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EPALE

E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

 
 

Blog

Junge Erwachsen mit den richtigen Werkzeugen für ihre berufliche Eingliederung ausstatten: CLIC N JOB

11/12/2017
von Hélène Paumier
Sprache: DE
Document available also in: FR EN

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Übersetzung:  EPALE France (Französisch - Deutsch)

 

CLICNJOB ist das Ergebnis einer Feststellung im Rahmen einer anthropologischen Studie: Obgleich die jungen Leute generell an digitale Angebote denken und diese in ihrer Freizeit nutzen, haben sie diverse Schwierigkeiten, davon auch für ihre berufliche Eingliederung Gebrauch zu machen (siehe auch „Die digitalen Praktiken von jungen Menschen in sozioprofessioneller Eingliederung“, Emmaüs Connect). Die Plattform CLICNJOB haben wir geschaffen, um dieser Problematik zu begegnen.

 

Wie funktioniert die Website CLICNJOB? 

Clicnjob.fr wurde unter Beteiligung der lokalen Akteure (Missions Locales, Ecoles de la deuxième Chance, EPIDE-Zentren...) und der jungen Leuten entwickelt und soll die berufliche Eingliederung der 16- bis 25-Jährigen erleichtern. Wir haben die digitalen Möglichkeiten dazu genutzt, verschiedene, insbesondere spielerische Ansätze wie etwa ein Quiz, einen Lebenslauf-Generator, Videos, Gamifizierung über Punkte uvm. anzubieten, die die jungen Leute motivieren und Themen die Schärfe nehmen, bei denen es oft Berührungsängste gibt. Die Website bietet pädagogisch strukturierte Schulungen in verschiedenen Themenbereichen an: Meinen Lebenslauf schreiben, Vorbereitung für ein Einstellungsgespräch, Mobilisierung meines Netzwerks, uvm. Alles ist entweder individuell oder in Form eines Workshops bei Partnerstrukturen wie ‚Mission Locale’ oder ‚Ecoles de la deuxième Chance’ zugänglich.

Wie wird die Website von den Begleitern verwendet?

Die Plattform wurde dazu gebaut, für Fachleute der Eingliederungsbetreuung mehrere Aspekte abzudecken: frei nutzbare Tools anbieten, die Begleitung erleichtern, das Workshop-Angebot bereichern, das Kollektiv im Rahmen eines ‚Garantie Jeune‘-Workshops stärken, und die jungen Menschen über ein Informationsangebot auf dem neusten Stand halten. Die Nachfrage von Seiten der Fachwelt betrifft zu einem großen Teil die Unterstützung von kollektiven Workshops. Diese Funktionalitäten machen es möglich, die Verwendung dieses Tools in einer durch Menschen erfolgenden Begleitung zu verankern. Da diese Verwendungsweisen die Bildung neuer digitaler Reflexe bei den Beratern erfordern, hat WeTechCare begleitende Aktivitäten entwickelt, um den Strukturen für die berufliche Eingliederung von jungen Menschen eine Unterstützung bei diesem digitalen Wandel zu bieten.

Wie ist das Feedback einige Monate nach der Einführung?

Heute hat die Website über 160.000 Nutzer, und von den jungen Leute, die vor Ort im Rahmen der ‚Mission Locale’ begleitet werden, wurden rund 16.000 Konten erstellt. Laut einer Umfrage unter 200 Nutzerinnen und Nutzern sind diese damit sehr zufrieden, 98 % würden die Website weiterempfehlen. Mehr als 160 Betreuungsstrukturen verwenden CLICNJOB bei ihren täglichen Abläufen, hauptsächlich im Rahmen des Netzwerks ‚Mission Locale’.

Welche Verbindungen pflegen Sie mit der europäischen Ebene?

Der Kampf für digitale Inklusion beschränkt sich selbstverständlich nicht auf Frankreich, diese Herausforderung betrifft ganz Europa. Im Übrigen haben wir das CLICNJOB-Projekt 2016 auch einigen Europa-Abgeordneten vorgestellt, darunter auch Edouard Martin. Da WeTechCare noch sehr jung ist, haben wir noch nicht vor, unsere Dienstleistungen auf internationaler Ebene anzubieten. Auf lange Sicht würden wir aber gerne mit europäischen Partnern zusammenarbeiten, die ähnliche Tools anbieten oder sich mit den gleichen Herausforderungen befassen. Auf kürzere Sicht werden wir alle unsere Lehrgänge und unsere Plattformen übersetzen lassen, damit sie von so vielen Menschen wie möglich benutzt werden können.

Was ist für Wetechcare in der Zukunft vorgesehen?

Wir haben vor, 2018 eine CLICNJOB-App herauszubringen, die sich direkt an die jungen Leute richtet und ihnen ein Coaching für den Zugang zum Arbeitsmarkt anbietet. Die App wird die Website und die Betreuungsbemühungen der Akteure der Eingliederung vor dem Hintergrund ihres digitalen Wandels ergänzen. Mit Les Bons Clics möchten wir 2018 vor allem auf zwei zentrale Problemstellungen einwirken: Die das Bankwesen und die elektronischen Verwaltungsvorgänge betreffende Inklusion. Wir haben das Ziel, alle Menschen in diesem Bereich selbstständig werden zu lassen und jedem dank der digitalen Möglichkeiten die Fähigkeit (zurück) zu geben, eigenständig handeln zu können. Da 30 % der Bevölkerung Schwierigkeiten mit Online-Diensten hat, ist es unerlässlich, in großem Maßstab aktiv zu werden. Darum mobilisieren wir alle Interessengruppen in Bezug auf diese Herausforderung, denn sie betrifft sowohl die öffentlichen Stellen und die Gebietskörperschaften als auch die Akteure vor Ort. 

 

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