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Sport: ein wichtiges alternatives Lerninstrument

09/08/2018
door Andrew McCoshan
Taal: DE
Document available also in: EN HR RO LV PL SL HU FR IT ES

/nl/file/sports-adult-learning-projectsSports in adult learning Projects

Sports in adult learning Projects

Der vorliegende Artikel ist eine Übersetzung aus dem Englischen.

EPALE-Themenkoordinator Andrew McCoshan befasst sich mit von Erasmus+ kofinanzierten Projekten und erhält viele Einblicke in die Rolle des Sports als Mittel der Erwachsenenbildung.

„Die Kraft des Sports ist einfach riesig, da er das Leben in vielerlei Hinsicht verändern kann. Er kann zur Verbesserung des Gesundheitszustands beitragen, Teamarbeit fördern und unzuverlässige junge Menschen zu disziplinierter Leistung bewegen. Außerdem kann er Gemeinschaften zusammenschweißen. Wie beim Fußball handelt es sich beim Sport ebenfalls um eine „Weltsprache“, die von allen Kulturen beherrscht wird, in denen die Disziplin, Regeln und Normen von allen verstanden werden. Der Sport hat auch die Kraft, sowohl ganze Teams als auch einzelne Personen zu beflügeln und ihnen Erfolgserlebnisse zu bescheren, auf denen Woche für Woche und Jahr für Jahr aufgebaut werden kann.“

Im europäischen Projekt Sport for Change werden die Vorteile des Sports präzise zusammengefasst. Wie können diese in Bezug auf das Lernen umgesetzt werden? Erasmus+-Projekte liefern die Antworten in folgenden drei Schlüsselbereichen:

/nl/file/projects-sports-adult-learningProjects with sports in adult learning

Projects with sports in adult learning

Wesentliche Vorteile des Sports für das Lernen

Als Möglichkeit zur Entwicklung verschiedenster Kompetenzen

Als alternatives Lerninstrument       Als nicht-formales Lernen par excellence

Entwicklung von Kompetenzen durch Sport

Anhand der Projekte wird sehr gut deutlich, wie durch Sport verschiedenste Kompetenzen entwickelt werden können: 

  • Schwerpunkt vieler Projekte ist es, sich eine gesunde Lebensweise anzueignen, beispielsweise im Rahmen des Projekts Lifelong Swimming, nicht zuletzt aufgrund der Sorge, dass unsere heutige Lebensweise Bewegung nicht unbedingt fördert und gesundheitliche Probleme wie Fettleibigkeit und Herzerkrankungen herbeiführen kann.
  • Nicht zuletzt stehen bei den Projekten soziale und zivilgesellschaftliche Werte und Einstellungen im Mittelpunkt, die durch Sport gefördert werden können, beispielsweise das Verständnis verschiedener Gemeinschaften füreinander und das Ermöglichen von Chancen für Gruppen, die Diskriminierung ausgesetzt sein oder Probleme beim Zugang zu Sport haben könnten, z. B. Menschen mit Behinderung. Beim Projekt Chain Reaction steht der Gedanke des „Fair Play“ im Mittelpunkt und beim Projekt Fair Play A Rule for Life wird der Slogan „Street-football for Tolerance“ [Straßenfußball für Toleranz] verwendet und es werden Kompetenzen im Konfliktmanagement entwickelt. Das Projekt She Runs dient der Mädchenförderung im Sport.
  • Durch Sport lassen sich auch soft skills und soziale Kompetenzen erwerben, beispielsweise in den Bereichen Teamarbeit, Problemlösung, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Wie beim Projekt Sport for All kann der Sport Menschen aktivieren; die Projekte bieten dabei einen sicheren Ort, an dem Erwachsene ihre Angst vor sportlichen Aktivitäten, denen sie seit ihrer Schulzeit nicht mehr nachgegangen sind, überwinden können.
  • Außerdem lassen sich berufliche Qualifikationen erlangen. Der Erwerb von Kompetenzen für die Beschäftigungsfähigkeit steht im Mittelpunkt des Projekts Mobility Opportunities Boosting Investment In Lanarkshire To Inspire VET Learners To Improve Employability And Skills, und beim Projekt LFC Foundation College Programme Enhancement & Exit And Progression Opportunities geht es darum, den Teilnehmern bessere Karrieremöglichkeiten zu vermitteln.

