

E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

 
 

Blog

Impressionen: EPALE Stakeholder Konferenz 2019

15/10/2019
von Mona Schliebs
Sprache: DE
Document available also in: LV EN

Lesezeit etwa 4 Minuten: Lesen, Liken, Kommentieren!

„Raining Cats and Dogs“ – ins Wasser gefallen ist aber trotzdem nichts!

Mit einer englischen Redewendung zum eher weniger einladenden Wetter in Warschau begrüßte die Moderatorin Tamsin Rose das Plenum der diesjährigen EPALE Stakeholder Konferenz in Polen. Mit Ihrer überraschend lockeren aber stets professionellen Art hieß Sie die Teilnehmenden herzlich willkommen und nahm das Publikum spielend leicht mit auf eine Reise, die von den Anfängen und bisherigen Errungenschaften von EPALE bis hin zu vielversprechenden Prognosen und ambitionierten Zukunftsvisionen reichte.

Ganz im Zeichen der Community

Angekommen – das war mein erster Eindruck auf der EPALE Stakeholder Konferenz, die, wie ich finde, ganz im Zeichen der Community stand und einen wunderbaren Ort für den kreativen Austausch und die gemeinsame Zusammenarbeit der rund 230 Teilnehmer*innen bot. 

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Participants Networking at EPALE Conference

Die Konferenz setzte damit nicht nur EPALE selbst ins Zentrum, sondern verlieh vor allem auch seinen Nutzern und Stakeholdern eine kräftige Stimme. Nachdem das Plenum von der Europäischen Kommission, sowie dem Generaldirektor der Foundation for the Development of Education System in der Hauptstadt Polens begrüßt wurde, folgte auch schon die erste von vielen verschiedene Case Studies zur Nutzung von EPALE. Der Mehrwert dieser kurzen Einblicke, die das gesamte Programm der Konferenz ganz wesentlich prägten, lag zum einen ganz eindeutig im porträtieren der beeindruckenden Vielfältigkeit und Heterogenität der Community, zum anderen eröffnete sie allen Anwesenden aber auch Inspirationen und neue Ideen für die eigene Nutzung der Plattform. 

Das Programm der Konferenz, das bis oben hin mit praktischen Workshops, Diskussionen und Präsentationen gefüllt war, ließ während ausgedehnter Pausen in Wohlfühlambiente stets auch genügend Raum für eine individuelle Vernetzung und den Austausch auf persönlicher Ebene. 

Zukunftsvisionen

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Bei der Präsentation der verschiedenen Zukunftsvisionen für die Plattform durch Wilhelm Vukovich (Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission), war eine der Kernbotschaften für mich, dass EPALE nun schlichtweg erwachsen geworden ist und man sich von einigen anfänglichen Schwierigkeiten lösen und auf das Wesentliche fokussieren kann: Wie kann EPALE die eigene Community weiter vergrößern und erreichen, dass immer mehr Nutzer auch selbst auf EPALE aktiv werden?

Die Bestrebungen sind ganz klar – EPALE soll schneller werden, leichter zu bedienen sein und neue nützliche Funktionen zum Community-Building anbieten, ohne dabei zu komplex zu werden und Verlässlichkeit oder Stabilität einzubüßen. Die Community darf gespannt sein, denn neben etlichen technischen Upgrades, wie schnellerer Ladezeiten, neuer Sprachvarianten, einer besseren Navigation, der Erweiterung der Partnersuche oder gänzlich neuer Features, wie der Möglichkeit zur Face-to-Face Konversation, soll EPALE auch durch ein völlig neues Look and Feel aufgewertet werden. 

Für mich – und sicherlich auch für viele andere im Plenum – gab es letztlich noch den Hinweis auf eine ganz besondere Vision: die EPALE App. Noch mehr Mobilität, eine noch einfachere Vernetzung, mehr Austausch und noch weniger Grenzen für den Bildungssektor – das ist es doch letztlich, was EPALE überhaupt erst ins Leben gerufen hat und stünde zudem ganz im Zeichen des übergeordneten Ziels der Europäischen Kommission, das Erasmus+ Programm simpler zu gestalten und leichter zugänglich zu machen. Eine EPALE-App wäre hierfür sicherlich ein weiterer Katalysator – warten wir ab, was die Zukunft von EPALE für die Community bereithält. 

