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EPALE - Electronic Platform for Adult Learning in Europe

Newsroom

Und los! Gemeinsam bloggen, diskutieren und arbeiten an einer Europäischen Dimensionen der Erwachsenenbildung

07/05/2015
Language: DE

Die ePlatform for Adult Learning in Europe – kurz EPALE – ist am 15.4.2015 offiziell in Brüssel mit einem großen und sehr prominent besetzten EU-Event an den Start gegangen. Der Europäische Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics begrüßte, 250 Gäste aus allen 32 an EPALE beteiligten europäischen Staaten – darunter Allen Tuckett (Präsident des International Councils for Adult Education), Marcella Milana (Vorsitzende der europäischen Forschungsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, ESREA) sowie zahlreiche Verbandsvertreterinnen und -vertreter, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und natürlich Mitarbeitende in Organisationen der Erwachsenenbildung. So wurde der Startschuss gegeben für eine europäische EPALE-Community. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Beiträge im Blog zu verfassen und zu kommentieren, Materialien aus vergangenen Projekten zugänglich zu machen, europaweit eigene News oder Veranstaltungen zu veröffentlichen sowie sich mit Kollegen aus ganz Europa zu vernetzen und sich austauschen.
EPALE ist dabei als Reaktion auf mehrere Herausforderungen zu sehen. Die wichtigste - so betonte der EU-Kommissar - sei die weiterhin große Anzahl Erwachsener in Europa, die über unzureichende Grundfertigkeiten in Lesen und Schreiben sowie Mathematik oder ICT verfügen. Als notwendige Konsequenz zeigte Allen Tucket Kooperation in Sachen good-practice auf, um nicht nur dieser, sondern auch vielen anderen Herausforderungen der Erwachsenenbildung in Europa zu begegnen. Welche innovativen Potenziale Erwachsenenbildung durch Online Communities nutzen kann und bereits nutzt, um solche good-practices allen zugänglich zu machen, veranschaulichte Prof. Ulf-Daniel-Ehlers von der Dualen Hochschule Baden Württemberg. Seine Kernthese: Es sei bisher zu wenig über Lernen und zu viel über Technologie gesprochen worden.

Diese Potenziale der Kooperation in OnlineCommunities nutzt EPALE. Als mehrsprachiges und interaktives Portal mit offener Mitgliedschaft bringt EPALE europäische und länderspezifische Erwachsenenbildungsdiskussionen unter einem Dach zusammen. Ziel der Plattform ist es, durch virtuelle Diskussion und Austausch zur Qualitätsentwicklung von Erwachsenenbildung in Europa beizutragen. Die Website richtet sich daher vorrangig an Mitarbeitende in Organisationen der Erwachsenen- und Weiterbildung, aber auch an Lehrende, Ausbilder, Forschende, politische Entscheidungsträger. Die thematische Strukturierung erfolgt durch die Themen Unterstützung für Lernende, Lernumgebungen, Lebenskompetenzen, Qualität sowie Politik, Strategien und Finanzierung der Erwachsenen- und Weiterbildung. Mit den Funktionen Nachrichten-Forum, Veranstaltungskalender, Blog und Ressourcen-Zentrum, können zu diesen Themen Bildungsmaterialien, Studien oder Projektergebnisse geteilt werden. Weitere Funktionen werden nach den Wünschen der Nutzer eingerichtet. Geplant sind u.a. eine Projekt-Partnersuche und ein Glossar.

Während das Brüsseler Event eine geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste war, finden z.B. das österreichische und das deutsche Launching-Event als offene Konferenz statt. Beide widmen sich dem Thema Digitales Lernen.

Die Koordinierungsstelle EPALE Österreich in der National Agentur Lebenslagens Lernen organisiert den nationalen EPALE Launch im Rahmen der Konferenz e-Skills - Sind wir f.IT für die Zukunft?" am 2. Juli 2015 in Wien. Melden Sie sich an und lesen Sie das Programm hier.

Das deutsche Launching Event findet am 31.8. und 1.9.2015 in Berlin statt und steht unter dem Motto „Digitales Lernen“ (Arbeitstitel). Die Ausrichtenden  - die deutschen Koordinierungsstellen von EPALE und der Europäischen Agenda für Erwachsenenbildung; beide sind angesiedelt bei der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung – konnten bereits Prof. Michael Kerres (Uni Duisburg-Essen) gewinnen. In den nächsten Wochen wird die Online-Anmeldung unter www.na-bibb.de freigeschaltet. Dort werden Sie auch ein konkretes Programm finden.

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