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EPALE - E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

Blog

Erasmus+ fördert politische Bildung - Nutzen Sie die Möglichkeiten des Programmes Erasmus+!

28/10/2019
von Karin Hirschmüller
Sprache: DE
Document available also in: EN

Zahlreiche Erasmus+ Projekte beschäftigen sich mit gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit. Möchten Sie mehr über diese Projekte erfahren? Dann werfen Sie doch einen Blick in die Erasmus+ Project Results Platform, kurz EPRP. Sucht man darin etwa nach „social participation“, findet man Erwachsenenbildungs-Projekte, die in Europa von Erasmus+ zu diesem Thema seit 2014 genehmigt wurden. Zu jedem Projekt gibt es eine kurze Beschreibung sowie eine Auflistung der Partnereinrichtungen. Bei Projekten, die schon abgeschlossen sind, finden Sie hier auch die entwickelten Produkte wie zum Beispiel Sammlungen von Best Practice Beispielen, Curricula, Handbücher oder Videos.

Bei der Recherche in der Plattform bemerken Sie auch, dass es unterschiedliche Formate in Erasmus+ gibt:

KA1 – Mobilität

Projekte aus Erasmus+ Key Action 1 (KA1) werden auch Mobilitätsprojekte genannt. Dabei gehen Leiter/innen oder Mitarbeiter/innen von Erwachsenenbildungs-Organisationen für ihre Weiterbildung ins Ausland. Meist sind es Kurse oder sog. „Job Shadowings“ in einer Gasteinrichtung, die man absolviert. Möglich ist aber auch, selbst an einer Organisation im Ausland zu unterrichten.

Sie können sich für diese Aktivität auch mit anderen Einrichtungen in Österreich zu einem Konsortium zusammentun. Besonders interessant ist das für Sie, wenn sie ohnehin schon mit anderen Organisationen in einem Dachverband oder in Netzwerken verbunden sind.

KA2 – Strategische Partnerschaften

Ein anderes Format sind die Strategischen Partnerschaften, auch KA2 Projekte genannt. Darin sind zwei Schwerpunkte wählbar: „Förderung von Innovation“ und „Austausch guter Praxis“.

KA2 Projekte zum „Austausch guter Praxis“ bieten Gelegenheit zum Kennenlernen unterschiedlichster Ansätze und Methoden. Mehrere Organisationen aus Europa treffen sich über einen längeren Zeitraum (mindestens ein Jahr) immer wieder und tauschen ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu einem konkreten Thema aus. Meist entsteht dabei eine Sammlung von Beispielen guter Praxis, die auch für andere Erwachsenenbildner/innen interessant ist.

Ein gelungenes Beispiel: INCLOOD (Inclusive Neighbourhoods - Researching opportunities for intercultural learning). Unter Leitung des österreichischen Koordinators inspire (www.inspire-thinking.at/ (link is external)) widmeten sich Projektorganisationen aus Deutschland, Italien, Schweden und   -als stiller Partner - der Schweiz von 2016 bis 2018 der Frage, wie Nachbarschaften zu lebendigen Orten interkulturellen Lernens werden. Sie versammelten relevante Stakeholder und identifizierten gemeinsam Erfolgskriterien. Auf der Projektwebsite (https://denisryabov6.wixsite.com/inclood (link is external)) und in der EPRP http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/projects/eplus-project-details/#project/2016-1-AT01-KA204-016678 können Sie ein weiteres Ergebnis des Projektes finden: die Beschreibungen von 14 Nachbarschaftsinitiativen in Europa, in denen interkulturelles Lernen praktiziert wird.

Möchten Sie neben einem Austausch auch Produkte entwickeln, die von einem hohen Grad an  Innovation gekennzeichnet sind, dann stellen Sie einen Antrag in der Programmschiene KA2 zur „Förderung der Innovation“. Gemeinsam mit Ihren europäischen Partnereinrichtungen widmen Sie sich einer konkreten Herausforderung und erarbeiten hierzu Produkte, die benötigt werden: etwa Methodenhandbücher, Curricula für Lehrgänge oder Lernplattformen.

Möchten auch Sie sich in Europa weiterbilden oder mit Partnerorganisationen aus Europa zusammenarbeiten? Nutzen Sie die Finanzierungsmöglichkeiten bei Erasmus+ Erwachsenenbildung!

Die Nationalagentur Erasmus+ bietet Informationsveranstaltung, Webinare, Beratungen und Final Checks. Kontaktieren Sie uns!

https://bildung.erasmusplus.at/de/erwachsenenbildung/ (link is external)

erwachsenenbildung@oead.at (link sends e-mail) 

Foto: (C) Max Mayrhofer: Zürich aus der Sicht eines Flüchtlings, Projekt INCLOOD

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