Lagerfeuer-Stimmung dem Regen zum Trotz

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Am zweiten Tag galt es umso mehr noch einmal selbst aktiv zu werden, denn die Konferenz hielt neben einem inspirierenden Beitrag zur nordischen Bildung von Lene Rachel Andersen, der in die Geheimnisse spezieller, tief in der Gesellschaft und Politik verankerter Bildungsmodelle einweihte, vier grandiose Workshops bereit, die man am liebsten alle nacheinander besucht hätte. Da ich mich während der Konferenz für meine eigenen Aktivitäten auf EPALE aber auch für meine Rolle als EPALE-Botschafterin weiter rüsten wollte, entschied ich mich für den Workshop How projects can use EPALE – a guide von Christine Bertram. Eigentlich dachte ich, dass ich die meisten Funktionen der Plattform, sowie ihren Sinn und Zweck größtenteils durchschaut habe – der rege Austausch mit anderen Nutzern erweiterte aber, wie so oft, meinen Horizont und ich lernte ganz neue Facetten kennen, die mir bisher entgangen waren. Abschließend bekam jeder Teilnehmende einen wunderbaren Guide an die Hand, der motiviert, und die eigenen Aktivitäten strukturiert und potenziert. 

Schließen möchte ich meine Reflektionen zur Konferenz mit dem Aufgreifen der Antwort von Christian Friedrich auf die Frage, wie EPALE und seine vielfältigen Inhalte für seine Nutzer relevant bleiben kann: Die florierendsten Communities formen sich über gemeinsamen Herausforderungen, die gemeinsam angepackt werden können. Man benötigt stets ein Lagerfeuer, um das sich alle Zugehörigen versammeln können. EPALE kann genau dieses Lagerfeuer sein.

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Über die Autorin: 

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 Mona Schliebs ist seit 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Lern-Innovation tätig und arbeitet dort im Kontext Digitalisierung in der Erwachsenenbildung. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten ist sie unter anderem für die Koordination des Projekts CaseWORK zuständig. Frau Schliebs ist zudem Botschafterin für EPALE Deutschland.


Bildrechte: Peter Sadowsky Photographer, EPALE Deutschland, Pettycon von Pixabay


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1 - 9 von 9 anzeigen
  • Bild des Benutzers Laura Kutra
    Lai nodrošinātu arvien jaunu lietotāju piesaisti platformai EPALE, manuprāt, vērtīgi būtu popularizēt šo platformu studējošo un jauno pedagogu vidū, pasniedzējiem aicinot studentus iepazīties ar dažādiem rakstiem, pētījumu rezultātiem, izstrādātajiem materiāliem šajā platformā un pēctam daloties uzzinātajā ar kursabiedriem un pasniedzējiem lekcijās, semināros, reizē nodrošinot arī aktuālās informācijas apmaiņu plašākā cilvēku lokā. 
  • Bild des Benutzers Ginta Salmina
    Projektu jomas cilvēki un organizācijas zina, ka tiek īstenoti daudzi vērtīgi projekti, kuros tiek izstrādāti noderīgi materiāli un īstenotas dažādas aktivitātes. Tomēr, tā kā ne visi pieaugušo izglītības jomā iesaistītie darbojoas projektos, ir svarīgi popularizēt EPALE platformu un veicināt tās pieejamību arvien plašākam cilvēku lokam, jo tajā tiek apkopoti gan izstrādātie materiāli, gan pasākumi, gan jomas jaunumi. Priecē, ka EPALE attīstās laikam līdzi un domā gan par mobilo aplikāciju, gan citiem platformas uzlabojumiem. 
  • Bild des Benutzers Katrin Echtermeyer
    Vielen Dank für den umfassenden Rückblick - beim Lesen war ich gleich noch einmal kurz dort ;-)
    Inzwischen sind auch alle Vorträge ind Inputs auf EPALE als Ressourcen zur Verfügung gestellt: EPALE Conference 2019 - Präsentationen
    Mich persönlich hat der Vortrag von Lene Rachel Andersen besonders fasziniert und inspiriert. Was macht "Bildung" - und sie hat auch im Englischen bewusst den deutschen Begriff mit seinem historischen Hintergrund benutzt - erfolgreich, und zwar sowohl bei dem/der Einzelnen als auch im Sinne einer Stärkung der Gesellschaft und einer gemeinsamen, nachhaltigen Weiterentwicklung?
  • Bild des Benutzers Mona Schliebs
    Da stimme ich dir zu! Ich finde der Beitrag hat - neben anderen - den Fokus der ganzen Konferenz noch einmal auf eine Metaebene gesetzt, die häufig fehlt. Oftmals wird der Fokus bei Konferenzen am Ende zerpflückt, weil man sich themenspezifischer unterhält und vielleicht auch bei ganz konkreten Projektideen landet - was natürlich auch toll ist!

