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Informelles und non-formales Lernen anerkennen und nutzen

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Durch  informelles und non-formales Lernen können Kompetenzen für berufliche Chancen entstehen, problematisch ist allerdings deren Anerkennung. In Deutschland sind es fast ausschließlich in formalen Bildungsgängen erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten, die über den Zugang zum Arbeitsmarkt und die berufliche Weiterentwicklung entscheiden. Dabei können viele Menschen mehr, als in Zertifikaten sichtbar wird. Wie dieses Erfahrungswissen sichtbar und beruflich verwertbar gemacht werden kann, wird für eine auf Wissen angelegte Berufswelt immer interessanter. In Deutschland gibt es bisher keine Anerkennungssystem für informell oder non-formal erworbenes Wissen.  In einigen europäischen Ländern gibt es bereits Verfahren, die zu auf dem Arbeitsmarkt verwertbaren Zertifikaten und Zugangsberechtigungen im Bildungssystem führen. Im Rahmen einer Studie (Claudia Gaylor, Nicolas Schöpf, Eckard Severing: "Wenn aus Kompetenzen berufliche Chancen werden. Wie europäische Nachbar informelles und non-formales Lernen anerkennen und nutzen, Bertelsmann Stiftung 2015) hat die Bertelsmann Stiftung untersucht wie in diesen Ländern mit der Anerkennung und Nutzung non-formalen und informellen Lernens umgegangen wird. Dabei werden fünf Kernelemente vorgestellt: die rechtlichen Grundlagen, die Verfahren und Instrumente, die Finanzierung, die Institutionalisierung und die Supportstrukturen. Nationale Experten aus sieben europäischen Ländern schaffen einen Überblick zu den genannten Aspekten. Aus diesen Erfahrungen ergeben sich Hinweise für die Entwicklung eines Anerkennungsverfahrens in Deutschland. Die online zur Verfügung stehende Kurzfassung der Studie ist eine komprimierte und auf zentrale Aspekte konzentrierte Fassung (PDF-Dokument, 88 Seiten, 2015 Link: ). Die komplette Studie ist bei der Bertelsmann Stiftung ab Juli 2015 bestellbar.

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