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Bedürfnisgerechte und nachhaltige betriebliche Weiterbildung älterer Beschäftigter

Das Projekt BeWaB zeigt evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für eine bedürfnisgerechte und nachhaltige betriebliche Weiterbildung älterer Beschäftigter auf, die Aspekte des formellen und informellen Lernens wie auch deren Wechselspiel berücksichtigen

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Tanja Rabl

Lesedauer ca. 2 Minuten

Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen schon jetzt thematisieren

innovatWB.

Alternde Belegschaften und Fachkräftemangel – diese gesellschaftlichen Entwicklungen stellen Organisationen derzeit vor große Herausforderungen. Um zukunftsfähig zu sein und im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, ist es daher für Organisationen wichtig, das Potenzial älterer Beschäftigter als wertvolles Humankapital zu nutzen. Im Hinblick auf den Erhalt und die Entwicklung deren Beschäftigungsfähigkeit spielt die betriebliche Qualifizierung eine entscheidende Rolle, zumal sich die Anforderungen im Hinblick auf Arbeitsweisen und Kompetenzen aufgrund des Wandels in der Arbeitswelt stetig verändern.

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekts „Bedürfnisgerechte und nachhaltige betriebliche Weiterbildung älterer Beschäftigter“ (BeWaB; Förderkennzeichen 21IAWB110A, 21IAWB110B) war es, wissenschaftlich und empirisch fundierte Erkenntnisse für die Gestaltung bedürfnisgerechter und nachhaltiger betrieblicher Weiterbildung für ältere Beschäftigte zu gewinnen und ein ganzheitliches Handlungskonzept für die organisationale Praxis abzuleiten, das auch ein praxistaugliches Evaluationsinstrument für eine nachhaltige Qualitätssicherung vorsieht.

Im Zentrum des Projekts standen folgende Fragen:

  • Wie kann formale betriebliche Weiterbildung für Ältere bedürfnisgerecht gestaltet werden?
  • Wie lassen sich förderliche Rahmenbedingungen für die Weiterbildungsbereitschaft und -teilnahme von Älteren schaffen?
  • Wie gestalten sich informelle Lernprozesse älterer Beschäftigter und was sind Barrieren und Katalysatoren?
  • Wie lassen sich formale Weiterbildung und informelle Lernformen im Hinblick auf die Weiterentwicklung Älterer sinnvoll und gewinnbringend kombinieren?
  • Wie kann nachhaltiger Erfolg von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen – insbesondere auch für ältere Beschäftigte – erreicht und gesichert werden?

Diese Fragen wurden in verschiedenen Arbeitspaketen beantwortet, die die Technische Universität Kaiserslautern und das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e.V. Bayreuth bearbeiteten. Die Forschungsarbeiten umfassten verschiedenste empirische Erhebungen: Interviews mit Expertinnen und Experten, Interviews mit älteren Beschäftigten, Fokusgruppen mit älteren Beschäftigten, Lerntagebücher mit älteren Beschäftigten, Befragungen von Beschäftigten jeglichen Alters, Evaluationsstudien zu formalen betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen und Fokusgruppen mit Beschäftigten, Führungskräften, Vertreterinnen und Vertretern der Personalentwicklung und Trainerinnen und Trainern.

Erkenntnisse der Studie

Die zentralen Erkenntnisse des Verbundprojekts sind in Praxisleitfäden aufbereitet, die Handlungsmöglichkeiten zu folgenden Themenfeldern aufzeigen:

  • Weiterbildung älterer Beschäftigter fördern
  • Informelles Lernen älterer Beschäftigter fördern
  • Erfolg betrieblicher Weiterbildung messen und sichern

Diese Leitfäden finden Sie auf der Projekthomepage bei den Veröffentlichungen unter dem Abschnitt „Praxisveröffentlichungen“.

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Tanja Rabl.

Zur Autorin

Prof. Dr. Tanja Rabl ist Koordinatorin des Verbundprojekts BeWaB und seit 2014 Professorin an der Technischen Universität Kaiserslautern. Dort leitet sie den Lehrstuhl für Personalmanagement, Führung und Organisation.  Schwerpunkte ihrer Forschung sind unter anderem das Management des demographischen Wandels und der Diversität in Organisationen wie auch das Management der digitalen Transformation.


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