    Der Beitrag hat für mich alle Teilnehmenden am Ende nochmal versammelt - und zwar nicht nur physisch sondern auch gedanklich! Ein sehr gelungener Abschluss einer tollen Konferenz!
  • Bild des Benutzers Ivita Freimane
    Dalīties ar domām ir būtiski, jo tikai tā rodas jaunas, reizēm pat trakas idejas, kas ievieš ko jaunu, atvieglo ikdienu un paplašina redzesloku. Arī šī platforma kalpo,galvenokārt, kā domu apmaiņu karte, kas var iedvesmot kādu lielām pārmaiņām. Pilnīgi piekrītu autorei, EPALE noteikti var būt šis ugunskurs.
  • Bild des Benutzers Michael Sommer
    Persönlich finde ich die europäische Zusammenarbeit absolut wichtig, und darum ist es gut, dass es diese Stakeholder-Konferenzen regelmäßig gibt. Wir sollten schließlich nicht nur unsere regionale und nationale Perspektive pflegen, sondern eben besonders auch in Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Ländern kommen. Da fängt die Arbeit für Europa und für EPALE eigentlich erst richtig an!
  • Bild des Benutzers Mona Schliebs
    Da stimme ich voll und ganz zu.

    Letztlich ist es ja auch das, für was die Plattform EPALE selbst steht - Austausch und kreative Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Regelmäßige Treffen in Präsenz, bei dem die Community für den Austausch zusammenkommen, können die eigene Motivation neu entfachen und Kooperationen in Rollen bringen. 
  • Bild des Benutzers Tino BOUBARIS
    Ein interessanter Einblick in die EPALE Konferenz - schade, dass ich nicht dabei sein konnte! Mich würde interessieren, inwieweit der Austausch mit EPALE Botschafter*innen aus anderen Ländern Deine Perspektive auf die Plattform EPALE verändert hat. Was sehen andere in EPALE, das wir nicht oder anders sehen?
  • Bild des Benutzers Mona Schliebs
    Auf der Konferenz war es nicht immer gleich erkennbar, wer nun dezidiert als Botschafter*in, wer als Nutzer*in oder wer in einer ganz anderen Rolle da war. 

    Mich hat schlichtweg der Austausch mit der Community begeistert, denn man selbst betrachtet eine Plattform wie EPALE immer nur aus dem Blickwinkel der eigenen Herausforderungen und Aufgaben. Dabei übersieht man vielleicht oft das ein oder andere. Während EPALE für manche hauptsächlich ein möglicher Weg zur Promotion des eigenen Projekts ist, bedeutet es für andere den Dreh- und Angelpunkt der Projektarbeit.

    Mir waren beispielsweise die Möglichkeiten von EPALE zu Beginn der Projektlaufzeit oder sogar noch zur Antragsphase einfach nicht so sehr bewusst. Bei der Konferenz habe ich dann aber Projekte kennengelernt, die direkt auf EPALE „geboren“ wurden, weil sich die richtigen Menschen zur richtigen Zeit in Gruppen oder Diskussionen gefunden haben. Das finde ich sehr inspirierend.