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Arbeitskräfte – Grundbildungsbedarf?!

Lesen und Schreiben können doch alle Mitarbeiter/-innen, oder?

Arbeitsaufträge, Dienstpläne, Übergabenotizen,Tätigkeitsnachweise,Sicherheitshinweise etc. sind Beispielefür grundlegende im Arbeitsumfeld auftretende Anforderungen an die Lese- und Schreibkompetenz der Mitarbeiter/-innen, die im Allgemeinen als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Aber dem ist nicht so: Hochgerechnet 7,5 Millionen erwerbsfähige Deutsche können nicht genügend lesen und schreiben, um diese Anforderungen zu erfüllen1. Vielleicht können sie einfache Texte lesen, aber nicht deren Sinn entnehmen oder eine schriftliche Mitteilung hinterlassen. Dieses Grundbildungsdefizit bezeichnet man als funktionalen Analphabetismus.

In der Regel sind die Betroffenen geschätzte Mitarbeiter/-innen, die ihre Defizite im Grundbildungsbereich2 durch andere Fähigkeiten, wie z.B. gute Merkfähigkeit und hohe soziale Kompetenz kompensieren können. Der Versuch, die mangelnde Lese- und Schreibkompetenz zu verstecken, bindet jedoch Energien und führt zu Ängsten und Unsicherheiten. Für Arbeitgeber bedeutet dies nicht selten eine unerkannte Quelle von Störungen des Betriebsablaufes, insbesondere wenn sich die alltägliche Routine verändert.

In dieser Broschüre wurden grundlegende Informationen über funktionalen Analphabetismus für Zuständige im Betrieb zusammengestellt und Möglichkeiten der Förderung der Grundbildung von Mitarbeitenden aufgezeigt. Vertiefende Informationen und die Kurzdarstellung des KOMPASS-Projektes zur arbeitsplatzorientierten Alphabetisierung runden die Broschüre ab.

 

Quelle: Broschüre - Arbeitskräfte – Grundbildungsbedarf?! -

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Autor(en) der Ressource
Dr. Caroline H. Kurz
Art der Ressource
Studien und Berichte
Land
Deutschland
Datum der Veröffentlichung
Sprache des Dokuments
Deutsch
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