Direkt zum Inhalt
News
Neuigkeiten

Forschungsprojekt GIG: Gamifizierte Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Bildern von Männlichkeit und Weiblichkeit

Ist Gamification eine geeignete Methode, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Irak zur Auseinandersetzung mit Gender-Inhalten zu motivieren? Dieser Forschungsfrage widmet sich das Projekt GIG - Gender - Integration – Gamification, das im Rahmen des Programms „Talente“ vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert wird.

Das Projekt legt großes Augenmerk darauf, die Inhomogenität und Varianz der Geschlechterrollen und geschlechtlichen Vorstellungen in den Herkunftsländern der Zielgruppen zu berücksichtigen. Geschlechtliche Identität und Geschlechterverhältnisse sind in allen komplexen Gesellschaften ein zentrales Element der Sozialstruktur, das vielfältig gestaltet ist und sich nicht auf einfache Stereotype reduzieren lässt. So weist nicht nur die Zielgruppe von GIG einen großen Grad an Inhomogenität auf – auch deren Geschlechterrollen und Vorstellungen von geschlechtlicher Identität variieren stark. Mannsein und Frausein in einer modernen Gesellschaft reflektieren keine Gruppenzugehörigkeiten, die über Statusrollen im Rahmen einer Geschlechterordnung vermittelt sind. Vielmehr spiegeln sie Erfahrungen von Individualität im sozialen Beziehungsraum wieder, die sich in den verschiedenen Zusammenhängen des sozialen Lebens, wie Familie, Arbeit, Schule, Freunde, bilden.

Ein Artikel fasst Forschungsergebnisse aus persönlichen leitfadengestützten Interviews mit ExpertInnen aus dem Migrations- und Integrationssektor (NGOs, die in der Betreuung von AsylwerberInnen tätig sein, SozialarbeiterInnen von Flüchtlings- und AsylantInnenheimen), der Familien-, Spiele- und Islamforschung und aus Verwaltungseinrichtungen der kommunalen Ebene sowie aus persönlichen Tiefeninterviews mit AsylwerberInnen zusammen.

Link zum Artikel: https://gigprojekt.at/projekt/

 

Login (1)

Sie möchten einen Artikel schreiben?

Zögern Sie nicht!

Klicken Sie unten auf den Link und beginnen Sie mit einem neuen Artikel!

Neueste Diskussionen

EPALE 2021 Schwerpunktthemen. Fangen wir an!

Das vor uns liegende Jahr wird wahrscheinlich wieder sehr intensiv, und daher laden wir Sie ein, es mit Ihren Beiträgen und Ihrer Expertise zu bereichern. Beginnen Sie doch einfach, indem Sie an unserer Online-Diskussion teilnehmen. The Online-Diskussion findet am Dienstag, dem 09. März 2021 zwischen 10.00 und 16.00 Uhr statt. The schriftliche Diskussion wird mit einem vorgeschalteten Livestream eröffnet, der die Themenschwerpunkte für 2021 vorstellt. Die Hosts sind Gina Ebner und Aleksandra Kozyra von EAEA im Namen der EPALE Redaktion. 

Zusätzlich

EPALE Diskussion: Vermittlung von Grundkompetenzen

Grundkompetenzen sind transversal. Sie sind nicht nur relevant für die Bildungspolitik,  sondern auch für Beschäftigungs-, Gesundheits-, Sozial- und Umweltpolitiken. Der Aufbau schlüssiger Politikmaßnahmen, die Menschen mit Grundbildungsbedürfnissen unterstützen, ist notwenig, um die Gesellschaft resilienter und inklusiver zu gestalten. Nehmen Sie an der Online-Diskussion teil, die am 16. und 17. September jeweils zwischen 10.00 und 16.00 Uhr auf dieser Seite stattfindet. Die Diskussion wird von den EPALE Thematischen Koordinatoren für Grundkompetenzen, EBSN, moderiert. 

Zusätzlich

EPALE Diskussion: Die Zukunft der Erwachsenenbildung

Am Mittwoch, dem 8. Juli 2020, lädt EPALE von 10.00 - 16.00 Uhr zu einer Online Diskussion zur Zukunft der Erwachsenenbildung ein. Wir wollen über die Zukunft des Bildungssektors Erwachsenenbildung sowie die neuen Chancen und Herausforderungen diskutieren. Gina Ebner, EPALE-Expertin und Generalsekretärin der EAEA, moderiert die Diskussion.

Zusätzlich