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Berufliche Weiterbildung stärker an Bedürfnissen der ArbeitnehmerInnen orientieren

12/10/2018
Sprache: DE
Document available also in: CS

Die berufliche Weiterbildung muss neu ausgerichtet werden, um den technologischen und gesellschaftlichen Wandel bewältigen und gestalten zu können. Dies ist eines der Ergebnisse der Abschlussveranstaltung zum Förderschwerpunkt "Innovative Ansätze einer zukunftsfähigen beruflichen Weiterbildung" (InnovatWB) am 11.10.2018 in Berlin. Maßnahmen der beruflichen Bildung müssten sich stärker an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der ArbeitnehmerInnen ausrichten, besser in die beruflichen Tätigkeiten integriert und die individuellen Lernprozesse professionell begleitet werden, so die BildungsexpertInnen, die bei der Veranstaltung zusammen kamen. 

Im Förderschwerpunkt InnovatWB arbeiteten 63 Partner aus Wissenschaft und Praxis drei Jahre lang in 34 Projekten daran, Grundlagen und Konzepte für eine zukunftsfähige berufliche Weiterbildung zu erforschen, zu entwickeln und zu erproben. Dabei stand die Umsetzung lebenslangen Lernens als selbstverständlicher Teil der Bildungs- und Erwerbsbiografie im Zentrum.

Ein Schwerpunkt widmete sich der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von niedrig oder nicht formal Qualifizierten. Hier kamen Methoden der Kompetenzerfassung zum Einsatz oder digitale Medien, um selbstorganisierte Lernprozesse zu stärken. In diesem Rahmen entstand unter anderem ein Methodenkoffer zum selbstorganisierten Lernen.

Um Weiterbildung speziell in Klein- und Mittelbetrieben zu fördern, wurde die Methode einer kollegialen Beratung für Führungskräfte erfolgreich erprobt. Ein weiterer Schwerpunkt widmete sich den Herausforderungen der Digitalisierung und der älter werdenden Gesellschaft. Hier erwies es sich, dass Bildungsberatung und Lernbegleitung eine immer größere Bedeutung bekommen. Entsprechend tätige Projekte erarbeiteten einen "Selbsttest für Medienkompetenz" und einen "Kompetenzreflektor für Weiterbildungspersonal".

Der Förderschwerpunkt InnovatWB wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) koordiniert und wissenschaftlich begleitet.

Umfassende Informationen zu InnovatWB finden Sie auf der Projektwebsite.

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