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#ebcamp20: Über 160 TeilnehmerInnen teilten Know-How zur digitalen Erwachsenenbildung

Themen wie Online-Didaktik, digitale Tools und Strategien für EB-Einrichtungen fanden am Barcamp für Digitalisierung in der Erwachsenenbildung besonders viel Zuspruch. (Lesedauer: ca. 4 Minuten)

Großer Andrang beim virtuellen Barcamp

Von 14.-15. Mai 2020 fand das #ebcamp20 als Online-Barcamp rund um Digitalisierung in der Erwachsenenbildung statt. Über 160 Fachpersonen teilten dabei in 29 Sessions ihr Know-How mit ihren KollegInnen. Thematisch stand immer wieder der Corona-bedingte Lockdown und seine Auswirkungen auf die Erwachsenenbildung im Zentrum der Diskussion. Beliebt waren auch Sessions zum didaktischen Design von Online-Veranstaltungen, zum Umbau von Präsenz auf Online oder zu Strategien für Erwachsenenbildungseinrichtungen. Außerdem wurden Wünsche an die Politik zur Digitalisierung formuliert und europäische Digitalisierungsstrategien vorgestellt.

Das Online-Format des #ebcamp ermöglichte einen internationalen Austausch: 44% der Anmeldungen kamen aus dem europäischen Ausland (Deutschland, Niederlande, Italien, Schweiz und Slowenien). Dem Großteil davon wäre eine Teilnahme in Präsenz nicht möglich gewesen, so Organisatorin Gaby Filzmoser im Nachbericht auf der Website der ARGE Bildungshäuser Österreich.

Barcamp-Ablauf: Offener Austausch und Lernen voneinander

Das #ebcamp wurde, wie für ein Barcamp üblich, offen gestaltet: alle Teilnehmenden waren eingeladen, selbst eine Session anzubieten und so zum gemeinsamen Wissensaufbau beizutragen. Ablauf und Zeiteinteilung des Online-Barcamps ähnelten dabei einer Präsenzveranstaltung: pro Halbtag fanden drei 45-minütige Sessions statt, zwischendurch waren 15-minütige Pausen vorgesehen. Pro Session standen insgesamt fünf Online-Räume zur Verfügung. Die Sessionplanung erfolgte gemeinsam mit Hilfe der Kollaborationssoftware Mural. Der Sessionplan war für Teilnehmende per Google-Dokument jederzeit zugänglich, protokolliert wurde in offenen Etherpads.

Zahlreiche Lerngelegenheiten und spielerisches Ausprobieren

Durch den offenen Austausch in den Sessions, aber auch durch das spielerische Ausprobieren verschiedener digitaler Tools, boten sich den Teilnehmenden zahlreiche Lerngelegenheiten, die Auswahl und didaktische Einbettung verschiedener Tools „hautnah“ zu erleben. So verwendete das Organisationsteam für die Kennenlernrunde ein Padlet im Landkartenformat und Zoom-Breakout-Räume, in denen sich die TeilnehmerInnen jeweils für wenige Minuten in Zufalls-Vierergruppen vernetzen konnten. Auch in den einzelnen Sessions gab es immer wieder Neues zu entdecken und dazuzulernen.

Insgesamt zeigte sich am #ebcamp das große Bedürfnis nach Austausch, das viele ErwachsenenbildnerInnen derzeit beschäftigt. Gerade durch den Lockdown wurden viele Fragen rund um Online-Bildungsveranstaltungen deutlich, für die es nun Lösungen zu entwickeln gilt. Digitalisierung dürfte somit auch in Zukunft ein hochaktuelles Thema bleiben.

Über das #ebcamp20

Das Barcamp für Digitalisierung in der Erwachsenenbildung war eine gemeinsame Veranstaltung der KEBÖ (Konferenz der Erwachsenenbildung Österreich) und des bifeb (Bundesinstitut für Erwachsenenbildung), das von Gaby Filzmoser (ARGE Bildungshäuser Österreich), David Röthler (WerdeDigital), Theresa Kaar (bifeb) und Bianca Baumgartner (ARGE Bildungshäuser Österreich) organisiert wurde. Das nächste #ebcamp21 findet am 28. und 29. Mai 2021 als Hybrid-Barcamp (d.h. online und offline) im bifeb statt.


Weitere Informationen:


Text/Author: Karin Kulmer/CONEDU

Redaktion/Editing of original article in German: Birgit Aschemann/CONEDU

Bild/Picture: CC BY Gaby Filzmoser, auf erwachsenenbildung.at

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