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EPALE - ríomhArdán d’Fhoghlaim Aosach san Eoraip

Blag

Erwachsenen grundlegende digitale Kompetenz vermitteln: Eine Lektion des Challenge Fund

16/12/2015
ag Jodie Crossley
Teanga: DE
Document available also in: EN FR IT PL ES

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Der Zugang zum Internet und vor allem die Kompetenz für seine Nutzung, das sind Aspekte, die viele von uns in diesem digitalen Zeitalter als selbstverständlich ansehen. Deshalb mag es manche überraschen, dass es allein in Schottland etwa 800.000 Erwachsene gibt, denen es an der für die in unserer digitalen Welt zum Erfolg erforderlichen grundlegenden digitalen Kompetenz mangelt.

Was meinen wir mit „grundlegender digitaler Kompetenz“? Wenn wir uns an die von Go ON UK entwickelte Definition halten, umfasst sie fünf zentrale Bereiche:

  • Umgang mit Informationen
  • Kommunikation
  • Abwicklung
  • Problemlösung
  • Erstellung

Unter anderem umfassen diese Bereiche Wissen über Sicherheit im Internet, die Nutzung von E-Mail und sozialen Medien, Online-Shopping, Ausfüllen von Online-Anträgen und die Erstellung eines Textdokuments. Das sind wesentliche Fähigkeiten, die Menschen beherrschen müssen, um in einem immer stärker digitalisierten Umfeld und vor allem am Arbeitsplatz Erfolg haben zu können.

Seit 2013 führt das Scottish Council for Voluntary Organisations unterstützt von der schottischen Regierung ein ehrgeiziges Programm durch, mit dem die digitale Qualifikationslücke in Schottland überwunden werden soll. Mit Initiativen wie unserem Digital Participation Charter und dem Challenge Fund bringen wir Organisationen zusammen, die ihre Ressourcen vereinen, um gegen die digitale Ausgrenzung zu kämpfen, während kleine Projekte an der Basis unterstützt werden, die sich diesem Thema bereits widmen.

Seit Dezember 2014 haben wir zwei Runden des Challenge Fund verwaltet und unterstützen Projekte für die digitale Integration in Schottland. Eine dritte Runde von Projekten wird in Kürze in Angriff genommen. Vor diesen drei Runden ermittelten wir vier Prioritätsgruppen von Erwachsenen, die wir als besonders von der Digitalwelt ausgeschlossen erkannten. Für sie suchen wir digitale Integrationsprojekte, die wir unterstützen können. Es handelt sich um ältere Menschen, um Behinderte, um Menschen aus ethnischen Minderheiten und um Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind (auch Arbeitssuchende).

Um Ihnen die Vielfalt der von uns unterstützten Aktivitäten näherzubringen, möchten wir hier zwei Beispiele nennen:

Flourish House

Flourish House ist eine in Glasgow ansässige Wohltätigkeitsorganisation, die Menschen mit psychischen Erkrankungen helfen möchte, ein sinnerfülltes Leben zu führen. Seit Anfang Mai bietet die Charity Computerkurse über Themen wie eBay, Sicherheit im Internet und die Nutzung eines Smartphones an. Flourish House leistet mit einer vielfältigen und engagierten Herangehensweise Pionierarbeit bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen. Die Bedürfnisse der Nutzer stehen immer im Mittelpunkt.

Centre for Nordic Studies

Das Centre for Nordic Studies arbeitet mit älteren Mitbürgern der Gemeinden Orkney und Shetland und vermittelt ihnen mithilfe der App Fieldtrip GB digitale Kompetenz. Damit können die Menschen Namen und Geschichten aufzeichnen, die etwas mit Orten in ihren Gemeinden zu tun haben. Indem die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, ihre Erinnerungen online zu erfassen, lernen sie in diesem innovativen Projekt auch grundlegende digitale Fähigkeiten.

Die Verwaltung des Challenge Fund ist für uns bisher eine ausgezeichnete Lernerfahrung gewesen, doch wenn es eines gibt, was wir in den Runden 1 und 2 gelernt haben, dann ist es die Bedeutung von Innovation und Vielfalt, wenn es darum geht, Erwachsenen digitale Kompetenz zu vermitteln. Projekte funktionieren dann am besten, wenn das im Mittelpunkt steht, was den von ihnen unterstützten Menschen am wichtigsten ist, sei es der Umgang mit Smartphone oder Tablet oder die Online-Beantragung von Sozialleistungen. Wem es bei der Nutzung des Internets an Selbstvertrauen mangelt, den kann ein „Aufhänger“, also etwas, an dem ihm etwas liegt, z. B. die Erkundung oder Aufzeichnung der lokalen Geschichte, dazu ermutigen, diese wichtigen ersten Schritte in die digitale Welt zu wagen.

Rebecca Stafford, Team Support Officer bei SCVO, ist zuständig für die Unterstützung des Digitalteams von SCVO bei der Implementierung des Programms für eine digitale Teilhabe in Schottland und im Besonderen für die Entwicklung des Challenge Fund.

 

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1 - 2 as 2 á dtaispeáint
  • Giuseppina Raso's picture

    Inclusione digitale = inclusione  sociale? questa è, secondo me la  domanda del ventunesimo secolo e di cui conosciamo già la risposta. In Italia, e suppongo anche nel resto d'Europa, tutti i giorni leggiamo comunicati stampa dei nostri governanti che ci aggiornano sui nuovi servizi della rete. La banda larga è sempre pù diffusa, i servizi on line aumentano quotidianamente:  in banca, al comune, in ospedale. Non si fanno più code, basta aprire il pc di casa. Straordinario! Ma se sono una persona anziana e non ho mai usato un computer?  La Scozia ha istituito la Digital Partecipation Charter, e l'Italia? Niente! Niente! Niente!  Da qualche tempo ho cominciato a organizzare, nei limiti delle mie possibilità come presidente del centro di Educazione Permanente Università delle LiberEtà, dei corsi a basso costo e, quando possibile, anche gratuiti. Ma è una goccia nel mare!  Non è un'associazione che può risolvere un problema di così grande e grave portata. Intanto il digital divide si fa sempre più largo: ci sono sempre più giovani nativi digitali, sempre più anziani che cominciano  a non capire neanche i media classici, tutti infarciti di termini quali banda larga, app, messenger, twitter, FaceBook e ... go on.

  • Aurélia Chaise's picture

    Grazie per questo esempio Giuseppina! La invito a leggere questo bellissimo articolo di Aaron Rajania che spiega perchè l’apprendimento per le persone più anziane deve andare al di là delle qualifiche /it/blog/why-learning-older-people-needs-look-beyond-qualifications .

    Distinti saluti,

    Aurélia