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Beispiele für bewährte Praktiken aus der EPALE-Veranstaltung zur digitalen Erwachsenenbildung

Vom 25. bis zum 28. Februar organisierte EPALE eine Online-Veranstaltung zur Sammlung von Beispielen für bewährte Praktiken in der digitalen Erwachsenenbildung. In diesem Artikel möchten wir die Themen, Werkzeuge, Programme, Projekte und weiteren Artikel vorstellen, über die während der Veranstaltung gesprochen wurde.

Sharing best practices EPALE digital learning

Vom 25. bis zum 28. Februar organisierte EPALE eine Online-Veranstaltung zur Sammlung von Beispielen für bewährte Praktiken in der digitalen Erwachsenenbildung. Es gab unterschiedliche Beiträge von zahlreichen Fachleuten aus dem Bereich der Erwachsenenbildung aus über 20 europäischen Ländern. Bei der Veranstaltung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen zu mehr als 25 Projekten zum Thema Digitales Lernen und viele Tipps für weitere Informationen, sowohl von EPALE als auch von anderen Stellen.

In diesem Artikel möchten wir die Themen, Werkzeuge, Programme, Projekte und weiteren Artikel vorstellen, über die während der Veranstaltung gesprochen wurde.

Überlegungen zur Nutzung des digitalen Lernens

Die an der Veranstaltung Teilnehmenden griffen einen interessanten Aspekt des digitalen Lernens in der heutigen Zeit auf. Sie befassten sich mit der Inklusion benachteiligter Gruppen, wie Erwachsene mit Behinderungen und Menschen ohne grundlegende Fertigkeiten. So kann beispielsweise das digitale Lernen den Zugang zu traditionellen Lernzentren für Lernende mit Behinderungen nur dann erleichtern, wenn es richtig organisiert ist und sowohl Lehrkräfte als auch Ausbildende über die geeigneten digitalen Fähigkeiten verfügen. In einem slowenischen Videobeitrag von Nevenka Kocijančič vom slowenischen Institut für Erwachsenenbildung wurde gezeigt, dass es durch den Einsatz von digitalen Inhalten auch möglich ist, das Bewusstsein für die Situation von digitalen Analphabeten zu schärfen. Dieser Videobeitrag ist im Rahmen eines slowenischen Projekts mit der Bezeichnung Development of adult competences 2016-2022 entstanden.

Rasa Pocevičienė vom Siauliai State College in Litauen begründete, warum wir andere Kompetenzen benötigten, um effektiv mit digitalen Werkzeugen umgehen zu können. Sie erklärte, dass die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zwar nützlich, aber kein Selbstzweck sei. Es sei wichtiger, dass wir lernten, wie man lernt und wie man ein sinnvolles und erfolgreiches Privat- und Berufsleben führt. Dies erfordere die Fähigkeit, sich an die sich ständig verändernde Umgebung anzupassen und konstruktiv auf den andauernden Strom neuer Informationen zu reagieren.

Diverse Kommentare und Projekte befassten sich mit dem intergenerationellen Aspekt des digitalen Lernens. So berichtete beispielsweise Merle Koik von der Zentralbibliothek des Landkreises Voru in Estland über ein Projekt mit dem Namen Egg Teaches Chicken, bei dem Kinder älteren Menschen den Umgang mit Smartphones und Tablets beibringen. Im gleichen Zusammenhang stellte Tiina Tambaum von der Universität Tallinn (Estland) ihre akademischen Forschungen über die Bedeutung von Unterrichtsnachhilfe vor.

Einige Teilnehmende warnten vor dem Zeitaufwand, der in neue Technologien gesteckt werde und stellten die Frage, wie dies durch persönliche Interaktion ausgeglichen werden könne, da das Suchtverhalten in Bezug auf IKT und soziale Medien bei jungen Menschen zunehme.

Weiterhin kam die Überlegung auf, dass viele Internetseiten und digitale Hilfsmittel eine zu komplexe Sprache verwendeten und vereinfacht werden müssten.

