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Erwachsenenbildung in OECD-Ländern nicht zukunftsfähig?

19/02/2019
Language: DE

Der demografische und technologische Wandel sowie die Globalisierung werden die Arbeitswelt in Zukunft vor neue Herausforderungen stellen. Nur durch effiziente Qualifizierungs- und Umschulungssysteme in der Erwachsenenbildung kann drohenden Fach- und Arbeitskräfteengpässen sowie Arbeitslosigkeit entgegengewirkt werden. Laut einer kürzlich veröffentlichten OECD-Studie lassen die Strukturen hierfür in vielen OECD-Ländern jedoch noch zu wünschen übrig.

Die Studie fand raus, dass sich heutzutage vor allem ohnehin schon gut ausgebildete Erwerbstätige fortbilden. Im Gegensatz dazu ist es für niedrig qualifizierte Erwachsene dreimal weniger wahrscheinlich, an einer Weiterbildung teilzunehmen als für Hochqualifizierte (20 % versus 58 %). Und gerade zukünftig stärker betroffene Gruppen, wie zum Beispiel ältere Menschen, Niedriglohn- und Zeitarbeitskräfte sowie Arbeitslose, profitieren kaum von Weiterbildung.

Im Allgemeinen hat rund die Hälfte der Erwachsenen kein Interesse an Fort- und Weiterbildungsangeboten. In Deutschland nehmen circa 46 % der Erwachsenen an berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen teil - dieser Wert liegt immerhin über dem OECD-Durchschnitt von 40 %.

Für mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie empfehlen wir die Ländernotiz zu Deutschland und die Studie mit Ländernotizen zu weiteren OECD-Ländern [beides EN].


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