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Reporterfabrik – Webakademie des Journalismus

22/10/2019
von Friederike Hoppe
Sprache: DE

Lesezeit circa vier Minuten– Lesen, Liken, Kommentieren! 

geschrieben am 12.10.19


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Reporterfabrik_Logo

„Die Leser verändern sich schneller als wir“, sagte Cordt Schnibben, ehemaliger Ressortleiter des "Spiegel"-Gesellschaftsressorts im Jahr 2015. Drei Jahre später gründete er gemeinsam mit David Schraven, dem Geschäftsführer des gemeinnützigen Recherchezentrums CORRECTIV, die Reporterfabrik, ein Projekt, das den Weg in die redaktionelle Gesellschaft ebnen und gestalten will.

Der Weg in die redaktionelle Gesellschaft

Die Reporterfabrik ist ein gemeinsames Projekt von CORRECTIV und der Journalistenplattform Reporter-Forum e.V., das den Weg in die redaktionelle Gesellschaft ebnen und gestalten will.

Nach abgeschlossener Betaphase ging die Reporterfabrik im Januar 2019 online. Seitdem können Interessierte in über 100 Workshops und 40 Podcasts ihre Medienkompetenz ausbilden und lernen wie man professionell schreibt, bloggt, recherchiert, debattiert, fotografiert und Videos schneidet.

Den Einfluss von Medien verstehen

In der täglichen Nachrichtenflut müssen User zunehmend selbst entscheiden welchen Informationen sie trauen und folgen. Die Reporterfabrik möchte daher möglichst vielen Menschen den Einfluss von Medien verständlich machen und jeden dazu anleiten eigene Beiträge in Sozialen Medien oder im eigenen Blog zu verfassen. 

Journalistisches Wissen für die Gesellschaft nutzen

Die Dozentin der Reporterfabrik und ZDF-Journalistin Maja Weber weiß, dass auch Journalisten lernen müssen mit der Kritik ihrer Leser und Zuschauer umzugehen. Auch dazu will die Reporterfabrik Redakteure und Reporter anleiten: Transparent zu arbeiten und neue Wege des Erzählens zu finden.

Damit soll der Weg in die redaktionelle Gesellschaft geebnet werden, schreibt der Geschäftsführer der Reporterfabrik David Schraven. 

Eine Webakademie für Modernes Lernen

Das Angebot der Reporterfabrik ist in vier Lernstufen gegliedert: 

  1. Was ist Journalismus?
  2. Was ein Journalist können muss
  3. Was ein Journalist können sollte
  4. Was gute Journalisten können

Die Workshops bestehen aus Lernvideos, Übungsaufgaben und Downloads, die den Lernstoff zusammenfassen. In den Foren können sich die Teilnehmer untereinander austauschen. Ergänzt wird das Angebot der Workshops durch Präsenzseminare und Webinare, in denen sich jeder Teilnehmer von zu Hause aus über einen Link einwählen und aktiv an Meetings teilnehmen kann. 

Das Angebot der Reporterfabrik bietet:

  • mehr als 100 Workshops und 1200 Tutorials, die Medienwissen und journalistisches Handwerk vermitteln.
  • mehr als 40 Podcasts im Format Reporter2Go, in denen Journalistinnen und Journalisten aus vielen Print-, Online- und TV-Redaktionen über ihre Arbeit berichten;
  • dem Schulangebot Reporter4You, mit dem Lehrer und Schüler sich einen Überblick über die Grundlagen des Journalismus verschaffen können und Tipps zu weiterer Lektüre erhalten.
  • die Schulbörse, die Lehrerinnen und Lehrern Kontakt zu mehr als 300 Journalisten vermitteln, die gerne in Schulen kommen und spannende Einblicke in die Medienwelt geben.

Prominente Dozenten der Reporterfabrik

Zu den ersten Dozenten der Reporterfabrik gehörten Giovanni di Lorenzo, „Zeit“-Chefredakteur, der Sprach-Guru Wolf Schneider, die Autorin Doris Dörrie, die Bloggerin Franziska Bluhm und der Internet-Pionier Sascha Lobo.

Unterstützer der Reporterfabrik

Hauptförderer der Reporterfabrik ist die Deutsche Telekom, sie begleitete das Vorhaben von Anfang an mit großem Engagement. Auch die Robert-Bosch-Stiftung, die LfM-Stiftung Vor Ort NRW, Facebook und die Stadt Hamburg haben mit ihrem Sponsoring die Produktion von Kursen ermöglicht.


Über die Autorin

Wie kann das Wissen von Journalisten und Journalistinnen für die Gesellschaft zugänglich gemacht werden? Wie kann journalistischer Content nützlich sein? Diese Fragen stellt sich Friederike in ihrer Arbeit bei CORRECTIV. Seit Anfang 2019 koordiniert Friederike Redaktion und Kommunikation in der Schulbörse Reporter4You und der Reporterfabrik, einer Journalistenschule im Netz. Außerdem organisiert Friederike das Reporter-Forum e.V. und organisiert die Veranstaltungen Reporter-Workshop und den Deutschen Reporterpreis in Berlin. Als Reporterin bei CORRECTIV.Lokal arbeitet Friederike an der Vernetzung von regionalen Medien. Davor beschäftigte sich Friederike in ihrem Journalismusstudium in Hamburg (BA) mit dem Einfluss von Social Media auf den Journalismus und mit der Frage, ob und wie JournalistInnen zur Marke werden. Zwischendurch Stationen bei Medien wie Welt, Spiegel TV und Zeit Online.


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