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EPALE - Elektroniczna platforma na rzecz uczenia się dorosłych w Europie

Newsroom

Erasmus+ Projekt zum Thema Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt

07/02/2020
Språk: DE

"Ich habe bislang bereits viel gelernt, was auch für meine lokalen Gegebenheiten wichtig ist. Nachdem wir in Hradec Kralove bereits verschiedene good-practice-Beispiele zeigen und diskutieren konnten, sind nun in Bozen und zuvor in Wien wichtige Impulse dazu gekommen, die ich in meiner Institution und im gesellschfaftlichen Umfeld weiter bearbeiten werde. Ich bin mir sicher, nach den weiteren Treffen werden wir alle weiterführende, fast konzeptionelle Lernerfahrungen haben."  

Anna Maclova, Hradec Kralove


Erasmus+-Projekt GEKS Vielfalt: Lehr- und Lernsituationen nach methodisch-didaktischen Konzepten unterstützen die Treffen und deren inhaltliche Auswertung. Hier in Wien.

Eckdaten Erasmus+-Projekt GEKS Vielfalt
Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Kontext von Migration: Erkenntnisse zur Konzeption von Erwachsenenbildungsangeboten zur Vielfalts-Akzeptanz  in der  Sozialen Arbeit  
[Social cohesion in the context of migration: findings on the design of adult learning programmes (opportunities) covering the acceptance of diversity]
Akronym:       GEKSVielfalt
Laufzeit des Projektes: September 2018 – September 2020
Leitfragen von GEKS Vielfalt

Die Herausforderungen, die sich einer Gesellschaft durch Migration und Flucht stellen, sind keineswegs vorübergehend. Vielmehr werden Migration und Flucht zum aktuellen Wandel einer Gesellschaft gehören. Menschen aus Kriegsgebieten und Armutsregionen der Welt bringen meist kaum Hab und Gut mit, aber ihre kulturellen und religiösen Prägungen und vielfach traumatische Erfahrungen. Durch Zuwanderung und Flucht werden bereits plurale Gesellschaften nochmals vielfältiger. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen und unterschiedlichen weltanschaulich-religiösen Beheimatungen leben Tür an Tür.
Die Leitfrage des Projektes lautet: Wie kann durch Bildung (im umfassenden Sinn) und Begegnung der gesellschaftliche Zusammenhalt angesichts der Herausforderungen durch Migration und Flucht gestärkt und gefördert werden? Zur Stärkung dieses Zusammenhaltes haben gesellschaftliche Organisationen und Initiativen bereits seit einigen Jahren Projekte entwickelt und setzen diese um. Good-practice-Projekte in europäischen Ländern ausfindig zu machen, bei Besuchen kennenzulernen, im Kontext des Umfeldes zu reflektieren und für den eigenen Kontext zu bedenken, sind wesentliche Anliegen des Projektes.

Ziele:

Die angestrebten Ziele liegen auf theoretischer und praktischer Ebene.  Es sollen theoretische Zugänge und praktische Wege kennengelernt und Impulse für die Praxis im eigenen Kontext gegeben werden. Die Ziele im Einzelnen:

  1. Kennenlernen von good-practice-Beispielen europäischer Partner, die geeignet sind, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Besonders sollen dabei die kontextbezogenen Ansätze und die Praxis bedacht und mit den Verantwortlichen sowie Beteiligten vor Ort reflektiert werden.
  2. Austausch der Projektträger und Beteiligten vor Ort mit den europäischen Partnern. Ein Feedback „von außen“ geben.
  3. Die Übertragbarkeit auf eigene Zusammenhänge prüfen und Ideen und Anregungen aufnehmen.
  4. Die eigene Fragestellung nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt mit den Augen der europäischen Partnern sehen und reflektieren lernen.
  5. Die besuchten good-practice-Beispiele, ihre Ansätze, Methoden und Erfahrungen dokumentieren und verbreiten.

Innovativ ist das Projekt darin, dass es den Blick im internationalen Kontext weitet und Ansätze und Erfahrungen aus europäischen Ländern einbezieht

Inhalte und Ergebnisse

Es haben bereits Partnertreffen in Tschechien, Österreich und Italien stattgefunden. Weitere stehen im Frühjahr 2020 in Rumänien (Inhalte: Mehrsprachigkeit in der Region Satu Mare / Herausforderungen durch unterschiedlich nationale Bevölkerungsgruppen / Lebenssituation der Roma und Sinti)  und im September in Köln an. Im Rahmen dieses Partner-Treffens wird es am 23. September von 9:30 – 13:00 Uhr in Köln (Georgstraße 18)  eine öffentliche Veranstaltung zum Thema der Lernpartnerschaft geben  Inhalte werden zwei Vorträge zum Thema „Angst“ (in Gesellschaften) und „Populismus“ sein. Zudem werden die Inhalte und Ergebnisse  die Lernpartnerschaft vorgestellt werden. Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. (www.caritasnet.de) in Deutschland ist die koordinierende Einrichtung für die Partnerschaft.

Erasmus+-Projekt GEKS Vielfalt: Lehr- und Lernsituationen nach methodisch-didaktischen Konzepten unterstützen die Treffen und deren inhaltliche Auswertung. Hier in Wien.

Finden Sie noch mehr Informationen auf den Web-Auftritten der Erasmus+ Projektpartner aus Österreich, Italien, Rumänien und Tschechien.

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