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EPALE - ríomhArdán d’Fhoghlaim Aosach san Eoraip

Blag

Was erwarten Sie von EPALE?

01/06/2015
ag Christina NORWIG
Teanga: DE

Diese Frage hat das Team der Nationalen Koordinierungsstelle für EPALE in Deutschland prominenten Stakeholdern aus der Erwachsenenbildung gestellt. In dem dabei entstandenen Film sprechen Peter Brandt, Hans Georg Rosenstein, Petra Herre, Bernd Passens und Andrea Hoffmeier über die Chancen der neuen E-Plattform. Diskutieren Sie mit!

 

 

Möglichkeiten, Informationen und Projektpartner zu finden, gute Praxis auszutauschen und grenzüberschreitende Fachdiskussionen zu führen sind zentrale Voraussetzungen für eine gute europäische Zusammenarbeit in der Erwachsenenbildung. Dies ist zusammengefasst die Meinung von Vertreterinnen und Vertreter von Erwachsenenbildungsverbänden, die das deutsche EPALE-Team im März und April 2015 interviewt hat. Ausschnitte aus den Interviews sind nun als Video verfügbar. Darin formulieren die Gesprächspartner ihre Erwartungen an EPALE als Instrument der europäischen Vernetzung in der Erwachsenenbildung.

„Ich verspreche mir von EPALE, dass dort eine umfassende Materialgrundlage entsteht“

sagte Peter Brandt vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE). Das EPALE-Ressourcenzentrum, in dem die Nutzerinnen und Nutzer ihre Publikationen, Forschungsergebnisse und Projektberichte teilen, ist für den Leiter des Bereichs „Publikationen“ des DIE somit ein Alleinstellungsmerkmal.

 

Der Leiter der Nationalen Koordinierungsstelle Europäische Agenda für Erwachsenenbildung, Hans Georg Rosenstein, hob die Projektpartner-Suche als eine wichtige Funktion von EPALE hervor. Im Gegensatz zu früheren EU- Bildungsprogrammen fehlten in Erasmus+ Instrumente, um Partnerorganisationen zu finden.

„Vielleicht kann EPALE hier etwas ersetzten, das weggefallen ist. Das wäre ein wichtiger Schritt, gerade für die Akteure“,

so Herr Rosenstein.

 

Sowohl die Erwachsenenbildung-Expertin Petra Herre als auch Bernd Passens vom Deutschen Volkshochschulverband (DVV) betonten die Notwendigkeit, auf europäischer Ebene einen Dialog über Schwerpunktthemen der Erwachsenenbildung zu führen. Als eines dieser transnational relevanten Themen, die beispielsweise im EPALE-Blog diskutiert werden könnten, nannte Frau Herre das intergenerationelle Lernen. Herrn Passens lag der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) als eine Möglichkeit am Herzen, non-formales Lernen anzuerkennen.

„Da ist es natürlich wichtig, dass wir europäisch an einem gemeinsamen Strang ziehen“,

lautete sein Appell.

 

Auch die Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland (KEB), Andrea Hoffmeier, wünschte sich einen transnationalen Austausch über EU-Bildungsthemen wie dem EQR. EPALE ist für sie vor allem ein Instrument, um gute Praxis in anderen Ländern ausfindig zu machen und innovative Ansätze und Projekte der KEB zu verbreiten.

 

Mit verschiedenen Community-Aktivitäten wie dem Veranstaltungskalender oder dem Newsroom bietet die EPALE die Infrastruktur, um durch Austausch und Vernetzung die Erwachsenenbildung in Europa zu stärken. Was daraus entsteht, liegt letztlich bei uns allen, den Nutzerinnen und Nutzern.

 

Was erwarten Sie von EPALE? Welche Funktionen helfen Ihnen bei Ihrer täglichen Arbeit? Wie könnte sich EPALE in der Zukunft weiterentwickeln? Nutzen Sie die Kommentarfunktion, um Ihre Meinung mitzuteilen!
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