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EPALE

Elektroniczna platforma na rzecz uczenia się dorosłych w Europie

 
 

Welche Rolle spielt die EU in der Erwachsenenbildung?

In der folgenden Chronik können Sie sehen, wie sich die Rolle der EU bei der Förderung der Erwachsenenbildung über die letzten Jahrzehnte entwickelt hat. Die Chronik enthält auch Highlights wie wichtige Veröffentlichungen und Initiativen.

Die Arbeit der EU in der Erwachsenenbildung beginnt mit den Römischen Verträgen, mit denen die Europäische Gemeinschaft erstmals die berufliche Aus- und Weiterbildung gefördert hat.

1957

Die EU beginnt die Arbeit an ihrer Erwachsenenbildungspolitik

2000
(2002)

Der Rat der Europäischen Union veröffentlicht seine Entschließung zum lebensbegleitenden Lernen, in der der Grundsatz des lebenslangen Lernens und die Bereitstellung in unterschiedlichen Lernumgebungen hervorgehoben werden.

(2006)

Die Kommission veröffentlicht die Mitteilung Erwachsenenbildung: Man lernt nie aus, in der sie auf den wesentlichen Beitrag der Erwachsenenbildung zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und Mobilität sowie zur sozialen Eingliederung hinweist.

Die Kommission veröffentlicht ihre Mitteilung Zum Lernen ist es nie zu spät. Diese Mitteilung enthält einen Aktionsplan Erwachsenenbildung (2008–2010), der erstmals gemeinsame Prioritäten für den Sektor Erwachsenenbildung definiert.

2007

Der Rat veröffentlicht eine Entschließung über eine erneuerte Europäische Agenda für die Erwachsenenbildung, mit der die Arbeit im Bereich der Erwachsenenbildung konsolidiert werden soll. Diese Agenda stellt den Referenztext der EU zur Erwachsenenbildung dar.

2011

Eine zentrale Botschaft der Europäischen Agenda für die Erwachsenenbildung ist, dass Erwachsenenbildung in all ihren Formen die Beschäftigungsfähigkeit der Lernenden verbessert und einen wichtigen Beitrag zur sozialen Eingliederung, zum aktiven Bürgersinn und zur persönlichen Entwicklung leistet. Das Kernziel der Agenda besteht darin, die Teilnahme an der Erwachsenenbildung zu steigern und es allen Erwachsenen zu ermöglichen, ihre Fertigkeiten und Kompetenzen ihr ganzes Leben lang weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Die Prioritäten der Agenda für die Erwachsenenbildung für die Jahre 2015–2020 werden festgelegt:

2015

die Kohärenz der Erwachsenenbildung mit anderen Politikbereichen sicherstellen

Angebot und Annahme der Erwachsenenbildung verbessern

den Zugang zur Erwachsenenbildung durch arbeitsplatzgestütztes Lernen, IKT-Kenntnisse und Möglichkeiten für eine zweite Chance verbessern

die Qualitätssicherung verbessern, einschließlich der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung von Erwachsenenbildungspersonal

Die Europäische Agenda für neue Kompetenzen schlägt vor, dass die Mitgliedstaaten eine Kompetenzgarantie einführen, um das Niveau der Grundfertigkeiten vieler Erwachsener zu verbessern.

2016

Am 19. Dezember verabschiedet der Rat die Empfehlung Weiterbildungspfade – Neue Chancen für Erwachsene. Diese sollen den 64 Millionen Erwachsenen in Europa, die Probleme beim Lesen und Schreiben, beim Rechnen und bei der Verwendung digitaler Technik im Alltagsleben haben, helfen, einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben.

2016

Die Europäische Agenda für die Erwachsenenbildung ist Teil des „Strategischen Rahmens – allgemeine und berufliche Bildung 2020” für die europäische Zusammenarbeit in allgemeiner und beruflicher Bildung. Die ET2020-Arbeitsgruppe für Erwachsenenbildung 2016–2018 führt Peer-Learning-Maßnahmen durch, die mehr Erwachsene ermutigen können, am Arbeitsplatz zu lernen.

Die Mitgliedstaaten müssen die Maßnahmen definieren, die sie durchführen wollen, um die Weiterbildungspfade umzusetzen.

2018