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News

Aktuelle Förderinformationen im Juli 2018

15/07/2018
von Friederike Vorhof
Sprache: DE

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Aktuelle Förderinformationen im Juli 2018

 

Europäische Kommission: Verhütung und Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und anderen Formen der Intoleranz

Die Europäische Kommission fördert Projekte zur Prävention und Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und anderen Formen der Intoleranz.

Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt

  • Verhütung von Hass durch Förderung von Toleranz und Zusammenhalt
  • Unterstützung von Opfern von Hassreden und Hassverbrechen
  • Verbesserung der Reaktionen auf Hassverbrechen und Hassreden

Die Umsetzung dieser Schwerpunkte soll insbesondere erfolgen durch

  • Aufbau von Kapazitäten
  • Gewährleistung der Unterstützung und des Schutzes von Opfern
  • Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schlüsselakteuren
  • Schaffung eines besseren Verständnisses zwischen Gemeinschaften
  • Sensibilisierungskampagnen und –initiativen für die breite Öffentlichkeit oder für Zielgruppen und Gemeinschaften
  • Gegenseitige Lernaktivitäten und der Austausch bewährter Verfahren.

Bewerben können sich öffentliche und privatrechtliche Organisationen aus den EU-Mitgliedstaaten, Island und Liechtenstein. Die Projekte können national oder transnational ausgerichtet sein, wobei eine Projektpartnerschaft aus mind. zwei Organisationen bestehen muss.

Die Laufzeit darf max. 24 Monate betragen. Der beantrage EU-Zuschuss darf nicht unter 75.000 Euro liegen, wobei die maximale Kofinanzierungsrate der EU 80 % der förderfähigen Gesamtkosten beträgt.

Anträge können bis zum 04. Oktober 2018 gestellt werden.

 

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) schreibt bereits zum 18. Mal den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus.

Dabei werden Projekte gewürdigt, die sich folgenden Themen annehmen

  • Zeichen setzen gegen Antisemitismus
  • Zeichen setzen gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (z.B. Homo- und Transfeindlichkeit, Rassismus)
  • Radikalisierungsprävention (Islamismus, Salafismus)

Dabei können die Projekte unterschiedlichster Art sein. Zentral ist jedoch, dass es sich um Vorhaben handelt, die

  • vorbildlich und nachahmbar sind,
  • sich mit den Themen des BfDT auseinandersetzen,
  • die Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements inne haben.

Es winken Preise in Höhe von 2.000 Euro bis 5.000 Euro sowie eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Der Einsendeschluss ist der 23. September 2018.

 

PHINEO: Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Diskriminierung

Im Rahmen des Wettbewerbs „Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Diskriminierung“ sucht PHINEO jene Organisationen und Projekte, die u.a.

  • sich zentraler gesellschaftlicher und politischer Fragen annehmen, z.B. Demokratie, Rassismus, Diskriminierung;
  • sich mit Vorurteilen und Klischees auseinandersetzen;
  • junge Menschen für demokratische Teilhabe empowern;
  • andere dazu befähigen, mit jungen Menschen in der Demokratiebildung zu arbeiten;
  • niedrigschwellige Angebote machen, um auch jene jungen Menschen zu erreichen, die einen erschwerten Zugang an politisch-gesellschaftlicher Teilhabe haben;
  • einen Beitrag zur Befähigung zu selbstbestimmten Handeln leisten;
  • erste Erfolge für ihre oder mit ihrer Zielgruppe nachweisen können.

Zur Antragseinreichung sind sowohl kleine Initiativen als auch große etablierte Organisationen eingeladen. Auf die Gewinner wartet

  • ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro,
  • das Wirkt-Siegel (kostenloses Spendensiegel),
  • eine Vielzahl kostenloser Trainings zu den Themen Fundraising und Projektmanagement,
  • sowie die Aufnahme in der Datenbank von PHINEO als Good-Practice-Beispiel.

Bewerbungen können bis zum 31.August 2018 eingereicht werden.

 

Sächsischer Integrationspreis 2018

Bereits zum 9. Mal wird der Sächsische Integrationspreis verliehen. Dieser richtet sich an sächsische Initiativen, Vereine, Institutionen und Verwaltungen sowie Privatpersonen, die sich im besonderen Maße für die Integration ausländischer Mitbürger*innen einsetzen.

Vergeben werden insgesamt drei Preise zu je 3.000 Euro in den folgenden Kategorien:

  • Integration unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund (z.B. persönliche Begegnungen, Abbau von Vorurteilen)
  • Integration unterstützt beim Erlernen der deutschen Sprache (z.B. ehrenamtliche Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe)
  • Integration hilft beim Zugang zu Ausbildung und Erwerbsarbeit (z.B. Organisation von Praktikums- und Ausbildungsplätzen, Beratung)
  • Integration fördert gesellschaftliche Teilhabe (z.B. Sport- und Kulturangebote, Begegnungscafes)

Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Festveranstaltung am 16. November 2018 im Plenarsaal des Sächsischen Landtags statt.

Bewerbungsschluss ist der 07. September 2018.

 

Epim: „Rethinking Inclusion“

Das European Programme for Integration and Migration hat gemeinsam mit dem Impact Hub das Förderprogramm „Rethinking Inclusion“ ins Leben gerufen. Dabei sollen innovative Lösungen zur ganzheitlichen Integration von jungen Migrant*innen (18-35 Jahre) in Europa entwickelt werden.

Jene Lösungsvorschläge, die als besonders hochwertig betrachtet werden, erhalten 30.000 Euro für die Umsetzung der Projektidee. Anträge können bis zum 15. September 2018 eingereicht werden.

