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Größere Anstrengungen für gute Arbeit in der Weiterbildung gefordert

10/10/2018
Sprache: DE

"Gute Arbeit in der Weiterbildung" lautete der Titel der Herbstakademie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 5.10.2018 in Gießen. Ansgar Klinger, Vorstandsmitglied für Berufliche Bildung und Weiterbildung bei der GEW, forderte dort deutlich größere Anstrengungen für die Professionalisierung in der Weiterbildung und gegen prekäre Arbeitsverhältnisse. "Von der Weiterbildung wird viel erwartet: Sie soll die Gesellschaft weiterentwickeln, indem sie die Menschen auf Veränderungen durch die zunehmende Individualisierung und Vielfalt der Gesellschaft vorbereitet und gleichzeitig fit macht für die Digitalisierung", so Klinger. Die Politik kümmere sich jedoch viel zu wenig darum, angemessene Rahmenbedingungen und nachhaltige Ressourcen sicherzustellen, damit Weiterbildung diese Aufgaben stemmen kann. "Dazu gehört, die Beschäftigeten nach Tarif zu bezahlen, bei den Bildungseinrichtungen für Planungssicherheit zu sorgen und allen Menschen Zugang zu Weiterbildungsangeboten zu ermöglichen", sagte Klinger. Er forderte in diesem Zusammenhang einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung und Förderung.

Zudem seien bundesweite Regelungen nötig, zurzeit gebe es einen "Dschungel von Zuständigkeiten" in der Infrastruktur der Weiterbildung. Im Rahmen der nationalen Weiterbildungsstrategie müsse die Bundesregierung für einheitliche Mindeststandards bei der Qualität von Weiterbildung sorgen. Wichtiges Element hierbei für Klinger: "Die Lehrkräfte in der Weiterbildung müssen endlich ihrer Aufgabe und Qualifikation angemessen beschäftigt und vergütet werden."

Quelle: Pressemitteilung der GEW vom 5.10.2018

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