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Kompetenzgewinn bei Verbänden in Rhône-Alpes dank eines regionalen Projekts von Erasmus+ und CEMEA!

27/01/2021
von susana MAJOR
Sprache: DE
Document available also in: FR EN

[Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Französisch veröffentlicht und von EPALE Frankreich ins Deutsche übersetzt.]

 

Das von den Centres d'Entrainement aux Méthodes d'Éducation Active (CEMEA) Rhône-Alpes geförderte Projekt „Lokale Vereinsdynamik für ein interkulturelles Ziel“, kurz LOADING, ist ein Erasmus+ Projekt zur Schulung des Personals von Vereinen in der Region Rhône-Alpes im Bereich Internationalisierung und Verbesserung von interkulturellen Bildungspraktiken. LOADING versammelte also mehrere soziokulturelle Akteure aus dem Departement Isère um diese beiden gemeinsamen Ziele, das Projekt berücksichtigte aber auch die Besonderheiten der verschiedenen Akteure des Konsortiums:

  1. das Sozialzentrum von Heyrieux und der Familienverband von St. Egrève haben an der europäischen Öffnung von Vereins-Projekten und Praktiken rund um die Begleitung von Familien gearbeitet. Es ging auch um ein besseres Verständnis der Dynamik interkultureller Bildung, um die Einbeziehung von Zielgruppen mit Migrationshintergrund in die Aktivitäten und die Vereinsführung zu fördern, mit dem Ziel von Emanzipation und Empowerments. Jeder Akteur hat dazu ein Mobilitätsprojekt durchgeführt: eins in Belgien mit den belgischen CEMEA-Zentren und ein anderes in Portugal mit CLUBE;
     
  2. der Organisation Big Bang Ballers ging es darum, Fachwissen zum Thema Sport als therapeutisches und inkusives Mittel für Migrant*innen-Zielgruppen sowie zu dem strategischen Thema „Sport für alle“ zu sammeln: der Förderung körperlicher Aktivität bei Erwachsenen mit Bewegungsmangel, Übergewicht oder Adipositas. Zu diesen Themen wurden zwei Mobilitätsprojekte durchgeführt: eines mit dem schottischen Verein „Scottish Sports Futures“ und ein weiteres mit dem griechischen Verein „Knap Hermès“;s
     
  3. für das CEMEA Rhône-Alpes haben es die Mobilitätsprojekte Ausbildern ermöglicht, ihre Kompetenzen zu europäische Themen im Bereich von Bildung und Berufsbildung, insbesondere zu interkultureller Bildung, zu verbessern, um die Anzahl der Interventionen zu diesen Themen langfristig zu erhöhen. Es wurden mehrere europäische Mobilitätsprojekte veranstaltet: ein Projekt bei der Partnerorganisation Clube in Portugal zum Thema Bürgerbeteiligung, ein Mobilitätsprojekt bei den belgischen CEMEAs zum Thema Bildungsbeziehung und Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppen, ein Mobilitätsprojekt bei den CEMEAs in der Veneto-Region in Italien zur Schulung über die Funktionsweise von Sozialgenossenschaften, einer für Italien spezifischen Organisationsform. Diese Mobilitätsprojekte boten gleichzeitig die Gelegenheit, Fragen zu interkultureller Bildung und der Gestaltung von kollektivem Leben während der Ausbildung behandeln.

Verwaltungsmodalitäten für das Mobilitätsprojekt im Konsortium

Das gesamte Projekt wurde von der CEMEA Rhône-Alpes koordiniert, die über Erfahrung mit der Durchführung vieler Erasmus + Mobilitätsprojekte und über pädagogische Erfahrung in den Themen interkulturelle Begegnung und Bewertung von Lernergebnissen verfügt. Zu den Stärken des Projekts gehörte die Unterstützung durch einen territorialen Lenkungsausschuss, der sich aus den Leitern der einzelnen Konsortiumsmitglieder zusammensetzte. Um Grundlagen und Herausforderungen interkultureller Begegnungen zu definieren und eine gemeinsame Arbeitskultur zu schaffen, wurde den Erasmus+-Referenten der entsendenden Verbände vorgeschlagen, zu Beginn des Projekts einen vom CEMEA abgehaltenen Schulungskurs zu absolvieren.

Ergebnisse von LOADING:

Dieses Projekt hat eine starke territoriale Dynamik zu den Themen interkulturelle Bildung, internationale Mobilität und Einbeziehung der Zielgruppen geschaffen. Die Tatsache, dass die Mobilitätsprojekte sich sowohl an das Führungspersonal der Verbände als auch an die Bildungsmanager und Ausbilder gerichtet haben, hat dazu beigetragen, zwischen den Akteuren eine neue Zusammenarbeit bei diesen Themen zu fördern. 

Zur Durchführung dieses zweijährigen Projekts erhielt CEMEA Rhône-Alpes eine Erasmus+-Finanzierung in Höhe von 68 500 € für die Ausbildung von 65 Personen, die für Beobachtungspraktika zum Thema Ausbildung  nach Belgien, Schottland, Griechenland, Italien und Portugal reisten. LOADING wurde von Erasmus+ / Education Training Agency als Success Story ausgezeichnet.

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt LOADING des CEMEA Rhône-Alpes: www.cemearhonealpes.org

Hier erfahren Sie mehr über Mobilitätsprojekte von Erasmus+ in der Erwachsenenbildung: https://agence.erasmusplus.fr/fiches-pratiques/mobilite-des-personnels-de-leducation-des-adultes/

 

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