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Qualifizierungschancengesetz: Noch nicht am Ziel

Das Bild zeigt eine Schulungssituation.

Der erhoffte Anstieg bei der Zahl der geförderten Weiterbildungen von Beschäftigten blieb nach der Einführung des Qualifizierungschancengesetzes im Jahr 2019 aus. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Während der Anstieg bei Weiterbildungen mit Zuschüssen zu den Lehrgangskosten in etwa konstant zum Vorjahr war, zeigte sich ein deutlicher Anstieg bei den Förderungen mit Arbeitsentgeltzuschuss. Hier wurden doppelt so viele Weiterbildungen gefördert wie im Vorjahr.

Trotz der Erweiterung der Fördermöglichkeiten von Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte seit 2019 blieb der Anstieg der Zahl der Teilnehmenden hinter den Erwartungen zurück. Dabei können nun Beschäftigte unabhängig von Qualifikation, Alter und Betriebsgröße mit einem Beitrag zu den Lehrgangskosten und mit einem Arbeitsentgeltzuschuss gefördert werden, wenn sie vom Strukturwandel betroffen sind oder eine berufliche Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben.

Weiterbildungen in Berufen mit Fachkräfteengpässen wurden bereits vorher gefördert. Am häufigsten werden Lehrgangskosten im Bereich Altenpflege bezuschusst, gefolgt von Lehrgangskosten im Bereich Fahrzeugführung. Ein Arbeitsentgeltzuschuss wird besonders häufig bei Weiterbildungen in der Altenpflege und in der Gesundheits- und Krankenpflege gezahlt.

Seit der Einführung des Qualifizierungschancengesetzes hat sich das Verhältnis von Frauen und Männern, die mit einem Arbeitsentgeltzuschuss gefördert wurden, ausgeglichen. Zuvor wurden mehr Frauen unterstützt. Gleichwohl stieg der Frauenanteil bei Förderungen mit Lehrgangskosten leicht an.

Ebenfalls einen Zuwachs verzeichneten der Anteil der Personen ohne Berufsausbildung sowie der Anteil ausländischer Beschäftigter, deren Weiterbildungskosten übernommen wurden.

Die Forscherinnen und Forscher resümieren: „Der erleichterte Zugang zur Förderung von Weiterbildung trägt sicher dazu bei, diese zu stärken.“ Hierzu müssten weitere Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erleichtern, an Weiterbildungen teilzunehmen.

Die IAB-Studie ist online abrufbar unter http://doku.iab.de/kurzber/2020/kb2420.pdf.

Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.  Presseinformation vom 15.12.2020

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