Event Details
24 Oct
2021

Speak Up! Online

Remote Event
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Speak Up

Fake News und Hate Speech sind insbesondere in den letzten Jahren in den Fokus öffentlicher Diskurse geraten. Große Teile der Gesellschaft lassen sich durch Fake News verunsichern, ohne diese weiter zu hinterfragen. Zudem sind immer mehr Menschen in ihrem Alltag mit den unterschiedlichsten Ausprägungen von Hate Speech konfrontiert, die von verletzenden Kommentaren auf Schulhöfen bis hin zu strafbewehrten Verbrechen reichen. Dies ist auch in Ostbelgien der Fall. Verschiedene Akteur*innen der ostbelgischen Zivilgesellschaft haben sich deshalb im Spätsommer 2020 im Bündnis Speak up! zusammengeschlossen, um dies zu ändern.

Vom 24. - 27.10.2021 findet in Eupen (Belgien) die interdisziplinäre und internationale Speak Up Tagung statt, die aus verschiedenen Perspektiven den Umgang mit Fake News und Hate Speech beleuchtet. Alle Hintergrundinformationen zur Tagung finden Sie hier.

Den Veranstaltern ist bewusst, dass es gerade inmitten einer Pandemie recht schwierig ist, zu reisen und sie haben sich deshalb entschlossen, zumindest die Vorträge der Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen per Zoom einem breiteren (Fach-)Publikum zugänglich zu machen.

Sofern Sie oder Ihre Kolleg*innen Interesse haben, die Vorträge bei Zoom zu verfolgen, ist dies möglich. Die kostenfreie Anmeldung erfolgt per e-Mail an das Sekretariat: info@idp-dg.be 

 

EINBLICK IN DIE PANELS

PANEL 1 - Historisch‐politische Perspektiven auf Fake News und Hate Speech

  • Andreas EDER (Freiburg, Deutschland):Verleumdungen, Falschbehauptungen und Wahlkampftaktik. Der Reichslügenverband‘ und die SPD
  • Teresa A. WINDERL (München, Deutschland): Revolutionär bis tödlich: Bayerns erster Ministerpräsident, Kurt Eisner (1867–1919), macht bis heute Schlagzeilen
  • Andrea LORENZ (Hamburg, Deutschland): Vergangenheitsbezogene Hate Speech: ein performativitätstheoretischer Blickwinkel

PANEL 2 - Fake News und Hate Speech: Fallstudien geben Einblicke in aktuelle Diskurse

  • Temitope AKINLEYE: (Ile‐Ife, Nigeria): Fake News and Hate Speech: Political Weapons in the 21st Century Nigeria Bobba ANUHYA (Turku, Finnland): Lived Experiences of Hate among Racialized Business Owners in Finland
  • Maximilian KRETER (Dresden, Deutschland): Verschwörungsglaube und Hassrede von „Coronaweltuntergang“ bis „Lügenpandemie“ zwischen „Grauzone“ und Rechtsrock: Ideologische Produktivität deutschsprachiger recht(sextrem)er Bands in Krisenzeiten
  • Jana Leonie SCHNEIDER (Hamburg, Deutschland): #Widerstand: Jugend, Hate Speech, Emotionen – über den Einfluss rechtsradikaler digitaler Hasskulturen und die Herausbildung einer demokratischen Resilienz bei Jugendlichen

 PANEL 3 - Prävention von Hate Speech und Fake News in der (außer)schulischen Jugendarbeit

  • Rumiana KUCAROVA (Rousse, Bulgarien): Central and Eastern European Prevention Network for the Prevention of  Discrimination, Intolerance and Group Hatred
  • Kita BONCHEVA (Dobrich, Bulgarien): Truth and Lies Online/ Safeguarding young people – journalist skills, cyber scouting and other media literacy methods to prevent hate speech among young people
  • Anna‐Carina DELLWING (Ludwigsburg, Deutschland): Oder habt ihr etwa was anderes gehört? Prävention von Fake News durch den Literaturunterricht
  • Maja RÖMER (Freiburg, Deutschland): Aber das war doch gar nicht böse gemeint! Prävention von Hate Speech und Alltagsrassismus
  • Romain SCHROEDER (Luxemburg, Luxemburg): Gut gerüstet durch den Informations‐Dschungel! 2 Webtools als Orientierungshilfe

PANEL 4 - Regulierung und Sanktionierung von Hate Speech unter besonderer Berücksichtigung rechtlicher Perspektiven

  • Sofia LAABOUDI (Eupen, Belgien): The Regulation of hateful comments under journalistic content published on social media
  • Günter BRESSAU (Sersheim, Deutschland): Meldestelle respect! – Gegen Hetze im Netz
  • Tina HENDRIKS (Brüssel, Belgien): Unia – Arbeit gegen diskriminierende Hassrede

Das komplette Programm finden Sier hier:

Speak Up_Zoom.pdf
Englisch
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Event Details
Status
As planned
Online type
Livestream
Art des Veranstalters
Andere Veranstaltung
Anzahl der Teilnehmer
100 - 200
Zielgruppe
Wissenschaftler, Studenten, Forscher auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung
Einrichtungen und Netzwerke der Erwachsenenbildung
Projektträger
Personen aus der Politik
Personen aus den Medien
Teilnahmegebühr
Nein

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