Hilfsmittel für digitales Lernen und Online-Lernprogramme

Während der Veranstaltung wurde auf viele interessante digitale Lernmittel hingewiesen. So präsentierte zum Beispiel Anna Grajewska die App Mój Trener („Mein Trainer“). Dies ist eine kostenlose mobile App, die Trainern hilft, das Wissen ihrer Trainees an einem einfach zugänglichen Ort zu organisieren. Die Trainer können Inhalte direkt von einem einzigen Bedienfeld aus an ihre Trainees senden, Ziele für ihre Gruppen festlegen, Listen mit Büchern oder inspirierende Zitate austauschen, um so das Wissen ihrer Trainees zu erweitern. Die App gibt es bislang nur auf Polnisch; eine englische Version wird aber in Kürze verfügbar sein. Weitere Informationen über diese App finden Sie in diesem Blogartikel (in Polnisch und Deutsch). Eine weitere nützliche App stellte Marcin Szeląg vor. Diese wurde vom Brooklyn Museum in New York entwickelt und soll Museumsbesucherinnen und -besuchern dabei helfen, von den Ausstellungen zu lernen.

Weitere bei der Veranstaltung vorgestellte Programme:

  • Liesbeth De Paepe berichtete der EPALE-Community von Nedbox, einer digitalen Plattform, die Erwachsenen, die Niederländisch als Zweitsprache lernen, unterhaltsame, nicht-akademische Online-Übungsmöglichkeiten bereitstellt.
  • Unsere Kolleginnen und Kollegen von EPALE Spanien wiesen uns auf zwei nützliche Internetseiten hin: That's English (Online-Englischschulungen für Spanisch Sprechende) und Aula Mentor (Online-Kurse für Spanisch sprechende Erwachsene).
  • Andrea Rabassini aus Italien erzählte uns etwas über La scuola con me („Die Schule und ich“). Diese Internetseite enthält Materialien, die jeder Person, die Italienisch als Fremd- oder Zweitsprache unterrichten oder lernen möchte, kostenlos zur Verfügung stehen.
  • Panagiota Polymeropoulou von der griechischen Hellenic Open University teilte mit uns Informationen über das Mu.SA-Projekt Essential skills for museum professionals (MOOC). Dieses Projekt zielt darauf ab, die wachsende Kluft zwischen der formalen Ausbildung und der Arbeitswelt zu überbrücken, die durch das Entstehen neuer Berufsrollen und die schnelle Einführung von IKT im Museumsumfeld verursacht wird. Mu.SA geht direkt auf den Mangel an digitalen und übertragbaren Kenntnissen im Museumsbereich ein. Der Mu.SA MOOC (Massive Open Online Course) ist eine flexible, selbstbestimmte Online-Schulung, die dem Studierenden einen Zeitaufwand von höchstens 10 Wochenstunden abverlangt. Der Kurs ist in Module unterteilt, die es den Studierenden ermöglichen, einen kompletten Satz an digitalen und übertragbaren Kompetenzen zu entwickeln, die für den Museumsbereich erforderlich sind.
  • Vicky Maratou berichtete der Community über die MOOC-Schulung zum intergenerationellen Lernen Together Old and Young: An Intergenerational Approach. Dies ist eines der Hauptergebnisse des Erasmus+-Projekts TOY PLUS: Together Old and Young – Practitioners Learning and Upscaling Skills . Dieser Online-Kurs zur Organisation des intergenerationellen Lernens ist wichtig für Personen, die in der Sozialarbeit mit älteren Erwachsenen arbeiten, Menschen aus der Praxis, Freiwillige, die in Gemeinschaftsgruppen, Bibliotheken und Museen arbeiten, sowie für pädagogische Fachkräfte für außerschulisches Lernen.
  • Karine Nicolay von EPALE Belgien und Flandern berichtete uns über die Internetseite Digitaal op stap mit Schulungsmaterialien zur Förderung der digitalen Kompetenz.
  • Unsere Kolleginnen und Kollegen von EPALE Niederlande haben dieses Video in Niederländisch über NT1leren.nl geteilt, eine integrierte Lernmethode für Studierende mit Niederländisch als Muttersprache, sowie die niederländische Internetseite Oefenen.nl, wo Erwachsene unterschiedliche grundlegende Fertigkeiten erlernen und üben können. Eine weitere Möglichkeit, grundlegende Fertigkeiten zu erlernen, ist die kostenlose App „Samen leren“ („Zusammen lernen“)(Link zum Werbevideo auf Niederländisch). 
  • Der Lerndesigner Branislav Frk aus der Tschechischen Republik teilte den EPALE-Online-Kurs Lektorské minimum (Mindestkenntnisse für Trainer) für Menschen ohne Vorkenntnisse oder unerfahrene Trainer. Das Ziel dieser Schulung aus Tschechien ist es, nicht nur neuen Trainern zu helfen, sondern ihnen auch zu zeigen, wie sie das Beste aus EPALE herausholen können. Der Kurs ist videobasiert, leicht zugänglich und basiert auf einem Mikro-Lernansatz. Einen Monat nach seinem Start hatte der Kurs bereits 500 Anmeldungen.