 

Sachsen-Anhalt: Reinhard Höppner Engagementpreis

Jährlich wird in Sachsen-Anhalt der Reinhard Höppner Engagementpreis an jene verliehen, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft vor Ort engagieren.

Hierbei können Einzelpersonen sowie Organisationen, Vereine und Initiativen vorgeschlagen werden. Zentral ist der Ansatz der Solidarität, wodurch die gesamte Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements – sei es die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr, die Tätigkeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich, die Demokratiebildung, etc. – gewürdigt werden.

Dieser Preis ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert und wird am 27. November 2018 in Magdeburg verliehen.

Vorschläge können bis zum 01. Oktober 2018 eingereicht werden.

 

Sächsischer Förderpreis für Demokratie

Zum 12. Mal wird der Sächsische Förderpreis für Demokratie ausgerufen. Dabei werden Engagierte gewürdigt, die sich für eine respektvolle Debattenkultur und ein demokratisches Miteinander vor Ort stark machen.

Projekte werden in folgenden Kategorien gesucht

  • Beteiligung und Inklusion
  • Aktive Gedenkkultur, Mitmenschlichkeit und Solidarität
  • Zeichen setzen gegen Rechtsextremismus und andere Formen des Hasses sowie Menschenfeindlichkeit (z.B. Homophobie, Sexismus, Gewalt gegen Geflüchtete oder Obdachlose)

Der Projektpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Ferner wird ein Sonderpreis zum Thema Schule verliehen, der ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro Inne hat. Letztlich können auch Stadt- und Dorfgemeinschaften, die sich beispielhaft für eine offene und solidarische Gemeinschaft stehen, für den Kommunenpreis bewerben.

Bewerbungsschluss ist der 24. August 2018.

 

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: Ehrenamtsförderung

Der Freistaat Sachsen stellt dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in diesem Jahr insgesamt 100.000 Euro und in den Jahre 2019/2020 insgesamt 200.000 Euro für die Ehrenamtsförderung zur Verfügung.

Mit diesen Mitteln sollen Vereine und Kleinprojekte im Umfang von bis zu 3.000 Euro in den Kategorien Kunst und Kultur, Sport sowie Soziales und Sonstiges gefördert werden.

 

VolkswagenStiftung: Erforschung sozialer Ungleichheit

Die VolkswagenStiftung fördert im Konsortium internationale Kooperationsprojekte zur Erforschung sozialer Ungerechtigkeit. Dabei sollen ein bis zwei Beteiligte aus Europa oder einem weiterem Hocheinkommensland mit zwei bis drei Partnern aus Ländern mit mittlerem oder niedrigen Einkommen zusammenarbeiten.

Ziel ist es, die Transferprozesse bzw. Stabilität sozialer Ungerechtigkeit zu betrachten, insbesondere unter den Aspekten

  • Institutionen und Netzwerke
  • Ressourcenverteilung und Erbe
  • Technologischer Wandel und Digitalisierung
  • Sozioökologische Ungleichheitsprozesse

Die Förderung beträgt pro Projekt bis zu 1,5 Mio. Euro. Erster Stichtag für die Antragstellung ist der 30. Oktober 2018.

 
 

Europäische Kommission: Der Europäische Nachhaltigkeitspreis

Die Europäische Kommission lobt zum ersten Mal den Europäischen Nachhaltigkeitspreis aus. Ziel ist es, Initiativen bekannt zu machen, mit denen die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung in konkrete Lösungen und Chancen umgesetzt werden.

Das Thema des diesjährigen Preises lautet „Befähigung der Menschen und Gewährung von Inklusion und Gleichheit“ und wird in den folgenden Kategorien verliehen:

  • Jugend
  • Öffentliche Einrichtungen
  • Private Einrichtungen
  • Zivilgesellschaft

Dieser ideelle Preis wird im Frühjahr 2019 vom Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Frans Timmermans und Vizepräsident Jyrki Katainen vergeben.

 

Wettbewerb „Inklusion braucht Bildung“

Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. und die Gesellschaft Erwachsenenbildung und Behinderung e.V. haben gemeinsam den Wettbewerb „Inklusion braucht Bildung“ ins Leben gerufen.

Dabei werden Ideen und Konzepte zur barrierefreien Erwachsenenbildung gesucht, die auf lokaler, regionaler oder überregionaler Ebene stattfinden. Im Optimalfall erreichen diese Angebote Menschen mit komplexen Behinderungen. Ziel des Wettbewerbs ist es, gute Konzepte der Bildungspraxis ausfindig zu machen und modellhaft zur Nachahmung zur Verfügung zu stellen.

Der 1. Preis ist mit 3.000 Euro, der 2. Preis mit 2.000 Euro und der 3. Preis mit 1.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist 01. Oktober 2018.

 

Neue Lotterie Bildungschancen

Am 11. Juni 2018 hat die Soziallotterie Bildungschancen ihre Tätigkeit aufgenommen. Hierbei werden Bildungsprojekte gefördert, die die Chancengleichheit erhöhen – unabhängig sowohl von der sozialen und kulturellen Herkunft als auch vom Alter und Geschlecht. Dabei wird Bildung als lebenslanger Prozess und ganzheitlicher Begriff und im weitesten Sinne als Überbegriff für Persönlichkeitsentwicklung, Ausbildung und lebenslanges Lernen betrachtet.

Seit dem 01. August werden Vorhaben im Umfang von bis zu 10.000 Euro gefördert. Die Antragstellung ist jederzeit möglich.

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