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24. Radiopreis der Erwachsenenbildung: Gewinner/innen stehen fest

Die Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) vergibt den Radiopreis der Erwachsenenbildung bereits zum 24. Mal. Ö1 räumt in vielen Kategorien ab, aber auch Produktionen der Freien Radios haben gewonnen. (Lesezeit ca. 3 Minuten)

Medaille, Schriftzug Winner

Die zehn Verbände der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) vergeben bereits zum 24. Mal den Radiopreis der Erwachsenenbildung. Zu den Nominierten gehörten 18 Sendungen, die von 1. September 2020 bis 31. August 2021 ausgestrahlt wurden. Nun stehen die Gewinner/innen fest, ausgewählt von einer Jury aus Journalist/innen, Erwachsenenbildner/innen und einer Person aus der Medienwissenschaft. Die Gewinner/innen erhalten die Preise bei der Verleihung am 26. Jänner in Wien. Via Livestream kann man dabei sein.

Hörspiel über Erlebnisse einer gehörlosen Frau gewinnt in der Sparte Kultur

In der Kategorie Kultur wurde „Laute Nächte“, ein Ö1-Hörspiel von Autor Thomas Arzt, ausgezeichnet. Regie führte Andreas Jungwirth. Die Produktion behandelt die Erlebnisse einer gehörlosen Frau mit Zurückweisung, Verständnis und Mitleid und erzählt die Geschichte ihrer Begegnung mit einem Mann in einem Nachtclub.

Hörspiel über Systemerhalter/innen in Sparte Dokumentation, Information prämiert

„Darf’s ein bisserl weniger sein? SystemerhalterInnen: viel Arbeit, wenig Lohn“ von Johanna Hirzberger aus der Ö1-Reihe Hörbilder gewinnt in der Kategorie Dokumentation, Information. Die Sendung behandelt die Arbeits- und Lebensbedingungen der Systemerhalter/innen wie z.B. Pfleger/innen, die vor allem während des ersten Lockdowns von der Gesellschaft beklatscht wurden.

Sieger-Produktion in der Sparte Gespräche, Debatten: Ein Polizist im Interview

In der Kategorie Gespräche, Debatten gewinnt „Tontcho Nikov – Gemeinderat und Polizist im Interview“ von Flo Schmiedecker und Tino Liangos, aus der Reihe Regionale Weltmusik, ausgestrahlt vom Campus & City Radio 94.4 St. Pölten. Die Produktion schildert die Geschichte eines Polizisten, der Abschiebungen durchführen muss und sich an seine eigenen Fluchterfahrungen erinnert.

Den Eduard Ploier-Preis gewinnt Sendung über Verschwörungsmythen

Der Eduard Ploier-Preis geht an „Faszination des Bösen - Die Psychologin Ulrike Schiesser über Verschwörungstheorien und diffuse Ängste in unserer Gesellschaft“ von Claudia Gschweitl in Ö1-Gedanken. Die Sendung geht der Frage auf den Grund, warum Verschwörungsmythen in Zeiten von Corona einen solch massiven Zulauf haben und präsentiert u.a. Befragungsergebnisse aus den USA.

Radio-Roadtrip über klimafreundliche Mobilität gewinnt in der Sparte Sendereihen/Themenschwerpunkte

Gewinnende Produktion der Kategorie Sendereihen und Themenschwerpunkte ist „Neue Mobilität in Österreich? Ein Radio-Roadtrip gibt Antworten“, gestaltet von Redaktionsteams der Freien Radios. Der Themenschwerpunkt der Freien Radios beschäftigt sich mit Möglichkeiten, den Verkehr klimafreundlich zu gestalten und stellt Initiativen wie „Mitfahrbankerl“ vor.

Livestream der Verleihung am 26. Jänner 2022

Am 26. Jänner wird der Radiopreis an die Gewinner/innen verliehen. Aufgrund der Corona-Situation findet die Verleihung als Livestream über das ORF-RadioKulturhaus statt. Der genaue Link wird noch bekanntgegeben. Alle Informationen erhalten Sie vor Veranstaltungsbeginn auf erwachsenenbildung.at.

Quelle: Pressemitteilung APA zu den Gewinner/innen


Weitere Informationen:


Text/Author of original article in German: Jennifer Friedl/CONEDU

Redaktion/Editing of original article in German: Lucia Paar/CONEDU

Titelbild: Pexels-Lizenz, Nataliya Vaitkevich, pexels.com

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