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EPALE

E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

 
 

Inklusion und Chancengleichheit

Wie tragen das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ und die ePlattform für Erwachsenenbildung in Europa (EPALE) zur Integration und Partizipation von Geflüchteten und Migrant*innen bei? Bei der Erasmus+-Konferenz “Angekommen in Deutschland – was nun?” im Oktober 2018 in Köln wurde eine Auswahl der in Deutschland geförderten Projekte vorgestellt.

Das Weiterbildungsprogramm „Inklusive Bildung“ wird vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Hildesheim in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule in Zürich durchgeführt. Ein international anerkanntes Team aus Experten und Expertinnen bietet den Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm mit Präsenzphasen und Selbststudium, welches sich auch berufsbegleitend absolvieren lässt. Das Angebot richtet sich an Lehrende, Beratende und Leitungskräfte aus dem Bildungsbereich.

In diesem Jahr zeichnet das DIE ein westfälisches Projekt sowie eine Initiative aus dem österreichischen Kärnten gleichrangig mit dem Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung aus. Beiden gelang es in herausragender Weise, jeweils spezifische Hürden vor Ort zu meistern, ihre Chancen für die Schaffung gesellschaftlich relevanter Weiterbildung zu ergreifen und damit gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stiften und die soziale Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

Im November 2016 haben wir das von der Europäischen Union im Rahmen von Erasmus + geförderte Projekt " Refugees in vocational Training - RevoT " ins Leben gerufen, um die Aktivitäten zur Integration von Flüchtlingen zu verbessern und auszubauen. 

Wie Digitalisierung und gesellschaftliche Entwicklungen die Rolle von TrainerInnen in der Basisbildung verändern, erzählt Petra Eyawo-Hauk von DANAIDA: Apps im Unterricht sind mittlerweile Standard, der Umgang mit digitalen Behördenwegen ein neues Lernfeld geworden.

Die Fachtagung der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Migration und Menschenrechte" am 30. August 2018 lud zum Dialog über die Ausgestaltung grundlegender Menschenrechte im Kontext von Migration ein. Nun ist die Dokumentation online erhältlich.

In den Nachhaltigkeitszielen (SDGs – Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen, die im September 2015 verabschiedet wurden, werden die politischen Ziele festgelegt, die bis zum Jahr 2030 weltweit erreicht werden sollen. Gemäß SDG Ziel 4.7 soll bis 2030 sichergestellt werden, dass „alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben“. Das Earth Citizenship Programm der türkischen Vereinigung YUVA wird in diesem Sinne zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt und soll globale politische Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern. Hier berichtet Erdem Vardar von seinen Erfahrungen.

5 August 2019
by Erdem Vardar
(en)
1 Kommentare

Die Strategische Partnerschaft „Aufbau und Vernetzung von Stadtführungen in Gebärdensprache“ soll Gehörlosen die Teilhabe an kulturellen Angeboten ermöglichen, von denen sie oftmals ausgeschlossen sind. In dem im September 2017 gestarteten Projekt arbeiten Institutionen aus Deutschland, Österreich und Italien zusammen. Ziel ist es, innovative Entwicklungen in der Erwachsenenbildung voranzubringen und Praxiserfahrungen auszutauschen. Dabei ist das Projekt zugleich Initiator eines europäischen Prozesses.

2 August 2019
by Manfred Kasper
(de)
2 Kommentare

Eine Besonderheit der deutschen Sprache ist das Kompositum, das zusammengesetzte Wort. Obgleich sehr ökonomisch und effizient hat es einen gravierenden Nachteil: seine Länge. Im Sinne Leichter Sprache wird es deshalb häufig mit Bindestrichen zerlegt, um seine Lesbarkeit zu verbessern. Aber darf man für eine bessere Lesbarkeit die korrekte Orthographie unter den Tisch fallen lassen?