Projekte

Die EPALE-Community teilte eine Vielzahl erfolgreicher digitaler Lernprojekte, die wir zu folgenden Gruppen zusammengefasst haben:

Infrastrukturen für digitales Lernen
  • Carlos Ribeiro aus Portugal berichtete der EPALE-Community über das FabLabs-Projekt. Fablabs sind Versuchswerkstätten, die eine Anzahl von digitalen Maschinen und Werkzeugen anbieten, an denen alle Menschen ihre spezifischen Produkte in kleiner Menge herstellen können. Dieser Bereich kann eine bedeutende Rolle bei der Aufwertung und Verbreitung von Wissen spielen, insbesondere bei neuen digitalen Produktionsverfahren und bei der Einführung kollaborativer Praktiken als Beitrag zur Bewältigung sozialer Herausforderungen.
  • Die litauische EPALE-Botschafterin Laima Lapiniene versorgte uns mit Informationen über das Family Digital Activity Hubs-Projekt in Litauen und Lettland. Im Rahmen dieses Projekts wurden in vier Bibliotheken spezielle DigiHubs-Räume eingerichtet und mit Computern, interaktiven Bildschirmen, 3D-Druckern, Lego-Robotern, Kinect, Virtual Reality und interaktiven Fahrrädern ausgestattet. Zusätzlich dazu wurden ansprechende Lerninhalte wie Virtual Reality und interaktive Fahrradtouren, Kinect-Quiz, mobile Anwendungen und 3D-Programmierworkshops entwickelt.
  • Ein weiteres erfolgreiches Projekt aus Litauen wurde von Simona Gogelytė geteilt. Das maßgebliche Ziel des Projekts Connected Lithuania ist es, litauische Staatsangehörige beim Erwerb digitaler Fähigkeiten für eine effektive, sichere und verantwortungsvolle Nutzung des Internets zu ermutigen und zu unterstützen.
Empowerment
  • Brikena Xhomaqi erzählte der EPALE-Community vom Open your Eyes-Projekt, das Erwachsene befähigen soll, Falschinformationen im Internet zu erkennen. Das Projekt richtet sich an erwachsene Lernende und Lehrende und zielt darauf ab, deren digitale Kompetenz zu verbessern, indem es ihnen Werkzeuge an die Hand gibt, mit denen sie gefälschte Nachrichten erkennen und die Verbreitung von Falschinformationen im Internet bekämpfen können. 
  • Eine andere Empowerment-Gruppe hat Nicki Panou geteilt. Diese Gruppe entstand als Teil des ARGO-Projekts (Alternative Therapeutic Program for Addicted Individuals). Sie ist ein kreativer Ansatz für den IKT-Unterricht und richtet sich an Menschen, die sich entweder vom Lernprozess losgesagt oder kein Vertrauen in neue Technologien haben.
  • Das Ziel des Erasmus+-Projekts DIGIT ist es, die digitalen Kompetenzen der erwachsenen Lernenden für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Online-Identität zu fördern. Dieses Projekt hat bereits zwei wichtige Ergebnisse erzielt: ein Manifest mit Richtlinien für Personen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind, und ein Poster mit 20 Tipps zur Einschätzung des digitalen Fußabdrucks. Das Schulungsprogramm befindet sich noch in der Entwicklungsphase und wird in diesem Jahr bei Pilotprojekten in den Partnerländern getestet.
  • Beim Easy-Easier-Projekt geht es darum, wie Studierende mit niedrigem IKT- oder Alphabetisierungsgrad ihre Fähigkeiten entwickeln können. Das Projekt kann auch von Lehrkräften oder beratenden Personen zur Planung ihrer Arbeit genutzt werden.
  • Simeon Toptchiyski aus Bulgarien berichtete uns von einem in Planung befindlichen Projekt mit dem Namen Improve Digital Competence in Adult People (IDCAP). Das Projekt behandelt drei der acht Schlüsselkompetenzen, nämlich digitale/mathematische Kompetenz, Grundkompetenzen in Wissenschaft und Technik sowie bei der Kommunikation.
  • Das SAIL-Projekt (Socially Inclusive ICT-based Adult Learning) möchte wissenschaftliche Erkenntnisse darüber erlangen, wie IKT-gestützte Erwachsenenbildung die soziale Integration unterschiedlicher Erwachsenengruppen stärken kann.