Sport als alternatives Lerninstrument

Sport hat die Kraft, Menschen für das Lernen zu begeistern, die sich ansonsten nicht für Bildung interessieren würden. Insofern kann er als alternative positive Kraft angesehen werden, die Menschen dazu bringt, neue Fähigkeiten zu erwerben, ohne sich dessen bewusst zu sein. Dies wird bei vielen Erasmus+-Projekten deutlich, die sich häufig an benachteiligte junge Menschen richten, die in der Schule möglicherweise keine positiven Erfahrungen gemacht haben, sowie an ältere Menschen, die seit vielen Jahren nicht mehr am formalen Lernen teilgenommen haben, und nicht erwerbstätige Erwachsene. Weitere Zielgruppen dieser Projekte sind Familien sowie Menschen mit Behinderungen und deren BetreuerInnen. Beim Projekt Enabled Media wird darauf hingewiesen, dass viele Menschen mit Behinderungen gar nicht wissen, dass es für Sie überhaupt Möglichkeiten gibt, und dass „eine Behinderung, auch wenn sie vieles erschwert, nichts unmöglich macht […] und Menschen mit Behinderungen auch teilhaben, etwas leisten und die Freude über einen Erfolg genießen können.“

Weitere Zielgruppen sind JugendbetreuerInnen, AusbilderInnen, Freiwillige und sonstige UnterstützerInnen. Im Projekt Sport for Change heißt es dazu: „Freiwilligenarbeit stellt [...] eine hervorragende Möglichkeit dar, Erwachsene in das formale und informelle Lernen einzubeziehen bzw. wieder einzubeziehen. Sie bietet ein wichtiges Training für die Beschäftigung und ebnet den Weg in die Arbeitswelt. Sport und Freiwilligenarbeit im Sport gelten als wichtige Werkzeuge für die Inklusion von Gruppen, die sich vom üblichen formalen Lernen distanziert haben.“

Sport als Möglichkeit des nicht-formalen Lernens par excellence

Der Sport ermöglicht es den unterschiedlichsten Organisationen, sich an der Planung und Umsetzung des Lernens zu beteiligen, darunter nicht nur Erwachsenenbildungseinrichtungen, sondern auch zivilgesellschaftliche Nichtregierungsorganisationen, Sportvereine und Hochschulen. Dies macht seine Stärke mit aus: Sport macht es möglich, dass Organisationen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten und Kompetenzen zusammenarbeiten.

Aufgrund ihrer positiven alternativen Rolle sind nicht-formale Lernmethoden in sportorientierten Erasmus+-Projekten weit verbreitet. Bei den Projekten werden häufig folgende Methoden angewandt:

  • Learning by Doing
  • Peer-to-Peer-Learning
  • Gruppendiskussionen
  • Präsentationen
  • Eisbrecher (Kennenlernspiele)
  • Spiele

und Aktivitäten, bei denen die TeilnehmerInnen darüber nachdenken können, was beim Sport passiert ist, z. B. intolerantes Verhalten.

Bei sportbasierten Projekten wird sowohl die geistige als auch die körperliche Dimension des Lernens in den Vordergrund gestellt. Beim Projekt MEMTRAIN werden sportliche Übungen mit Gedächtnistraining verbunden, um das gesunde Altern und die Gedächtnisentwicklung bei älteren Erwachsenen zu fördern. Beim Projekt Promoting Active Engagement In Sports dient Karate als Übungsmethode für Menschen über 55 Jahre, wobei die Vorteile in Bezug auf Geduld, Gleichgewicht, Koordination, Kraft, Mobilität und Selbstwertgefühl hervorgehoben werden.

