chevron-down chevron-left chevron-right chevron-up home circle comment double-caret-left double-caret-right like like2 twitter epale-arrow-up text-bubble cloud stop caret-down caret-up caret-left caret-right file-text

EPALE - Piattaforma elettronica per l'apprendimento degli adulti in Europa

Newsroom

Neues Projekt EffectVPL

28/03/2017
di Franziska Laudenbach
Lingua: DE

Das Projekt EffectVPL (Effectiveness of VPL (Validation of Prior Non-formal and Informal Learning) Policies and Programmes for Labour Market Inclusion and Mobility – Individual and Employer Perspectives) beschäftigt sich mit der Effektivität von Verfahren der Anerkennung non-formalen und informellen Lernens. Ein besonderer Blick liegt auf der Frage, wie eine Anerkennung früher erworbener Kenntnisse auf individueller Ebene wirkt und welche Effekte diese auf eine (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt aber auch eine Teilhabe an weiteren Lernprozessen hat. Gleichzeitig wird im Rahmen des Projektes untersucht, inwieweit Betriebe und Arbeitgeber mit solchen Anerkennungsverfahren vertraut sind und diese im Rahmen der Personalgewinnung und Personalentwicklung berücksichtigen. Vergleichend angelegt, werden auch bildungspolitische Richtlinien und spezifische Validierungsprogramme in den vier Partnerländern Dänemark, Deutschland, Polen und der Türkei betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Fragen der Inklusion in den Arbeitsmarkt, der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie der Chancenverbesserung von auf dem Arbeitsmarkt Benachteiligten.

Im letzten Projektjahr erstellen die Projektpartner ein Trainings-Modul, das Akteure und Institutionen bei Validierungs- und Anerkennungsverfahren von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen soll. Konzipiert als eine strategische Partnerschaft in der Erwachsenenbildung unterstützt das Projekt den Austausch und die Zusammenarbeit mit acht verschiedenen Partnerorganisationen und somit auch einen gemeinsamen Lernprozess. Koordiniert wird das Projekt vom Zentrum für Arbeit und Politik. Wir laden ähnliche Projekte und Interessierte dazu ein, uns für einen Austausch oder für Kooperationen zu kontaktieren. Weitere Informationen finden sich hier: http://www.uni-bremen.de/zap/forschung/validierung-informellen-lernens-e...

Share on Facebook Share on Twitter Epale SoundCloud Share on LinkedIn Share on email
  • Ritratto di Karin Drda-Kühn

    ValCoVol - Validierung nicht-formaler und informeller Kompetenzen: EPALE gibt uns die Möglichkeit, die Kolleg/innen von EffectVLP zu kontaktieren, verbunden mit dem Hinweis, dass wir mit unserer Strategischen Partnerschaft zum Austausch guter Praxis auf einem inhaltlich ähnlichen Weg sind: ValCoVol – Validation of Competences Acquired in Volunteering / Berufsorientierte Validierung von Kenntnissen aus ehrenamtlicher Arbeit.

    ValCoVol fußt auf folgenden Erfahrungen: Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, haben oft die Schwierigkeit, einem Arbeitgeber zu vermitteln, welche Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen sie erworben haben. Arbeitgeber/innen wiederum können aus Bescheinigungen von Freiwilligenorganisationen häufig nur schwer entnehmen, welche Kenntnisse dort erworben wurden, da diese Bescheinigungen in der Regel die Tätigkeiten beschreiben, nicht aber die erworbenen Kompetenzen.

    ValCoVol erstellt einen Überblick über Projekte, Initiativen und Methoden zur Validierung von nicht-formalem und informellem Lernen, das durch freiwilliges Engagement erreicht wurde. Gleichzeitig werden Instrumente, Modelle und Systeme identifiziert, die Schlüsselkompetenzen validieren, welche im Ehrenamt erworben wurden. Ziel: Arbeitgeber/innen qualifiziert über Kompetenzen zu informieren, die in ehrenamtlicher Arbeit erworben wurden.

    http://www.valcovol.eu (Website in English)

    http://kultur-und-arbeit.de/leistungen-und-projekte/beschaeftigung/2016-... (Kurzinformation in deutscher Sprache)

    Koordiniert wird ValCoVol von Kultur und Arbeit e.V., Bad Mergentheim / Berlin. Wir sind sehr am Austausch mit inhaltlich vergleichbaren Vorhaben interessiert, weil wir an der Erstellung einer Sammlung von europäischen best practice arbeiten. Diese werden im Herbst 2017 auf der Homepage veröffentlicht sein. Kontakt: Dr. Karin Drda-Kühn, Tel. +49 7931 56 36 374, valcovol@kultur-und-arbeit.de