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Teilhabe für alle - Neue Ansätze in der Bildungsarbeit als Schlüssel für eine gelungene Inklusion

Welche strukturellen Veränderungen und inhaltlichen Angebote sind notwendig, damit Teilhabe und Inklusion ermöglicht werden.

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Die Lebenshilfe Castrop-Rauxel-Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.V. ist ein Fachverband für Menschen mit geistiger Behinderung und hält ein breitgefächertes Angebot an Dienstleistungen für jede Altersgruppe bereit. Die Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention einhergehend mit aktuellen gesetzlichen Veränderungen stellt uns vor große Herausforderungen. Für die gesamte Organisation und das gesellschaftliche Umfeld gilt es den Wechsel von einer Fürsorgetradition hin zu einem Bewusstsein und einer Haltung zur Inklusion und Teilhabe zu gestalten.

Was kann Erasmus+ und Europa dazu beitragen?

Andere Länder in Europa sind diesen gesellschaftlichen Veränderungen viel früher und erfolgreicher begegnet, insbesondere die nordischen Länder und die Niederlande, aber auch Österreich.

Von Interesse ist dabei, wie diese Bewusstseinsbildung erreicht werden konnte; insbesondere unter dem Blickpunkt der Bildungsangebote für Mitarbeitende, Kunden und auch der Gesellschaft. Welche strukturellen Veränderungen und inhaltlichen Angebote sind notwendig, damit Teilhabe und Inklusion ermöglicht werden. Europäische Erfahrungen in den Bereichen Pädagogik, Didaktik und Management sollen zu einer Verbesserung der Qualität führen.

Qualitätsverbesserung durch Personalentwicklung

Zusätzlich sollen die Kontakte für weitere Begegnungen und einen Austausch genutzt werden. Um die ersten Schritte in das Programm Erasmus+ zu machen, liegt der Fokus auf der Führungs- und Leitungsebene der Organisation. Die Teilnehmenden sind somit auf der strategischen, organisatorischen und pädagogischen Ebene tätig. Um Veränderungen zu bewirken, gehört es zu den Kernaufgaben entsprechende Lernfelder zu organisieren, Bedarfe festzustellen und selber Bildungsangebote durchzuführen. Erfahrungen über europäische Projekte und interkulturelle Arbeit sind bei allen vorhanden.

Die drei Job Shadowing / Hospitations Projekte verfolgen die Zielrichtung Bildungsangebote für MitarbeiterInnen, Kunden und Partner kennenzulernen, die eine Teilhabe von benachteiligten Personen ermöglichen und zur Förderung einer inklusiveren Gesellschaft beitragen. Ausgewählt wurden hierbei zunächst Einrichtungen in Schweden, Finnland und den Niederlanden.

Dabei sind für uns begleitende Fragen, wie sich diese Maßnahmen auf die Organisation auswirken können, ob dies Auswirkungen auf die Qualitätsentwicklung hat und welche Managementkompetenzen hierfür entscheidend sind.

Europäischer Austausch fördert nationale Diskussionen

Die Lebenshilfe Waltrop e.V. positioniert sich als Fachverband für Menschen mit Behinderung entschieden gegen jegliche Diskriminierung, Ausgrenzung und Bedrohung. Gesellschaftliche Umbrüche gehen einher mit Unsicherheiten und Ängsten und sind somit eine Blockade für Inklusion. Erkenntnisse aus erfolgreichen Veränderungsprozessen auf der Grundlage europäischer Werte sind ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung und Teilhabe. Erasmus+ unterstützt bei der Verwirklichung des Vorhabens. Die Ziele des Programms entsprechen den Bedarfen unserer Einrichtung. Die Teilnehmer können ihr berufliches Bewusstsein und ihre Haltung verbessern und Kontakte für weitere Begegnungen schaffen. Wir gehen ebenso davon aus, dass die Organisation von der Qualitätsentwicklung profitieren wird. Die Teilnahme an Erasmus+ trägt somit dazu bei, der Grundausrichtung unserer Einrichtung gerecht zu werden.

Ausblick und Perspektiven für das Projekt

Zum Zeitpunkt der Antragstellung hat noch niemand geahnt, was in den nächsten Monaten auf uns zukommt. Leider mussten die Projekt Hospitationen auf Grund von Reisebeschränkungen und Home Office Tätigkeit der Projektpartner verschoben werden. Dadurch rückt jedoch eine neue spannende Frage in den Focus. Welche Auswirkungen hat Corona auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderung. In Deutschland konnten wir sehr schnell feststellen, dass nicht nur gesamtgesellschaftlich ein Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung besteht, sondern insbesondere Randgruppen dadurch stärker ausgegrenzt wurden. Stiftungen bemühen sich durch Sonderprogramme dies nachzuholen. In den ausgewählten Projektpartnerländern ist der Einsatz digitaler Instrumente auch im Lebensalltag der Menschen mit Behinderung Normalität. Die Folgen der Ausgrenzung durch Corona Beschränkungen, dürfte dadurch auch geringer sein. Wir sind gespannt und hoffen auf eine zeitnahe Umsetzung.


Projekt Nummer 2020-1-DE02-KA104-007077

Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschick, Waltrop e.V.

Titel: Teilhabe für alle - Neue Ansätze in der Bildungsarbeit als Schlüssel für eine gelungene Inklusion

Projektlaufzeit: 2020 – 2023

Web Seite: https://lebenshilfe-waltrop.de/

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Inklusion in der Erwachsenenbildung Themenwoche.

 

 

 

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