  • Die EPALE-Botschafterin Julija Melnikova stellte der EPALE-Community das Stepup2technology-Projekt vor. Dieses Erasmus+-Projekt konzentriert sich auf die Förderung der speziellen beruflichen IKT-Kompetenzen von Personen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind. Das Projekt unterstützt Fachleute aus der Erwachsenenbildung bei der Entwicklung ihrer beruflichen Fähigkeiten, die für die Arbeit in neuen digitalen Lernumgebungen erforderlich sind, bei der Einbeziehung von IKT-Lernstrategien in den Unterricht (E-Learning, integriertes Lernen) sowie bei der Begleitung und Unterstützung erwachsener Lernender während ihrer Lernprozesse.
Intergenerationelles Lernen
  • James Callus informierte uns über die maltesische Initiative zu Family Coding Sessions. Das Projekt befasste sich mit dem kreativen Umgang mit dem Schul-Tablet und lud Eltern und Erziehungsberechtigte zusammen mit ihren acht- bis zehnjährigen Kindern ein, um darüber zu sprechen, wie diese Geräte in computergestützten Denkprozessen eingesetzt werden könnten.
  • Livija Mukane aus Lettland berichtete der Community über das SINDI-Projekt (Social Inclusion through Digital Literacy and Intergenerational Learning). Ziel des Projekts ist es, die soziale Integration zu verbessern und die Motivation älterer Menschen durch innovative integrierte Ansätze wie intergenerationelles Lernen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene zu fördern. Dieses Projekt zielt ebenfalls darauf ab, das Niveau der digitalen Kompetenz älterer Menschen zu steigern, indem innovative Techniken zur Vermittlung digitaler Fähigkeiten gefördert sowie Lernmaterialien und -instrumente entwickelt und verbreitet werden, die auch in anderen europäischen Ländern einsetzbar sind.
  • Hakan Yandim aus der Türkei erzählte von dem Projekt My Mom Is Learnıng to Use the Computer. Das Projekt soll allen Müttern helfen, Computer und Internet effektiv zu nutzen, damit sie besser zur Bildung ihrer Kinder beitragen können.
Migranten und Flüchtlinge
  • Filiz Keser Aschenberger aus Österreich berichtete über das LIB(e)RO-Projekt, eine Lernplattform im Internet für Bibliothekare und junge Flüchtlinge. Ziel dieses Projekts ist der Aufbau einer Internet-Plattform unter Beteiligung von Bibliotheksangestellten, die minderjährigen Flüchtlingen einen sicheren Bereich bieten können, in dem diese die Kultur und die Sprache ihres Gastlandes erlernen können. Das Projekt richtet sich an minderjährige Flüchtlinge, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, sowie an Bibliotheksangestellte und in der Sozialarbeit tätige Personen.
  • Die dänische Bildungsbeauftragte Karin Olsen stellte uns das Digitalprojekt AgriWorker vor. Die AgriWorker-App ist ein E-Tool, das speziell für Personen mit Migrationshintergrund entwickelt wurde, die in der Landwirtschaft tätig sind. Damit können diese sich über die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft in den Projektländern informieren, beispielsweise über Vergütungssätze, Urlaubsansprüche oder den Aufbau einer Gehaltsabrechnung. Die in der Landwirtschaft tätigen Personen können sich auch über ihre Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen informieren und Grundkenntnisse über das Gastland erwerben.
Reichweite
  • Altheo Valentini aus Italien gab uns Informationen zur Schulung Digital Invasions – Using Social Media to Enhance Participation in Culture. Dieser Kurs soll bewährte Praktiken zur Verbesserung der kulturellen Teilhabe sowohl von Jugendlichen als auch von Erwachsenen vermitteln. Die Beteiligten lernen, wie sie ihre Zielgruppen in die digitale Aufbereitung des lokalen Kulturerbes einbeziehen können, um so das Zugehörigkeitsgefühl und das Wissen über ihre Region zu verbessern.
