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Sala de prensa

Ein Blick über den Tellerrand: Fachkräfteaustausch mit Tschechien

26/02/2019
Idioma: DE

Hechingen/Prag. Wie ist die Caritas eigentlich im europäischen Ausland aufgestellt? Welche Leistungen werden dort für Hilfesuchende angeboten und wie handhaben deutsche Nachbarländer die Migration? Diesen Fragen wollte der Caritasverband für das Dekanat Zollern e. V. durch einen Besuch in Tschechien auf den Grund gehen.

Einblicke in staatliche und kirchliche Hilfesysteme und ein anregender fachlicher Austausch mit Kollegen standen im Zentrum des Studienaufenthalts von sechs Mitarbeitenden der Caritas. Die Fahrt nach Prag und Hradec Králové (Königgrätz) fand im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union statt, die unter anderem mit Mobilitätsprojekten den Erwerb internationaler Berufskompetenzen fördert. Der Caritasverband für das Dekanat Zollern e. V. pflegt seit mehr als 20 Jahren Kontakte zum Diözesancaritasverband Hradec Králové. „Unser Ziel ist es, die Professionalisierung der bestehenden Beziehungen zum Partnerverband zu etablieren“, betont Geschäftsführer Elmar Schubert. Um die Kontakte auch auf diözesaner Ebene zu verstetigen, nahm Europa-Referent Clemens Litterst vom Diözesancaritasverband Freiburg am Austausch teil.

Schwerpunktthemen waren Migration und Integration, die praktische Arbeit der Caritas in Tschechien sowie die Vernetzung der Caritas mit lokalen Behörden und Trägern. Informationsgespräche und ein lebendiger Austausch fanden mit Mitarbeitenden von Diözesan- und Ortscaritasverbänden in Prag und Hradec Králové statt. Außerdem diskutierte die Gruppe mit Mitarbeitenden im tschechischen Innenministerium in Prag über die Asyl- und Integrationspolitik und mit Verantwortlichen im Kreisamt Hradec Králové, wo Themen der Sozialplanung auf dem Programm standen. Am Ende des Aufenthaltes in Tschechien erhielten die Teilnehmenden einen Europass Mobilitätsnachweis.

Jan Kočí, stellvertretender Caritasdirektor des Diözesanverbandes Hradec Králové, begleitete die Gruppe überaus sach- und ortskundig. Caroline Pfriender, zusammen mit Elmar Schubert federführend für Projektplanung, -organisation und -inhalte, denkt bereits über neue Mobilitätsideen und eine Fortsetzung des Austauschs nach. „Schließlich profitieren alle Seiten von regem Austausch“, ist sich Frau Pfriender sicher.

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