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Nationale Weiterbildungsstrategie vorgestellt

Die erste „Nationale Weiterbildungsstrategie“ der Bundesrepublik Deutschland mit Fokus auf die berufliche Weiterbildung stellten Vertreter von Bund, Ländern, Wirtschaft und der Bundesagentur für Arbeit vor. Ziel ist es, die Weiterbildungspolitiken von Bund und Ländern enger zu verzahnen und mit weiteren Partnern Weiterbildungsangebote und Fördermöglichkeiten für alle transparenter und leichter zugänglich zu machen.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, sagte, dass mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie der Grundstein für eine neue Weiterbildungskultur gelegt werden soll. Im Fokus der neuen Strategie steht insbesondere die berufliche Weiterbildung.

Als Antwort auf den Strukturwandel hat die Entwicklung modularer, interaktiver Lernplattformen in einem Innovationswettbewerb „Digitale Plattform Berufliche Weiterbildung“ zum Ziel,  einen niederschwelligen Zugang zu Weiterbildungsangeboten zu ermöglichen. Das Aufstiegs-BAföG wird substantiell erhöht sowie die Bewertung und Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen  flächendeckend ausgebaut, so Karliczek weiter.

Die Nationale Weiterbildungsstrategie bietet konkrete Maßnahmen, wie den Anspruch auf das Nachholen eines Berufsabschlusses, die Stärkung der Weiterbildungsberatung oder die Förderung von Weiterbildungsverbünden auf regionaler Ebene, betont Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil.

Die einzelnen Handlungsziele im Überblick:

  • Die Transparenz von Weiterbildungsmöglichkeiten und –angeboten unterstützen
  • Förderlücken schließen, neue Anreize setzen, bestehende Fördersysteme anpassen
  • Lebensbegleitende Weiterbildungsberatung flächendeckend vernetzen und Qualifizierungsberatung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen stärken
  • Die Verantwortung der Sozialpartner stärken
  • Die Qualität und Qualitätsbewertung von Weiterbildungsangeboten prüfen und stärken
  • Erworbene Kompetenzen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer in der beruflichen Bildung sichtbar machen und anerkennen
  • Fortbildungsabschlüsse und Weiterbildungsangebote entwickeln
  • Bildungseinrichtungen als Kompetenzzentren für berufliche Weiterbildung strategisch weiterentwickeln
  • Das Personal in der Weiterbildung stärken und für den digitalen Wandel qualifizieren
  • Die strategische Vorausschau stärken und die Weiterbildungsstatistik optimieren

Quellen:

Lesetipp:

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