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Blog

Was der EGB in einem neuen europäischen Qualitätsrahmen für die Ausbildung will

21/07/2016
di Giulia COLOMBO
Lingua: DE
Document available also in: EN IT ES FR PL ET HU NL

Jeff Bridgford (King’s College, London) wirft einen Blick auf die vor kurzem veröffentlichten Empfehlungen des  EGB/Unionlearn  für einen  Europäischen Qualitätsrahmen für die Ausbildung.

Auf nationaler und europäischer Ebene hat in den letzten Jahren ein plötzliches Umdenken eingesetzt. Die  bisher vernachlässigte Ausbildung soll jetzt ausgebaut werden,  um junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen. Der Rückgang der Zahl der Auszubildenden konnte jedoch noch nicht gestoppt werden. Auf seinem Kongress im Jahr 2015 hat die Europäische Gewerkschaftsbewegung seine Forderung nach einem „neuen Weg für Europa“ bekräftigt und ein Investitionsprogramm in Höhe von  2% des jährlichen BIP über die nächsten zehn Jahre gefordert, um rund  11 Millionen hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen.  Arbeitsplatzbezogenes Lernen und Lernen am Arbeitsplatz stehen ganz oben auf der Prioritätenliste der Mitgliedsländer, um jungen Menschen den Übergang von allgemeiner und beruflicher Bildung in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und um sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer Zugang zu Weiterbildung haben, um ihren Arbeitsplatz zu sichern und ihre Kompetenzen und Aufstiegsmöglichkeiten zu verbessern.

Derzeit erleben wir ein ‚goldenes Zeitalter‘ des Interesses an Ausbildungsstrategien. Dieses Interesse muss jedoch in ein ‚goldenes Zeitalter‘ der Umsetzung umgewandelt werden. Die Qualität der Ausbildungssysteme ist ein wichtiges Element und sollte verbessert werden, vor allem im Hinblick auf die Ausbildungsergebnisse, Arbeitsbedingungen und den Arbeitsschutz.

Um diesen Prozess zu unterstützen, haben die Europäische Gewerkschaftsbewegung und  Unionlearn, die Bildungsabteilung des Trades Union Congress des Vereinigten Königreichs, einer der größten Mitgliedsorganisationen des EGB, vor kurzem eine Reihe von Qualitätsstandards und -kriterien vorgeschlagen, die als Grundlage für einen Europäischen Qualitätsrahmen für die Ausbildung dienen sollen.

Ausgehend von einer Prüfung der jüngsten Entwicklungen im Bereich Ausbildungsstrategien auf nationaler und europäischer Ebene enthält der Europäische Qualitätsrahmen für die Ausbildung zwanzig verschiedene Themen, wie aus dem Kästchen hervorgeht:

Themenbereiche des Europäischen Qualitätsrahmens für die Ausbildung

 

  1. Definition
  2. Rechtsrahmen
  3. Sozialpartnerschaft und  Governance
  4. Chancengleichheit für alle
  5. Gerechte Kostenteilung zwischen Arbeitgebern und öffentlicher Hand 
  6. Anpassungsfähigkeit an die Arbeitsmarkterfordernisse
  7. Förmliche Verträge
  8. Persönliche Entwicklung und Karrierechancen der Auszubildenden
  9. Entgelt und Sozialschutz
  10. Sichere Arbeitsumgebung
  11. Beratung und Orientierung
  12. Qualitätssicherungsverfahren
  13. Solide Bildungsbasis
  14. Verhältnis zwischen betrieblicher und schulischer Ausbildung
  15. Lehrkräfte, Ausbilder und Mentoren
  16. Kompetenzbasiert/Dauer
  17. Zertifizierung und Anerkennung
  18. Übergänge
  19. Anerkennung von nichtformalem und informellem Lernen
  20. Mobilität auf nationaler und europäischer Ebene.  

 

Jedes Thema hat einen eigenen Qualitätsstandard, der vom Exekutivausschuss des EGB im Jahr 2013 festgelegt wurde, neben einer Reihe von Qualitätskriterien, anhand derer diese Standards auf eine verständliche Art und Weise gemessen werden können. Die Qualitätskriterien wurden als einfache

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  • Ritratto di Elżbieta Tomaszewska

    Bardzo cenna i potrzebna inicjatywa Europejskiej Konfederacji Związków Zawodowych, która wraz z Unionlearn, wydziałem edukacji brytyjskiego Trades Union Congress, zaproponowały zbiór standardów         i kryteriów jakości, które stanowiłyby podwaliny europejskich ram odniesienia na rzecz przygotowania zawodowego.

    Uważam, że szczególnie istotna jest jakość przygotowania zawodowego i systemy szkoleń oraz wspomaganie młodych ludzi w okresie przechodzenia z systemu edukacji na rynek pracy.

    Szybko zmeniająca się specyfika i potrzeby europejskiego rynku pracy wymusząją potrzebę debaty z instytucjami europejskimi i państwami członkowskimi nad wspólnymi działaniami na rzecz poszerzenia zakresu oraz podniesienia skuteczności i jakości przygotowania zawodowego, a także jego doskonalenia w całej Europie.

  • Ritratto di Aaron Rajania

    Hi Jeff,

    Thanks for an interesting article. I think it is great that ETUC have produced a practical contribution to this debate - particulalry given the language often used at European level around qualification frameworks goes over the heads of the key stakeholders involved in implementation - i.e. the employers and education and training institutions. I would be interested what you and others reading this blog think about how feasible it is that we can create sufficient momentum and visibility at EU level to directly support those stakeholders (i.e. employers/education and training institutions) in developing and implementing effective apprenticeships? For example, I note that the EAFA (European alliance for apprenticeships) initiative is still pretty small scale and has not achieved a great deal even though it has been running for the past few years. http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1147

    Best,

    Aaron