„Drittorte“ liegen im Trend und sind Gegenstand des Versuchs, sie mehrere Rollen übernehmen zu lassen. Da sie aber von ihrem Wesen her einzigartig und an ihre Umwelt angepasst sind, können sie sich nur entwickeln, wenn sie Lösungen für notwendigerweise lokale Probleme bieten. Es macht daher nicht immer Sinn, sie vervielfältigen zu wollen. Aber diese Singularität, diese notwendige Plastizität, hindert uns nicht daran, nach Funktionsprinzipien zu suchen, die über den jeweiligen Kontext hinausgehen, die eine Form der Universalität bergen. Indem versucht wird, die Herausforderungen und ihre Beiträge zu verstehen, wird es möglich, Hypothesen in Bezug auf Integration, Bürgersein und Solidarität aufzustellen und auf den Prüfstand zu stellen.

Soziale Ausgrenzung, gesellschaftliche Loslösung und Unzufriedenheit junger Erwachsener gehören zu den dringendsten Problemen, denen sich EU-Mitgliedstaaten im letzten Jahrzehnt stellen mussten. Ein Beitrag von Natasha Kersh im Rahmen der EPALE-Konferenz "Politische Erwachsenenbildung in Österreich und Europa: Ziele, Methoden und Zukunftsperspektiven", welche am 13. Juni 2019 in Wien stattfand.

19 Juni 2019
by EPALE Österreich
(de)
1 Kommentare

Als die Projektfabrik 2005 JobAct entwickelt, rieben sich viele Menschen die Augen. Arbeitslose auf die Bühne? Theaterspielen? Wie bitte? Die Überzeugungsarbeit war gewaltig. Heute hält das niemand mehr für einen Scherz. Es hat sich in über 330 JobAct- Projekten herausgestellt, dass der Umweg über die berühmten Bretter höchst effektiv und besonders nachhaltig ist. Lesen Sie hier mehr über das Projekt!

5 Juni 2019
by Martin Kreidt
(de)

Es ist recht frustrierend, wenn sich nach vielen Stunden Arbeit, nach vielen Emotionen, investierter Zeit und ausgegebenen Mitteln herausstellt, dass unsere kulturellen, sozialen und Bildungs-Angebote auf wenig Interesse bei den Empfängern stoßen und die Resonanz auf zahlreiche Einladungen schwach ist. In einem solchen Fall kommt es vor, dass man sich über die Passivität von Erwachsenen beschwert. Die Angebote sind schließlich vielfältig, interessant und professionell . Nur fehlt es manchmal an Interessierten.

23 Mai 2019
by Małgorzata Rosalska
(pl)
Donnerstag 19 September 2019, Latvia

Seminārs 'Ieraugi darbinieku'

Nodarbinātības valsts aģentūra aicina pieteikties dalībai seminārā ''Ieraugi darbinieku'', kas notiks  2019. gada 19. septembrī plkst. 10:00 VEF kvartāla kamerzālē (Rīgā, Ieriķu ielā 5A).

Semināra ietvaros Nodarbinātības valsts aģentūras direktore Evita Simsone lekcijā “Darbaspēks ir visapkārt, to jāiemācās ieraudzīt” informēs par valsts atbalsta saņemšanas iespējām, nodarbinot cilvēkus, kas darba tirgū saskaras ar izaicinājumiem.

''Cafe RB'' idejas autors Māris Grāvis pastāstīs kāpēc invaliditāte nav šķērslis, lai strādātu.

Dienstag 1 Oktober 2019 bis Donnerstag 3 Oktober 2019, Colombia

International Conference on Learning Cities

UNESCO Global Network of Learning Cities (GNLC) members from around the world will have the opportunity to exchange and discuss effective lifelong learning policies and practices at this year’s International Conference on Learning Cities (ICLC), which will take place in MedellÍn, Colombia, from 1 to 3 October 2019.