Als Lernmittel bietet der Sport viele Möglichkeiten. Er macht den Erwerb von Fähigkeiten durch nicht-formale Methoden und Lernumgebungen möglich und bringt viele Menschen zum Lernen, die vielleicht nie von selbst darauf kämen, an formalen Lernangeboten teilzunehmen. Welche Erfahrungen haben Sie in diesem Bereich gemacht?

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1 - 5 van 5 weergegeven
  • afbeelding van Jānis Rage-Raģis

    Sports kā neformālā izglītība šobrīd Latvijā visspilgtāk ir pārstāvēts caur projektu “Ghetto Games”. Šeit ir iespēja mērķtiecīgi un motivēti darboties. Jaunieši mācas dzīvot veselīgi, draudzīgi. "Ghetto" šobrīd ir lielākā ielu kultūras un jauniešu kustība valstī. Zem Ghetto karoga tiek organizēti teju 70 pasākumi sezonā. Tūkstošiem jauniešu ir iespēja pozitīvā vidē regulāri sportot un veselīgi pavadīt laiku.

  • afbeelding van Ilze Biteniece
    Sports kā neformālās izglītības virziens paver daudz iespējas. Tas ir lielisks veids, kā pilnveidot savas prasmes radošā vidē.Turklāt ar fiziskajām aktivitātēm mēs arī iekustinām savas smadzenes. Izmantojot fiziskās aktivitātes grupu darbos dalībnieki gūst tikai labu. Sportam ir liels spēks, ar tā palīdzību viņi iemācās sadarboties viens ar otru, saliedējas un gūst pozitīvu enerģijas lādiņu visai atlikušajai dienai. Manuprāt ikdienas steigā pieaugušie nepagūst nodarboties ar fiziskajām aktivitātēm. Un šāda veida neformālās izglītības iespēju vajadzētu arvien vairāk un vairāk popularizēt mūsdienu sabiedrībai.
  • afbeelding van Jausma Rozenšteine
    Sporta izglītībā galvenais iemesls neformālajā izglītībā ir darba kvalifikācijas uzlabošana. Neformālai izglītībai ir tieša ietekme uz sporta darbinieku darba kvalitātes papildināšanu un palielināšanu. Sporta neformālā izglītība ātrāk spēj reaģēt uz izmaiņām darba tirgū un piedāvāt apmācāmajiem papildināt tās zināšanas, kas konkrēti viņiem ir nepieciešamas. 
  • afbeelding van Marta Kosińska
    Świetny tekst z szalenie interesującymi przykładami projektów wykorzystujących sport. Bardzo inspirujące jest myślenie o sporcie jako narzędziu subwersywnym. W Polsce, na gruncie edukacji kulturowej, istnieje kilka grup odbiorczych "nieaktywnych", do których najtrudniej dotrzeć - to między innymi grupa dorosłych w wieku związanym z aktywnością zawodową. O wiele łatwiej pozyskać do działań seniorów - nawet do działań wymagających aktywności fizycznej, aniżeli pracujących dorosłych. Być może właśnie sport mógłby stanowić narzędzie docierania do tej grupy? 
  • afbeelding van Monika Dawid-Sawicka
    Sport to instrument nieświadomej nauki ale też narzędzie rozwoju, które wpływa na wiele innych obszarów życia. Poczucie sprawczości, osiąganie małych celów, doskonalenie i wytrwałość to bardzo często te elementy, które wypracowujemy sobie poprzez sport. Ich doświadczenie powoduje, że wzmocnieni, dokonujemy zmian m.in. w życiu zawodowym. Sport daje poczucie sprawczości, powoduje, że widzimy możliwość zmiany np. ścieżki kariery. Sport w dorosłym życiu otwiera na dążenie do nowych celów i wspiera w ich osiąganiu.