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EPALE

E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

 
 

Menschen mit Migrationshintergrund

In einem partizipativen, abwechslungsreichen Format beschäftigt sich diese Fachtagung mit dem Themenkomplex „Rollenzuschreibung im Migrationskontext“. In Workshops, Vortrag und Fishbowl stehen Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität, Rollenwandel im Migrationsprozess und die Rolle als Geflüchtete*r im Mittelpunkt. Die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung lädt alle am Thema Interessierten zu ihrer jährlichen Fachtagung im Kontext „Flucht und Migration“ ein und freut sich auf einen spannenden Austausch.

Die Persönlichkeit von Geflüchteten ist ein wichtiger Faktor für das Gelingen der Integration. Geflüchtete, die risikobereiter sind, eher Gefälligkeiten erwidern und stärker als andere davon überzeugt sind, das eigene Leben im Griff zu haben, integrieren sich schneller in die Gesellschaft.

Die meisten Menschen in Deutschland sind der Meinung, dass die Politik nicht auf die Interessen der Gesamtbevölkerung reagiert. Diesen Eindruck haben mehr Menschen ohne Migrationshintergrund, als solche mit. Auch die politische Handlungsfähigkeit wird zwischen den Geschlechtern unterschiedlich bewertet. Um diese Annahmen zu belegen wurden über 9.000 Personen bundesweit befragt. Die Ergebnisse sind in dem Policy Brief des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration nachzulesen.

Wie tragen das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ und die ePlattform für Erwachsenenbildung in Europa (EPALE) zur Integration und Partizipation von Geflüchteten und Migrant*innen bei? Bei der Erasmus+-Konferenz “Angekommen in Deutschland – was nun?” im Oktober 2018 in Köln wurde eine Auswahl der in Deutschland geförderten Projekte vorgestellt.

Im November 2016 haben wir das von der Europäischen Union im Rahmen von Erasmus + geförderte Projekt " Refugees in vocational Training - RevoT " ins Leben gerufen, um die Aktivitäten zur Integration von Flüchtlingen zu verbessern und auszubauen. 

Wie Digitalisierung und gesellschaftliche Entwicklungen die Rolle von TrainerInnen in der Basisbildung verändern, erzählt Petra Eyawo-Hauk von DANAIDA: Apps im Unterricht sind mittlerweile Standard, der Umgang mit digitalen Behördenwegen ein neues Lernfeld geworden.

Leitungskräfte von Bildungseinrichtungen werden bei der Personal- und strategischen Planung insbesondere aber auch bei der Programmplanung mit dem gesellschaftlichen Anspruch konfrontiert, einen Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationserfahrung zu leisten. Um das Management bei dieser Aufgabe zu unterstützten, entwickelt das Projekt „Manage2Integrate“ ein Online-Lernangebot. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und die Arbeit zu erleichtern.

In den Nachhaltigkeitszielen (SDGs – Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen, die im September 2015 verabschiedet wurden, werden die politischen Ziele festgelegt, die bis zum Jahr 2030 weltweit erreicht werden sollen. Gemäß SDG Ziel 4.7 soll bis 2030 sichergestellt werden, dass „alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben“. Das Earth Citizenship Programm der türkischen Vereinigung YUVA wird in diesem Sinne zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt und soll globale politische Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern. Hier berichtet Erdem Vardar von seinen Erfahrungen.

5 August 2019
by Erdem Vardar
(en)
1 Kommentare

Lena Spiegelberg koordiniert Integrations- und Alphabetisierungskurse für Geflüchtete beim BildungsForum Lernwelten in Bonn. Um in der Kursplanung und –beratung besser auf die Bedürfnisse ihrer Klientinnen und Klienten eingehen zu können, hat sie an einem interkulturellen Sensibilisierungs-Training bei InterCultural Iceland teilgenommen. Ihre spannenden Eindrücke können Sie hier nachlesen.

