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Bibliotheken als Lernorte für Erwachsenenbildung: Eindrücke vom tschechisch-österreichischen EPALE Study Visit im Juni 2019

15/11/2019
av EPALE Österreich
Språk: DE
Document available also in: EN CS

Mitte Juni 2019 luden EPALE und Erasmus+ Erwachsenenbildung Tschechien eine Gruppe von neun Bibliothekar/innen mit verschiedenen institutionellen Hintergründen auf einen dreitägigen Study Visit nach Wien ein. Das intensive Programm, organisiert von EPALE Österreich, drehte sich um das Thema „Bibliotheken als Lernorte für Erwachsenenbildung“. Der Study Visit förderte einen Austausch von Best Practice Beispielen zwischen Bibliothekar/innen über Grenzen hinweg und führte zu Ideen bezüglich zukünftiger Mobilitäten im Rahmen des Programms Erasmus+ Erwachsenenbildung.

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Librarians visiting the Library Perchtoldsdorf © OeAD-GmbH_Eva Baloch-Kaloianov

Bibliothekar/innen besuchten die Bibliothek Perchtoldsdorf  © OeAD-GmbH_EPALE Austria

Wie war der Study Visit aufgebaut?

Beim Kick-Off Meeting am 17. Juni 2019 wurde die Gruppe von Carin Dániel Ramírez-Schiller, stv. Leiterin der Nationalagentur Erasmus+ Bildung, begrüßt.

Markus Feigl, Geschäftsführer des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ), gab Einblicke in das Österreichische Bibliothekssystem, die vielfältige Bibliotheken-Landschaft, die Ausbildungswege im Bibliothekswesen in Österreich, sowie zu statistischen Daten ( Mitarbeiter/innen, Nutzergruppen…). Siehe dazu auch das Video-Statement von Markus Feigl.  

Kateřina Nekolová, Institut für Bibliothekswesen, Nationalbibliothek Tschechien, präsentierte das Tschechische Bibliothekswesen (siehe PPT Präsentation), seine historischen Wurzeln, sowie dessen aktuelle Strukturen. Sie gab Einblicke in architektonische Lösungen für Bibliotheken und zeigte Beispiele wie Bibliotheken als Lernumfeld für Erwachsenenbildung genutzt werden können.

Reinhard Ehgartner, Geschäftsführer des Österreichischen Bibliothekswerks, demonstrierte wie Bibliotheken das „Entdecken der Welt durch Lesen“ ermöglichen können. Ulrike Unterthurner, Leiterin der Stadtbibliothek Dornbirn, gab Einblicke in die Arbeit einer österreichischen „Lernenden Bibliothek“. Filiz Keser-Aschenberger, Leiterin des Zentrums für Bildungsmanagement und Hochschulentwicklung an der Donau-Universität Krems, präsentierte wie regionale Bibliotheken Erwachsenenbildung befähigen können (Siehe PPT Präsentation) und stellte außerdem das Erasmus+ KA2 Projekt LIB(e)RO (PPT) vor. Hier finden Sie ein Video-Statement zu diesem Projekt.

Karin Hirschmüller, Erasmus+ Nationalagentur Österreich und Lucie Kelblová, Erasmus+ Nationalagentur Tschechien erläuterten die Möglichkeiten von Erasmus+ Erwachsenenbildung im Bereich von KA1 (Mobilität) und KA2 (Strategische Partnerschaften)für Bibliothekar/innen und Bibliotheken.  Katrin Handler, EPALE Österreich und Barbora Pavelková, EPALE Tschechien präsentierten „EPALE – Was bietet es?“

Zu Besuch bei Bibliotheken 

Am Nachmittag besuchte die Gruppe die Bücherei im Bildungszentrum Simmering und wurde von deren Leiter, Jan Pokorny, begrüßt. Hier finden Sie sein Video-Statement.

Am zweiten Tag des Study Visit wurde zunächst die Bibliothek Perchtoldsdorf besucht und es fand ein Austausch mit Gabriele Lindenthal (Leitung) und Ursula Liebmann, Geschäftsführerin von „Treffpunkt Bibliothek“, ein Service für Bibliotheken des Landes Niederösterreich statt. Am Nachmittag öffnete die Nationalbibliothek in Wien ihren Tiefenspeicher für die Gruppe der Bibliothekskolleg/innen aus Tschechien.

Austausch im Büchereiverband Österreich

Der Study Visit führte am dritten Tag schließlich zu einem Besuch beim Büchereiverband Österreichs, wo die Gruppe vom Geschäftsführer des BVÖ, Markus Feigl begrüßt wurde.

Der Study Visit bot den teilnehmenden Bibliothekar/innen Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch, hier finden Sie ein paar Eindrücke der Teilnehmer/innen:

„Mir gefielen die Besuche verschiedener Arten von Bibliotheken, als Vergleich, um neue Dinge kennenzulernen und um neue Sichtweisen zu bekommen.“
„Es war sehr interessant zu sehen, dass Bibliotheken in Österreich denen in Tschechien sehr ähneln. Ehrenamtliche Arbeit spielt in Österreich aber eine größere Rolle.“
„Nach diesem Study Visit will ich mehr Aktivitäten mit jungen Erwachsenen machen, um die Lust am Lesen zu fördern.“

Hören sie mehr Stimmen der Teinehmer/innen am EPALE Cross Border Study Visit und lesen Sie den Blog-Beitrag „S EPALE do Rakouska (Mit EPALE nach Österreich)“ auf Tschechisch), geschrieben von Michaela Staňková, Regionale Forschungsbibliothek in Liberec.

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