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Ressource

Einkommen und Vermögen - Trend zu mehr Ungleichheit hält an

Sprache: DE

Eingesandt von Annette Requardt

Bei diesem Beitrag handelt es sich um das frei zugängliche Kapitel 13 der Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland Exklusive Teilhabe – ungenutzte Chancen. Dritter Bericht.

Die Autoren beschreiben darin,  dass die Verteilung der Primäreinkommen seit Mitte der 1970er Jahre ist an Ungleichheit gewinnt. Gleichzeitig startete ein restriktiv ausgerichteter Reformprozess in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, so dass auch die Ungleichheit der Sekundärverteilung und das Ausmaß relativer Einkommensarmut größer geworden sind. Die relative Einkommensarmut ist allein zwischen den Jahren 2000 und 2010 von etwa 10 % auf 14 % angestiegen, was an rückläufige Effekten aller Teilhabemechanismen liegt. Selbst wenn man neben dem Einkommen das noch wesentlich ungleicher verteilte Vermögen berücksichtigt, geht die Schere der Wohlstandsverteilung allmöhlich auseinander. Eine Umkehr des Trends zeigt sich nicht - selbst bei neuerdings insgesamt tendenziell verbesserten makroökonomischen Teilhabebedingungen.

Autor(en) der Ressource: 
Irene Becker
ISBN: 
DOI: 10.3278/6004498w013
Datum der Veröffentlichung:
Freitag, 14 Oktober, 2016
Sprache des Dokuments
Art der Ressource: 
Artikel
Land:
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