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Politische Themen durch den Jugendrat vermittelt

16/05/2019
Jezik: DE

Lesedauer circa 4 Minuten - Lesen, liken und kommentieren!


Politische Bildung ist das Herzstück des Rates der deutschsprachigen Jugend (RdJ). Der Jugendrat Ostbelgiens organisiert seit seiner Erstehung Veranstaltungen und Projekte, um jungen Erwachsenen das Thema Politik näher zu bringen. Auch in diesem Jahr hat der RdJ einiges zu bieten, damit (junge) Erwachsene ganz bewusst einer Partei ihre Stimme geben.

Der RdJ ist das Sprachrohr der Jugendlichen aus Ostbelgien. Er versucht, ihre Interessen zu vertreten und stellt sich ihren Herausforderungen. Der RdJ sieht sich als Plattform, die es Jugendlichen ermöglicht, sowohl Jugendpolitik aktiv mitzugestalten als auch Projekte zu verwirklichen. Jugendliche sollen als aktiver Teil der Gesellschaft wahrgenommen werden und mitentscheiden können.

Es war darum keine Frage, dass der ostbelgische Jugendrat zu den diesjährigen Wahlen verschiedene Projekte organisiert. Mit drei Podiumsdiskussionen in Zusammenarbeit mit weiteren Einrichtungen und einem Online-Tool hat der RdJ einen wesentlichen Beitrag geleistet, um jungen Erwachsenen die politischen Inhalte näher zu bringen.

  

Podiumsdiskussionen

  

Mitte März unterstützte der RdJ gemeinsam mit Europe Direct und dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlamentes in Belgien die ostbelgischen Studentenvereinigungen, einen politischen Frühschoppen zu den EU-Wahlen zu organisieren. Zu Beginn des Frühschoppens wurde die Kampagne „Diesmal wähle ich“ von Informationsbüro des Europäischen Parlamentes vorgestellt. Danach ging es dann in die Diskussion mit sieben Kandidaten der ostbelgischen Parteien. Die Veranstaltung EU – ist das Frieden oder kann das weg?“ richtete sich vor allen Dingen an junge Erwachsene, so wurden die Themen dazu von den Studenten vorbereitet. Unter den vier vorgestellten Themen suchten sich die Teilnehmer mit Hilfe der Slido-App die Schwerpunkte "Sicherheit" und "Klimaschutz" aus. Es entstand eine interessante Debatte, die anhand von weiteren Umfragen über Slido auch die Meinung des Publikums aktiv miteinbezog. Anschließend konnte in geselliger Runde mit den Kandidaten ausgetauscht werden. So erhielten die rund 70 Teilnehmer einen ersten Einblick in die Vision der Parteien für die Zukunft Europas.

  

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Bildquelle: Verbindungsbüro Europäisches Parlament Belgien

  

Zudem organisierte der RdJ gemeinsam mit weiteren Einrichtungen aus Ostbelgien (Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Alteo, dem Institut für Demokratiepädagogik, Jugend und Gesundheit und den Jugendinformationszentren Infotreff und JIZ) mit der Unterstützung von Erasmus+ zwei Podiumsdiskussionen: eine ausschließlich für Sekundarschüler und eine öffentliche für alle interessierten Bürger. Während den Veranstaltungen wurden die Kandidaten ausdrücklich gebeten, sich in leichter Sprache auszudrücken. Geschah dies nicht, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit mit Hilfe von kleinen Stopp-Schildern, die Kandidaten zu bitten, ihre Erklärungen verständlich umzuformulieren. Die Inhalte wurden auch hier eingangs von jungen Menschen ausgearbeitet, vor Ort hatten jedoch alle Teilnehmer Gelegenheit, Fragen zu stellen. So wurden dem Publikum Programme und Standpunkte der ostbelgischen Parteien auf einfache Weise vermittelt. Ziel war es, dass die Teilnehmer sich ein Bild von allen Kandidaten machten, um sich bewusst für eine Partei und/oder einen Kandidaten zu entscheiden.

  

Online-Tool

  

Der RdJ wollte sich aber nicht nur auf Veranstaltungen beschränken, sondern organisierte mit einer sechsköpfigen Arbeitsgruppe ein Projekt, um vor allem Erstwähler durch den Parteiendschungel zu lotsen. Ende April wurde darum das Online-Tool “Wat wählste?” veröffentlicht. Das Wahlpositionsvergleichswerkzeug soll Erstwähler und Erwachsenen dabei helfen, sich mit den Parteien der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) vertraut zu machen und zu schauen, inwiefern deren Ansichten mit der eigenen Meinung übereinstimmen. Die Wähler sollen sich zu ihrer Wahl aktiv Gedanken machen und ihre Stimme bewusst abgeben können. Dazu kann jeder Bürger bei der Navigation durch das Tool verschiedenen Thesen zustimmen, sie ablehnen, ihnen neutral begegnen, sie überspringen oder gar doppelt gewichten. Danach werden die eigenen Antworten mit den vorgegebenen Antworten der Parteien abgeglichen und, je nach Übereinstimmung, Punkte vergeben. Am Ende wird anhand der Punktzahl nachverfolgt, wie oft die Parteien mit der eigenen Meinung übereingestimmt haben. Es lohnt sich anschließend, die Begründungen der Parteien nochmal anzuschauen, denn vielleicht vermag es die Argumentation einer Partei, jemanden schlussendlich von einem anderen Standpunkt zu überzeugen.

  

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Durch diese Initiativen bemühte der RdJ sich in dieser Vorwahlzeit, politische Themen für junge Erwachsene sowohl interessant als auch verständlich darzustellen und regt mit seinen Aktionen alle Wähler an, sich mit ihrer Wahl am 26. Mai genau auseinanderzusetzen.


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