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Generationenübergreifender Dialog – wie können wir Generationen zusammenbringen?

02/04/2020
από Iwona Kozieja-G...
Γλώσσα: DE
Document available also in: EN

Lesedauer circa 3 Minuten - Lesen, liken und kommentieren!

Originalsprache: Englisch


Der Vorteil, den der Austausch von Erfahrungen, Wissen und Fähigkeiten verschiedener Menschen unterschiedlicher Generationen mit sich bringt, ist unbezahlbar. Durch die kollektive Intelligenz und gemeinsame Wertvorstellungen können wir friedliche und empathische Gesellschaften aufbauen. Doch wie lässt sich dies in größerem Rahmen erreichen? Wie schaffen wir es, dass ältere und junge Menschen mehr Zeit miteinander verbringen und voneinander lernen und wie können Menschen mittleren Alters mit eingebunden werden? Hier kommt es auf die jeweiligen Beteiligten an, aber wir können auch die Bedingungen für einen größeren generationenübergreifenden Dialog schaffen.

Foto von Juri Gianfrancesco bei Unsplash

  
Denken wir zunächst darüber nach, was ein generationenübergreifender Dialog überhaupt ist. Und wie er angestoßen werden kann.

   
Wir können ihn aus vielen Perspektiven betrachten. Ich möchte hier die beiden Formen vorschlagen, mit denen ich täglich arbeite:

  
1. „Dialog als Lebensphilosophie und Form der Annäherung an Andere“ – hierdurch erlangt man ein besseres Verständnis, besseres gegenseitiges Zuhören, mehr Respekt füreinander und eine bessere Wahrnehmung von Stereotypen – also allgemein gewisse Fähigkeiten und ein Bewusstsein, die in Dialogworkshops, -treffen und -sitzungen gemeinsam geübt werden können. Dies spielt sich auf einer tieferen Ebene ab und hat mehr mit der Erforschung unserer Gedanken, Gewohnheiten und Einschätzungen zu tun.
2. „Täglicher Dialog“ – hierunter fallen gemeinsame Aktivitäten, nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch in der Gesellschaft, beispielsweise Sprachunterricht oder gemeinsames Tanzen oder Kochen. Dies findet auf einer „täglichen Ebene“ statt. Wir treffen uns, reden miteinander, unternehmen etwas zusammen, kommen uns näher.

    
Zu. 1. Seit zehn Jahren organisiere ich Dialog-Workshops. Wir treffen uns, setzen uns im Kreis zusammen und halten uns an bestimmte Regeln. Wie in einer Partnerschaft hören wir uns aufmerksam zu und respektieren die Meinungen der Anderen. Wir unterhalten uns einfach, zum Beispiel darüber, was ein generationenübergreifender Dialog ist. Was ihn fördert. Welche Probleme dabei auftreten. Wir führen also eine Art „Rundtischgespräch“. Oder Workshops zum Thema Kommunikation, Stereotype, Urteile. Und üben uns dabei in Fähigkeiten wie aufmerksamem Zuhören. Machen gemeinsam Übungen.

    
Zu 2. Wir können gemeinsam lernen, Spaß haben. Jüngere können den Anderen neue Technologien beibringen, Ältere unterstützen beispielsweise mit ihrem Wissen über die Geschichte des jeweiligen Wohnorts, berichten von eigenen Erfahrungen usw.

    
Auch ehrenamtliche Tätigkeiten bringen die Menschen einander näher. Anderen zu helfen, „kennt kein Alter“. Es wird offenbar immer beliebter.

     
Es gibt viele Initiativen und Aktivitäten dieser Art. Meiner Ansicht nach findet immer noch zu wenig echter generationenübergreifender Dialog statt. Ein Dialog, der die Menschen zum Besseren verändern kann und langfristig Wirkung zeigt. Wir haben separate Schulen, Weiterbildungseinrichtungen und Hochschulen für Senior*innen, die wenig kooperationsbereit sind. Hier geht meiner Ansicht nach viel Potenzial verloren.

     
In Warschau versuchen wir innerhalb eines Netzes verschiedener Organisationen, Bildungseinrichtungen zu mehr gemeinsamen Projekten und Treffen zu bewegen.

     
Außerdem sind wir in unserem Land und im Ausland gemeinsam auf der Suche nach bewährten Praktiken. Wir lernen ständig dazu und lernen von verschiedenen Generationen.

     
Lasst uns den generationenübergreifenden Dialog verstärken! Es lohnt sich. Behandeln wir ihn Dialog als gemeinsamen Wert und treten wir für ihn ein!

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Εμφάνιση 1 - 2 από 2
  • Εικόνα Martina NI CHEALLAIGH
    Hi Iwona,
    Thank you for discussing this important issue.

    Perhaps in the coming weeks as we come to terms with life in times of the Corona virus, we will discover the value of intergenerational learning and living. I already see some positive signs in my neighbourhood as people are offering their services to help look after children while parents work, or do shopping etc. for older people.

    To assist you in finding some contacts working in this area, I suggest you contact the European Association for the Education of Adults, many of whose members are promoting family and intergenerational learning, for example Aontas in Ireland.

    You may have done this already, but by searching "intergenerational learning" in the Resource Centre on this platform I found 55 hits with many interesting links to literature and articles. 
    One refers to a conference held by the European Commission in the European Year of Active Ageing and Intergenerational Learning: https://epale.ec.europa.eu/en/resource-centre/content/learning-active-ag...
    The conference adoped a memorandum, also to be found among the Resources I mentioned.

    .

     
  • Εικόνα Iwona Kozieja-Grabowska
    Hi, Thank you very much. Greetings from Warsaw, Iwona.