10 Juli 2019
by EPALE Deutschland
(de)
6 Kommentare

In einer Zeit, in der die Rechte sowohl von Frauen als auch von Migrant/innen immer mehr beschränkt werden und deren Ungleichbehandlung, aber auch Konflikte auf lokaler sowie globaler Ebene zunehmen, braucht es geschützte Räume, in denen die Betroffenen ihre Perspektiven schildern können. Ein Beitrag von Natalie Konyalian und Petra Pint im Rahmen der EPALE-Konferenz "Politische Erwachsenenbildung in Österreich und Europa", welche am 13. Juni 2019 in Wien stattfand.

26 Juni 2019
by Petra Pint
(de)
1 Kommentare

In Österreich wurden Projekte zur Bildungsberatung mit geflüchteten Jugendlichen umgesetzt und durch zwei Projekte zur Professionalisierung begleitet. Welche Herausforderungen es dabei gab, erzählen zwei Mitarbeiterinnen eines der Professionalisierungs-Projekte. (Lesedauer: ca. 3 Minuten)

Hier und da wird die Ansicht vertreten, dass Migration ein Problem ist. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die sich aus den Millenniumsentwicklungszielen (MDG) von Dakar ableiten, befassen sich mit Fragen der Bildung und Entwicklung sowie sozialen Aspekten. Migrationen werden von den SDGs nicht berücksichtigt. Dabei sind Armut, Herkunftsländer und Aufnahmeländer Elemente, die Migration und SDG in einen engen Zusammenhang bringen. Drei Verbände haben sich zusammengeschlossen, um gegen vorgefasste Meinungen über Migration vorzugehen. Eine Sitzung fand im März in der Region Pas de Calais statt. Weitere Sitzungen werden bis Juni 2019 stattfinden, darunter ein Treffen am 21. Juni 2019 in Lille.
Dienstag 29 Oktober 2019, Germany

Fachtagung "Rolle vorwärts: Rollenzuschreibungen im Migrationskontext"

Die Fachtagung bietet Bildungsakteuren eine inhaltliche und kreative Auseinandersetzung mit dem Thema „Rollenzuschreibung im Migrationskontext“. In einem partizipativen Format mit Workshops, Vortrag und Fishbowl beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Themen Geschlechterrollen, Sexualität, Rollenwandel im Migrationsprozess sowie der Rolle als Geflüchtete*r.
Donnerstag 7 November 2019, Greece

Conference: Migrant and Refugee Integration as a Two-Way Process: Opportunities and Challenges in Education

This conference will bring together stakeholders and policy makers in integration and education in order to promote awareness among host societies and migrant/refugee communities for a better integration and social cohesion. The conference is organised in the frame of the Erasmus+ project Parents For All, which aims to support parents to deal with diversity in multicultural Europe.

Freitag 27 September 2019, Belgium

PROTECTION ET INCLUSION DES MINEURS NON ACCOMPAGNES DANS L’UNION EUROPEENNE

Conférence de présentation et de débats sur des outils et des pratiques en direction des mineurs isolés étrangers en Europe. Cinq pays (Autriche, Suède, France, Italie et Espagne) ont échangé sur les outils et pratiques et rédigé un guide à disposition de toutes et tous, éducateurs, enseignants, parents, responsables associatifs. La conférence est accueillie au Comité Economique et Social Européen.

Montag 23 September 2019, Sweden

Al doilea workshop național cu organizațiile patronale din Suedia privind mobilitatea legală a refugiaților adulți

Proiectul Cedefop privind mobilitatea legală a refugiaților adulți urmărește conceptualizarea și pilotarea unei căi complementare bazate pe competențe care să permită căi legale și sigure de protecție a acestora prin utilizarea potențialului de capital uman și a nevoilor de pe piața muncii. Elementul central al unei astfel de căi este corelarea competențelor și calificărilor refugiaților și nevoile pieței muncii într-o țară potențială de destinație. Potrivirea va permite refugiaților să se deplaseze dintr-o țară de azil într-o nouă țară de destinație pentru ocuparea forței de muncă.

