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Inklusion und Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund am Arbeitsmarkt

Laut "Statista" leben in Österreich im Jahr 2020 rund 1.5 Millionen Menschen, die keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Somit hat der Staat einen Migrationsanteil von 16.7 %, gemessen an der Gesamtbevölkerung. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist der "Ausländeranteil" kontinuierlich gestiegen, denn zum Vergleich lag der Wert im Jahr 2010 noch bei 10.6% . Die meisten Migrantinnen und Migraten, die sich in Österrreich niederlassen, werden auf mittleren Sicht auch hier bleiben. Aufgrund dieser Tatsachen ist es umso wichtiger, die Einwandererinnen únd Einwanderer zum Teil auch durch präventive Maßnahmen sinnvoll zu unterstützen, um eine gute Eingliederung zu ermöglichen. Es ist von hoher Wichtigkeit, dass Migrantinnen und Migranten sowohl in ihr soziales Umfeld aber auch in den Arbeitsmarkt einbezogen werden.

Laut "Statista" leben in Österreich im Jahr 2020 rund 1.5 Millionen Menschen, die keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Somit hat der Staat einen Migrationsanteil von 16.7 %, gemessen an der Gesamtbevölkerung. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist der "Ausländeranteil" kontinuierlich gestiegen, denn zum Vergleich lag der Wert im Jahr 2010 noch bei 10.6% . Die meisten Migrantinnen und Migraten, die sich in Österrreich niederlassen, werden auf mittleren Sicht auch hier bleiben. Aufgrund dieser Tatsachen ist es umso wichtiger, die Einwandererinnen únd Einwanderer zum Teil auch durch präventive Maßnahmen sinnvoll zu unterstützen, um eine gute Eingliederung zu ermöglichen. Es ist von hoher Wichtigkeit, dass Migrantinnen und Migranten sowohl in ihr soziales Umfeld aber auch in den Arbeitsmarkt einbezogen werden. 

Für eine erfolgreiche und nachhaltige Integration ist es fast schon essenziell, dass sie am österreichischen Arbeitsmarkt Fuß fassen. Um eine Anstellung oder Beschäftigung zu erhalten, ist es notwendig, dass die typischen und bekannten Integrationslücken langfristig geschlossen werden können. Dazu zählen unter anderem mangelnde Bildung, Sprachbarrieren, Diskriminierung und kein äquivalenter Zugang zu Beschäftigungen wie in ihrem Heimatland, um nur die wichtigsten und häufigsten aufzuzählen. Es liegt zum einen an einer guten Migrationspolitik zum anderen aber auch am Arbeitgeber selbst, diese Gesamtsituation zu verbessern. 

Aber das wichtigste zuerst; es ist mehr als notwendig Migrantinnen und Migranten einen Zugang zu Bildung zu gewährleisten, denn dadurch könnte man gleich zwei Probleme lösen. Durch ein flächendeckendes Bildungsangebot können nämlich nicht nur Bildungslücken, sondern auch Sprachbarrieren gelöst oder verbessert werden. Daher ist es in erster Linie elementar, Deutsch- oder Englischkurse anzubieten. Des Weiteren muss in der Gesellschaft endlich ein Umdenken in Bezug auf Migrantinnen und Migraten passieren. Diese haben leider immer noch mit Diskriminierung und Vorurteilen zu kämpfen. Allein das Wort Auländer ist für viele sehr negativ konnotiert und das muss sich dringend ändern. Es ist unglaublich wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten und die Bevölkerung zu sensibilisieren, denn es sollte kein Mensch aufgrund seiner Herkunft diskriminiert und von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. 

Aber zurück zum eigentlichen Thema; mit einer erfolgreichen Inklusion in den Arbeitsmarkt wird Migrantinnen und Migranten eine Integration in die Gesellschaft deutlich vereinfacht und deshalb sollte daran erst recht gearbeitet werden. 

© pixapay
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