  • Veronika Pflaum vom slowenischen Gorenjska-Museum erzählte uns etwas über ihr Museumsprojekt zu digitalen Praktiken in der Erwachsenenbildung. Bei diesem Projekt geht es darum, die sozialen Medien und die Internetseite des Museums als Hilfsmittel für die Erwachsenenbildung zu nutzen. So soll das Museum in die Lage versetzt werden, einen größeren Personenkreis anzusprechen und weiterzubilden, sowie neue Zielgruppen zu erschließen, die etwas über ihr kulturelles Erbe erfahren möchten.
Nachhilfe und Schulung von Lehrkräften
  • Die Schulung Effective eTutoring in Online Platforms möchte Lehrende in der Erwachsenenbildung, die bislang über keine oder nur wenig Erfahrung in diesem Bereich verfügen, an traineezentrierte Strategien für lebenslanges E-Learning heranführen. Am Beispiel von Moodle haben die Mitwirkenden die Möglichkeit, zu erlernen, wie man eine Schulung aufbaut, sie interaktiv gestaltet und so die Lernerfahrung der erwachsenen Lernenden verbessert.
  • Der Kurs eFacilitation for the Inclusion of Disadvantaged Groups richtet sich an Lehrende in der Erwachsenenbildung, die mit besonders schutzbedürftigen Zielgruppen wie NEETs, Migranten, älteren Menschen und Langzeitarbeitslosen arbeiten. Primäres Ziel dieses Kurses ist es, den in der Erwachsenenbildung tätigen Personen die technischen, operativen und sozialen Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für das digitale Empowerment von gemeinnützigen Organisationen und deren Hauptzielgruppen benötigen.
  • Katrien Bernaerts aus Belgien teilte mit unserer Community Informationen über das Erasmus+-Projekt The Future Teacher 3.0. Bei diesem Projekt geht es darum, Lehrkräfte auf die Erwachsenenbildung der Zukunft vorzubereiten. Das Projekt konzentriert sich in erster Linie auf die IKT-Kompetenzen der Lehrkräfte und deren Einsatzmöglichkeiten von IKT zur Aufwertung ihres Unterrichts.
  • Lehrkräfte und Trainer in der Erwachsenenbildung in Flandern (Belgien) erhalten Unterstützung bei der Entwicklung ihrer digitalen Kompetenz durch Toll-net (Technology-supported lifelong learning).
  • Mahira Spiteri von EPALE Malta berichtete uns über das Breaking Barriers-Projekt. Dieses Erasmus+-Projekt soll die Kluft zwischen der Arbeit im Klassenraum und der Funktionsweise der Gesellschaft überwinden, die sich für Erwachsene beim Alphabetisierungsunterricht auftut. Eines der bisherigen Projektergebnisse ist ein Toolkit für in der Erwachsenenbildung tätige Personen mit Tipps und Strategien für die Alphabetisierung.
Innovation
  • Der EPALE-Botschafter Brian Caul stellte uns das Projekt Cultural Awareness Supporting Training for Innovation (CAST4Innovation) vor. Ziel dieses Projekts ist es, sowohl im Internet als auch vor Ort eine innovative, transnational anerkannte Ausbildung aufzubauen, die es den teilnehmenden Trainees ermöglicht, danach Kurse zum Thema Kulturbewusstsein im Vereinigten Königreich, Irland und anderen europäischen Ländern anzubieten. Neben einer allgemeinen Betrachtung der Faktoren Kultur, Vielfalt, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Fanatismus, soziale Einbindung und Entwicklung staatsbürgerlicher Fähigkeiten können sich die Auszubildenden für spezielle Module entscheiden, die sich mit dem Einsatz von Musik, Kunst, Poesie, Sport und Kochkunst als kreative Wege zur Gleichstellung und zum sozialen Zusammenhalt befassen.

Weitere Veröffentlichungen und Artikel

Während der Veranstaltung hat die EPALE-Community zudem eine Reihe weiterer interessanter Veröffentlichungen und Artikel geteilt:

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