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VHS begrüßt Stärkung der Weiterbildung im Koalitionsvertrag

Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) begrüßt im Rahmen seiner Digitalisierungsoffensive die Stärkung der Weiterbildung im Koalitionsvertrag. 

Der Digitalisierungsdruck der vergangenen zwei Jahre durch die Corona-Pandemie zeigt nach Einschätzung des DVV deutlich, dass gesellschaftliche Teilhabe heutzutage in allen Altersgruppen in hohem Maße von digitaler Kompetenz abhängt. Um die gesamte Bevölkerung dazu zu befähigen, sich souverän am digitalen Wandel zu beteiligen, verlangt der DVV entschlossene bildungspolitische Initiative.

Im Detail fordert der DVV:

  • ein auf mindestens fünf Jahre angelegtes Bund-Länder-Programm, das die Initiative Digitale Bildung für den Bereich der Weiterbildung ausgestaltet, Zielsetzungen formuliert und Vereinbarungen über finanzielle und administrative Zuständigkeiten trifft ,
  • einen „Fonds Digitalisierung in der Weiterbildung“, um die technische Ausstattung, Infrastruktur und Managementprozesse in der Weiterbildung voranzutreiben und der digitalen Spaltung der Gesellschaft systematisch entgegenwirken zu können,
  • ein Bundesprogramm zur digitalen Breitenbildung, das die Kompetenzfelder des europäischen Referenzrahmens zur digitalen Bildung (DigComp) modular auf verschiedenen Niveaustufen umfasst - jeder und jede muss an Angeboten zur Digitalen Grundbildung kostenlos teilnehmen können
  • und, dass der Bund ein Entwicklungsvorhaben aufsetzt, um Qualitätsstandards für neue digitale Formen des Lehrens zu entwickeln. Dies umfasst auch die Bereitstellung ausreichender Finanzmittel, um Mitarbeitende, Lehrkräfte sowie Programmverantwortliche in ihren digitalen Kompetenzen zu qualifizieren.

Lesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung des DVV.

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