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Blog

Soziale Integration von Migrant*innen: Das MOOC EXULI ist online!

11/02/2020
przez Nicolas CONDOM
Język: DE
Document available also in: FR EN ES IT

[Übersetzung (Französisch - Deutsch) : EPALE Frankreich]

  

EXULI ist ein Projekt zur strategischen Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus+, das Jugendbetreuern Instrumente für die Arbeit mit jungen Migranten und Migrantinnen rund um deren Traumata an die Hand geben will und das von Psychoanalytikern mit an Lacan orientierter Ausrichtung begleitet wird.

    

Erasmus+ ist für die Förderung der Mobilität von Studierenden in Europa bekannt, weniger bekannt ist es als ein Programm, das Schaffung und Unterstützung neuer Ansätze und Methoden zur sozialen Integration fördert.

Hier stellen wir EXULI vor, ein Projekt zur strategischen Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus+, das Jugendbetreuern Instrumente für die Arbeit mit jungen Migranten und Migrantinnen rund um deren Traumata an die Hand geben will und das von Psychoanalytikern mit an Lacan orientierter Ausrichtung begleitet wird. 

Ein Zusammenschluss von Vereinen, Einrichtungen und Experten aus Italien, Frankreich, Griechenland und Spanien, unter denen Pistes Solidaires, unsere Gastgeberorganisation, der Partner auf französischer Seite ist.

Sie wollen mehr darüber wissen? Besuchen Sie das Internetportal, auf dem die im Rahmen des Projekts erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt werden und das ein MOOC für Pädagogen, Lehrer, Sozial- und Jugendarbeiter, Kulturmittler, Psychologen und Psychoanalytiker anbietet.

EXULI: Worum geht es?

Um auf das historische Phänomen der Migration zu antworten, das ganz Europa betrifft, sind fortschrittliche Instrumente und Methoden benötigt, um mit den traumatischen Erfahrungen vieler Migrant*innen umzugehen. Diese Methoden entsprechen dem dringenden Bedarf der Gemeinschaften, in denen diese Zwangsmigranten (d.h. Exilanten, Exuli) ankommen, und ermöglichen es den Aufnahmegemeinschaften gleichzeitig, besser ausgerüstet und vorbereitet zu sein, um auf die Schaffung realer Bedingungen der Integration in verschiedenen Formen hinzuarbeiten.

Es geht dabei darum, einen Zustand der Verwundbarkeit zu überwinden, der in den meisten Fällen mit wiederholten Traumata verbunden ist, es geht darum, gegen den Prozess der Marginalisierung von Migrant*innen anzugehen, die schnell als „benachteiligt“ oder von den Normen der Aufnahmegesellschaft abweichend etikettiert werden. Dadurch finden sie sich in einem niedrigeren Status wieder und sind Vorurteilen ausgesetzt.

Das EXULI-Projekt reagiert im Wesentlichen auf die Bedürfnisse im Zusammenhang mit der sozialen Integration junger Migrant*innen durch einen Prozess, der die Instrumente der nicht-formalen Bildung und der Psychoanalyse nach Lacan kombiniert. Ziel: Junge Migrant*innen sollen in die Lage versetzt werden, ihre Geschichte neu zu schreiben und sich die Integration in die Gesellschaft vorzustellen.

Dieser Prozess soll ein Gefühl der Kontinuität innerhalb des Aufnahmelandes vermitteln, wobei die Unmöglichkeit, gewohnte Verhaltensweisen beizubehalten, und die unvermeidlichen Differenzen in Bezug auf das Neue (ob von weit her kommend oder nicht) berücksichtigt werden sollen.

EXULI hat eine pädagogische Strategie entwickelt, die auf dem pädagogischen und psychoanalytischen Einsatz der Erzählung von Traumata durch Kommunikationsmittel der Ausdruckskunst basiert. Dadurch konnte die Barriere überwunden werden, die durch Verwendung einer fremden Sprache entsteht (Mangel an Details und Nuancen, Unmöglichkeit, Begriffe mit Gefühlen und Empfindungen zu verbinden).

Um dieses Ziel zu erreichen, verwendeten die Partner Ausdrucksmittel, die über Sprache allein hinausgehen und die es ermöglichten, junge Migrant*innen in die Lebensbedingungen und die besonderen Momente im Aufnahmeland einzubeziehen.

www.exuli.eu

   


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  • Obrazek użytkownika David LOPEZ
    Un projet extrêmement intéressant. Beaucoup d'actions ont eu lieu sur les compétences des migrants. Ce projet s'intéresse aux traumatismes vécus. Ce n'est pas du superflu. C'est essentiel pour favoriser une insertion dans la société de vie où les migrants s’inscrivent. Le site internet est très complet et inspirant sur les méthodes utilisées. 
  • Obrazek użytkownika Nicolas CONDOM
    Merci beaucoup ! N'hésite pas à créer ton compte sur la plateforme pour interagir avec la communauté de pratique :)