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Erwachsenenbildungsverbände fordern eine digitale Weiterbildungsoffensive

27/01/2016
Sprache: DE

Sechs Erwachsenenbildungsverbände in Deutschland haben im Dezember 2015 ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie digitale Teilhabe für alle fordern. Sie appellieren an die Bundesregierung, die im Rahmen der Digitalen Agenda angekündigte Weiterbildungsoffensive „konsequenter und zügiger“ umzusetzen und digitale Innovationen in der Weiterbildung entschieden voranzutreiben. Die Verbände merken an, dass Deutschland im internationalen Vergleich im Bereich des digitalen Lernens hinter anderen Ländern zurückbleibe. Gezielte Forschungs- und Förderprogramme könnten hingegen dazu beitragen, die „traditionellen Lernwelten um digitale Lernmöglichkeiten zu erweitern“. Dies erleichtere den Zugang zu Weiterbildung für Benachteiligte, wie zum Beispiel Bewohner von strukturschwachen Regionen oder Menschen, die aus gesundheitlichen oder familiären Gründen in ihrer Mobilität eingeschränkt seien. Zielgruppenspezifische digitale Lernangebote und Infrastrukturen könnten weiterhin zur Integration von Flüchtlingen beitragen. Nicht zuletzt fordern die Verbände eine Modernisierung des Urheberrechts, die die Grundlage für einen breiten Einsatz von Open Educational Resources (OER) in allen Bildungsbereichen schaffe.

Die Unterzeichner des Positionspapiers sind:

  • Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (AL),
  • Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB)
  • Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE)
  • Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV)
  • Katholische Erwachsenenbildung Deutschland (KEB)
  • Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP)

Das Papier im Wortlaut ist auf der KEB-Website zu finden.

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