chevron-down chevron-left chevron-right chevron-up home circle comment double-caret-left double-caret-right like like2 twitter epale-arrow-up text-bubble cloud stop caret-down caret-up caret-left caret-right file-text

EPALE

E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

 
 

Blog

EPALE-Zusammenfassung: Schwerpunkt im November auf Erwachsenenbildung in der beruflichen Entwicklung

03/01/2019
von Rumen HALACHEV
Sprache: DE
Document available also in: EN FR IT PL ES

/de/file/career-development-and-adult-learning-0Career development and adult learning

Career development and adult learning

 

Markus Palmen, thematischer Koordinator bei EPALE, denkt über die im November auf EPALE veröffentlichten Inhalte nach.

 

Wie verstehen Sie das Konzept der beruflichen Entwicklung? Ein Leistungsträger sichert am Arbeitsplatz den nächsten Schritt nach oben? Eine Mitarbeiterin steht vor einem beruflichen Wechsel, wenn ihre alte Stelle abgebaut wird?

Heutzutage bedeutet berufliche Entwicklung beides, und lebenslanges Lernen spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Die Themenkoordinator Simon Broeks Artikel Überlegungen zu Erwachsenenbildung und zur beruflichen Entwicklung bietet einen Überblick über das Thema. Broek argumentiert, dass in der Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt auf berufliche Entwicklung grundsätzlich Ungleichheit herrscht, da sich die Lernangebote für die Mehrheit von denen derjenigen unterscheiden, die auf dem Arbeitsmarkt gefährdet sind. Eine Möglichkeit, um diese Ungleichheit zu beseitigen, besteht darin, das Lernen am Arbeitsplatz allgegenwärtiger, d. h. zum Teil des Arbeitsplatzes zu machen.

Haben Sie schon einmal eine Pizza bestellt, die mit dem Fahrrad ausgeliefert wurde, oder die Taxi-App Uber benutzt? Wenn ja, dann waren Sie Teil der „Gig Economy“, in der Online-Dienste Anbieter verschiedener Dienstleistungen mit Käufern in Kontakt bringen. Aber wie sieht es mit dem Lernen und der Validierung in der aufstrebenden Gig Economy aus, fragt der thematische Koordinator Andrew McCoshan in seinem Artikel Pizza, Taxis und Erwachsenenbildung. Die Antwort könnte darin zu finden sein, Lerninhalte auf die gleichen digitalen Plattformen zu bringen, die die Gig Economy nutzt.

Die thematische Koordinatorin Gina Ebner besuchte Anfang November die European Vocational Skills Week (EVSW) in Wien. Sie fragte sich, wie sinnvoll die Unterscheidung zwischen beruflicher Weiterbildung und allgemeiner Erwachsenenbildung ist, da häufig nur ein semantischer Unterschied besteht. In ihrem Artikel I say adult education, you say CVET, let’s call the whole thing off? fragt sie, ob und mit welchen Kosten berufliche Weiterbildung und allgemeine Erwachsenenbildung zusammengeführt werden können. Würde eine liberale Erwachsenenbildung in der „Folkbildnings“-Tradition leiden?

Der EPALE-Podcast zum Monatsthema behandelte sowohl die Förderung einer Lernkultur am Arbeitsplatz als auch die Bedeutung davon, geringqualifizierte Lernende zu erreichen. Der Podcast war ein Startschuss für die Online-Diskussion, die Ende des Monats stattfand. Lesen Sie David Mallows’ Artikel über die Höhepunkt der Diskussion.

 

Denken Sie auch daran, an der Online-Politikdiskussion darüber teilzunehmen, wie EU-Mittel den Mitgliedstaaten helfen können, den Sektor der Erwachsenenbildung langfristig aufzubauen. Sie ist Teil einer Reihe von politischen Diskussionen, die von der Kommission initiiert wurden, um über die Visionen der Praktiker hinsichtlich der Bedürfnisse und Hoffnungen für die zukünftige Politik der Erwachsenenbildung auf dem Laufenden zu bleiben. Hier teilnehmen.

Share on Facebook Share on Twitter Epale SoundCloud Share on LinkedIn