Dies ist ein Leitfaden für Sprachkursleiter*innen die in Zusammenarbeit mit Freiwilligen, Flüchtlinge beim Erlernen der Sprache eines neuen Landes unterstützen wollen. Das Material wurde im Rahmen des Erasmus + finanzierten Projekts „Volunteers in Language Learning for Refugees“ erstellt.

Die Fachstelle Einwanderung führt Analysen und Fallstudien zu ausgewählten Themen der Arbeitsmarktintegration und aktuellen Entwicklungen im Bereich Neueinwanderung durch. In dieser Fallstudie wurde der Fokus auf die Zielgruppe der geflüchteten Frauen und deren Integration in den Arbeitsmarkt gelegt.

Im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung von Migration und Integration für den deutschen Arbeitsmarkt sind die verwendeten Begriffe äußerst vielfältig. Was verbirgt sich hinter den oft sperrigen Worten, den schnelllebigen Prozessen und den komplexen gesellschaftlichen Debatten? Auf diese und weitere Fragen antwortet das „Arbeitsmarkt-Lexikon“ – kurz ALEX – des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“.

Natasha Kersh berichtete bei der EPALE-Konferenz 2019 in Wien über das  Projekt "EduMap", sowie grundlegend über Modelle mit denen Erwachsenenbildung inklusiver gestaltet werden kann. Die Präsentationsunterlagen in Englisch dazu stellen wir Ihnen hier auch online zur Verfügung.

Im Jahr 1961 sind hunderttausende türkische Gastarbeiter mit dem Anwerbeabkommen, das zwischen Deutschland und der Türkei abgeschlossen wurde, nach Deutschland eingewandert. Ab 1974 haben diese Arbeiter mit dem Gesetz der Familienzusammenführung ihre Ehegatten und Kinder mit nach Deutschland gebracht. Anfangs wurde angenommen, dass sie wieder in ihre Heimat zurückkehren würden, doch sie beschlossen sich dauerhaft in Deutschland zu bleiben und gestalteten ihr neues Leben in Deutschland

Das Heft in einfacher Sprache „Einmischen. Mitentscheiden. Über das Mitmachen in der Demokratie“ ist eine Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung. Es erklärt in einfacher Sprache, was Politik ist und wie man in der Politik mitmachen kann.

Der Wegweiser des Erasmus+ Projekts „New Start: Lehrmaterial *Europäische Kultur und Werte* für Geflüchtete und Migranten“ bietet Neuankömmlingen in Deutschland zu alltäglichen Lebensbereichen erste Orientierung. Er ist sowohl zum Selbststudium als auch zur Nutzung in der Beratung und im Unterricht geeignet. Lesen Sie jetzt mehr!

Wie aus dem berühmten syrischen Flüchtling Omar Khir Alanam ein berühmter Steirer wurde, darüber wird in der Radiosendung "Ich bin der, den jeder Politiker kennt" berichtet.

Claudia Geschweitl wurde für diese Sendung aus der Ö1-Reihe "Tonspuren" mit dem österreichischen Radiopreis der Erwachsenenbildung 2018 in der Kategorie Information ausgezeichnet.

Die Sendung ist zum Nachhören online verfügbar.

Das Netzwerk MIKA hat Ideen zu Aktivitäten zusammengestellt, die es KursleiterInnen ermöglichen, ohne schriftliche Unterlagen mit den TeilnehmerInnen Deutsch zu lernen. Dabei folgen die Autorinnen den Prinzipien der Basisbildung. Selbstermächtigung und die aktive Rolle der TeilnehmerInnen spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Sammelwerk beschreibt zahlreiche Methoden und Materialien zum Deutsch lernen ohne Schrift. Außerdem geben die Autorinnen Anregungen zur Materialauswahl.

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