Donnerstag 19 September 2019, Italy

European conference “Missing Talents” (September 2019, Rome) - Erasmus+ Project “Guiding the employment of ASD workers”

As a final act of our ERASMUS + PAGES project: PATHWAYS FOR GUIDING EMPLOYMENT SKILLS FOR ASD 2017-2019, we have organized a European day of dissemination of results on September 19 at the headquarters of Uninettuno University (Rome, Italy) “LOST TALENTS. Guiding the employment of workers with ASD”.
Montag 16 September 2019, Spain

2ª Reunión Comité de pilotaje proyecto Erasmus+ PAGES: rutas para guiar las habilidades de empleo de los TEA

La trayectoria de nuestro proyecto ERASMUS+ PAGES:  RUTAS PARA GUIAR LAS HABILIDADES DE EMPLEO DE LOS TEA 2017-2019, llega a su fin y para valorar sus resultados y productos, hemos organizado una reunión el 16 de septiembre próximo, con los miembros del comité en la sede de Madrid de Foro Técnico de Formación en la C/ Iriarte,1 bajos, para poder presentar los productos intelectuales y actividades realizadas.
Montag 16 September 2019, Luxembourg

Conférence: L'instruction de base, une nécessité pour la société et un défi pour les professionels de la formation des adultes

À l’occasion de la Journée internationale de l’alphabétisation et dans le cadre des
actions nationales de la plateforme européenne de l’éducation des adultes EPALE, le
Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse et la Chambre des
salariés vous invitent à la conférence.

L’instruction de base,
une nécessité pour la société et un défi pour
les professionnels de la formation des adultes
Lundi 16 septembre 2019
de 17h00 à 19h30

Die Fachstelle Einwanderung führt Analysen und Fallstudien zu ausgewählten Themen der Arbeitsmarktintegration und aktuellen Entwicklungen im Bereich Neueinwanderung durch. In dieser Fallstudie wurde der Fokus auf die Zielgruppe der geflüchteten Frauen und deren Integration in den Arbeitsmarkt gelegt.

Natasha Kersh berichtete bei der EPALE-Konferenz 2019 in Wien über das  Projekt "EduMap", sowie grundlegend über Modelle mit denen Erwachsenenbildung inklusiver gestaltet werden kann. Die Präsentationsunterlagen in Englisch dazu stellen wir Ihnen hier auch online zur Verfügung.

Im vorliegenden Band werden Konzepte vorgestellt, die auf dem "Didaktischen Modell für inklusives Lehren und Lernen" beruhen. Das Modell wurde im interdisziplinären Austausch im Projekt FDQI-HU an der Professional School of Education der Humboldt-Universität zu Berlin entwickelt und beinhaltet Grundprinzipien für das Unterrichten heterogener Lerngruppen.

Die vom Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung (früher: Friedenspädagogik) an der Universität Klagenfurt in Kooperation mit der Österreichischen UNESCO-Kommission erstellte Broschüre "Global Citizenship Education" beschäftigt sich mit Definitionen und Konzepten im Zusammenhang mit Global Citizenship Education, diskutiert einige Grundfragen und widmet sich den Voraussetzungen für die Praxis von Global Citizenship Education.

Den Zugang von Menschen mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen zu Weiterbildung zu erleichtern, stellt eine wichtige Aufgabe der Erwachsenenbildung dar. Das Dossier „Barrierefreie Erwachsenenbildung“ widmet sich dem Thema und zeigt auf, wie Einrichtungen der Erwachsenenbildung Barrierefreiheit in der Praxis umsetzen können.

Das Netzwerk MIKA hat Ideen zu Aktivitäten zusammengestellt, die es KursleiterInnen ermöglichen, ohne schriftliche Unterlagen mit den TeilnehmerInnen Deutsch zu lernen. Dabei folgen die Autorinnen den Prinzipien der Basisbildung. Selbstermächtigung und die aktive Rolle der TeilnehmerInnen spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Sammelwerk beschreibt zahlreiche Methoden und Materialien zum Deutsch lernen ohne Schrift. Außerdem geben die Autorinnen Anregungen zur Materialauswahl.

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