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Ein erschwingliches Elektrofahrzeug Made in France: unerlässlich, um eine kohlenstofffreie Mobilität für alle zu ermöglichen

[Übersetzung : EPALE Frankreich]

Jacques Portalier und Laurent Perron, Projektleiter für die Automobilindustrie beim Shift Project, haben dem Forbes Magazine ihre Sicht auf die notwendige Transformation des Automobilsektors und der Mobilität im Allgemeinen dargelegt.

Hintergrund: Der Europäische Umweltrat hat ein Verbot des Verkaufs von Neufahrzeugen mit Verbrennungsmotor in Europa ab 2035 beschlossen.

Das Auto steht im Zentrum einer doppelten Problematik, die wir Europäer allmählich am eigenen Leib und an unseren Grenzen zu spüren bekommen: auf der einen Seite der Klimawandel, der im vergangenen Sommer bei vielen von uns einen bitteren Geschmack hinterlassen hat (dreifache Hitzewelle, Dürre, Einschränkungen bei der Wasserversorgung und Brände in nie dagewesenem Ausmaß, Hitzewelle im Meer, 39,3 °C in Brest ...) auf der anderen Seite steht die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die durch den Krieg in der Ukraine offen zutage getreten ist.

 Ist diese Entscheidung also korrekt?

Die Elektrifizierung des Fahrzeugbestands mithilfe von Batterien stellt sich als die leistungsfähigste Lösung dar, um bis 2050 CO2-neutral zu werden (im Vergleich zu anderen Technologien, die weniger ausgereift oder durch die knappe Verfügbarkeit von Ressourcen eingeschränkt sind).

Die CO2-Emissionen aus dem Auspuff dieser Fahrzeuge sind gleich null, was zu einer deutlichen Verbesserung bei Luftverschmutzung und Lärmbelastung führt.

Bestehen bleiben die Partikelemissionen, die mit den Reifen oder Bremsen zusammenhängen, und dieser Autotyp verringert ebenso wenig den enormen Platz, den Autos im öffentlichen Raum einnehmen. Es sei auch daran erinnert, dass für die Herstellung dieser Fahrzeuge Ressourcen (Metalle) benötigt werden, die große Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Dieses Verbot geht in die richtige Richtung, rührt aber nicht an den anderen Determinanten der Treibhausgasemissionen, wie z. B. den Verzicht: die Anzahl der gefahrenen Kilometer, die Besetzung der Autos, ihre Energieeffizienz und die Verlagerung auf sparsamere und emissionsärmere Verkehrsmittel.

Sind die Voraussetzungen für eine groß angelegte Einführung von Elektrofahrzeugen gegeben?

Der Marktanteil von Neuwagen mit 100 % Elektroantrieb wächst schnell und erreichte in der ersten Hälfte des Jahres 2022 bereits 12 %. Gibt es Einschränkungen für dieses Wachstum?

Unzureichende Ladeinfrastruktur? Tatsächlich gibt es in schlecht ausgestatteten Gebieten (dicht besiedelte Gebiete, Hauptverkehrsstraßen) viele Alternativen für eine kohlenstoffarme Fortbewegung.

Eine mangelnde Reichweite wird häufig angeführt, aber der Bedarf an Aufladen auf langen Fahrten ist für die meisten Fahrer im Laufe eines Jahres kein wirkliches Thema. Hersteller liefern sich tatsächlich ein Wettrennen um die Größe der Batterien, um Fahrer zu beruhigen, welche die Reichweite ihres Fahrzeugs unterschätzen, ohne ausreichend zu bedenken, wofür sie es eigentlich verwenden. Das Ergebnis sind Vorschläge, die sich zunehmend auf sehr große Fahrzeuge konzentrieren, die bei der Produktion mehr Emissionen verursachen und aufgrund ihres Preises nur einer Elite vorbehalten sind.

 Wie können wir also die Ziele des Fit-for-55-Pakets erreichen, das die Emissionen bis 2030 um 55 % im Vergleich zu 1990 senken soll?

Die Autoren nennen als Ansatzpunkte eine bessere Regulierung, um unsere Industrie zu lenken und die Zugangsbedingungen für weniger wohlhabende Menschen durch Steuern zu fördern, sowie Investitionen, um die Fahrzeuge so leicht wie möglich zu machen (insbesondere durch Entwicklung sehr leichter Fahrzeuge, die eine Mischung aus Fahrrad und klassischem Auto darstellen).

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