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Blog

Top 10 Tipps nach der EPALE Online-Diskussion über Gerechtigkeit und Inklusion im Hinblick auf lebenslanges Lernen

25/04/2018
von Christianne Fenech
Sprache: DE
Document available also in: EN MT FR

Original Language: English

Top 10 Tipps nach der EPALE Online-Diskussion über Gerechtigkeit und Inklusion im Hinblick auf lebenslanges Lernen

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1. Gewährleistung einer wirksamen Koordinierung der Erwachsenenbildungspolitik

Die Sicherstellung einer effektiven Kommunikation mit allen an der Erwachsenenbildung beteiligten Akteuren fördert die Kohärenz der Angebote der Erwachsenenbildung und ermöglicht eine stärkeres Bewusstsein für das Verständnis der Erwachsenenbildung. Das Policy Tool (Verfahrentool) auf EPALE ermöglicht es den Akteuren, nach länderspezifischen Tools zu suchen, um besser informiert zu werden.

 

 2. Die Notwendigkeit, alternative Lernansätze zu schaffen

Traditionelle Lernmethoden sind teilweise nicht mehr so effektiv wie früher. Flexibles, multimodulares Online-Lernen und Blended Learning (integriertes Lernen) sollten neben vielen anderen Methoden eingeführt werden, um den unterschiedlichen Hintergründen, Berufen und persönlichen Situationen der Lernenden gerecht zu werden.

 

 3. Förderung von Arbeitgeberinvestitionen in die Bildung

Arbeitsgestütztes Lernen von Basiskompetenzen ermöglicht den Zugang zu grundlegenden Fertigkeiten während der Arbeit. Es erlaubt, sich neu zu qualifizieren oder weiterzuentwickeln. Das Lernen am Arbeitsplatz ermöglicht es den Arbeitnehmern auch, Verbindungen und Dialoge mit den Arbeitgebern herzustellen, um ein harmonischeres Arbeitsklima zu schaffen.

 

4. Mehr Finanzierungsmöglichkeiten für Lernende schaffen

Eine bessere Koordinierung und ein besserer Zugang zu Finanzmitteln für akkreditierte und nicht akkreditierte Studiengänge sollte ermöglicht werden. Darüber hinaus sollte man diesen Lernenden Hinweise und Informationen zur Verfügung stellen, wie sie auf diese Mittel zugreifen und sie verwalten können.

 

5. Verbesserung der Relevanz der Erwachsenenbildung

Berufs-, Freizeit-, akkreditierte und nicht akkreditierte Kurse sollten alle so relevant wie möglich für die Erfahrungen des Lernenden sein. Man sollte verstehen und spüren können, dass lebenslanges Lernen die persönliche Entwicklung und das Wohlbefinden fördert.

 

 6. Bereitstellung geeigneter Führungsmechanismen

Unterstützung für den Lernenden sollte zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung gestellt werden. Offline- und Online-Hilfe würde es dem Lernenden ermöglichen, bei Schwierigkeiten einen Anhaltspunkt zu haben.

 

 7. Mehr Bewusstsein schaffen

Es sollte mehr Bewusstsein für Lernende, Organisationen, Arbeitgeber, die breite Öffentlichkeit und die Zivilgesellschaft vorhanden sein. Man kann sagen, dass ein gemeinsames Problem des lebenslangen Lernens der fehlende Zugang zu angemessenen Informationen ist. Könnte es sein, dass nicht genug Einsatz geleistet wird? Erreichen wir die Randgruppen? Estland hat in dieser Hinsicht bewährte Verfahren.

 

 8. Anbieten eines flexibles Kursdesigns

Eine flexible Herangehensweise an die Gestaltung eines Kurses führt fast immer zu einem besser besuchten Kurs. Den Lernenden die Möglichkeit zu geben, sich zu dem, was sie lernen wollen, zu äußern, kann ein Gefühl von Eigenverantwortung und Zugehörigkeit vermitteln.

 

9. Förderung des Lernens in der Familie

Das Lernen in der Familie fördert ein Konzept des frei wählbaren Lernens. Eltern, Erziehungsberechtigte und Betreuer könnten bestimmen, was sie lernen müssen, wie sie es lernen wollen und wo sie es lernen wollen. Das Lernen innerhalb der Familie kann es dem erwachsenen Lernenden ermöglichen, seine ersten Schritte zurück in das Bildungswesen zu machen.

 

10. Den Lernenden verstehen

Ein Bottom-Up-Ansatz könnte es politischen Entscheidungsträgern ermöglichen, den Grad an Offenheit und Flexibilität zu erkennen, der erforderlich ist, um alle erwachsenen Lernenden zu erreichen. Erwachsene Lernende sollten immer im Mittelpunkt aller zur Verfügung gestellten Lernprogramme stehen.

 

Das Projekt Europäische Agenda Erwachsenenbildung ist der Koordinator für die Umsetzung der Empfehlung von Weiterbildungspfaden in Malta. Ziel ist es, die Bewertung der Fähigkeiten, das Lernangebot und die Anerkennung für erwachsene Lernende zu verbessern. Das Projekt zielt auch darauf ab, die Grundfertigkeiten der Eltern, deren Kinder in der Pflichtschule sind, zu verbessern. Ein Schulprogramm für gemeinschaftliches Lernen in Gruppen (Schools as Community Learning Spaces) wird einführt, um die Beteiligung von lernenden Eltern, Erziehungsberechtigten und Gemeindemitgliedern, die ihre Grundfertigkeiten verbessern müssen, deutlich zu erhöhen. Ziel des Projekts ist es, integrative Praktiken zu implementieren, um eine auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnittene Bildung der zweiten Chance anzubieten.

Christianne Fenech ist die Projektmanagerin der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung in Malta.

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  • Bild des Benutzers Mahira Spiteri
    I like the 'summary' idea of the online discussion. The summation in top ten tips encourages one to read the essence of the ideas that were generated from the online discussion. Thanks for making it easier and relevant!