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Die meisten Fehler in der technologiegestützten Erwachsenenbildung

Im Ausbilderumfeld weiß man, was Andragogik bedeutet und wie man ihre Errungenschaften benutzen kann. Wir wissen gut, dass die Erwachsenen anders lernen und dass ganz andere Aspekte in Frage kommen, als im Falle der Kinder. Jedoch beteiligen sich am Prozess der Erwachsenenbildung immer häufiger die Personen, die das Wort „Andragogik” nie gehört haben und sie haben zugleich eine entscheidende Stimme darüber, wie solche Lehre aussehen soll.

Übersetzung (Polnisch - Deutsch): EPALE Polen

 

Im Ausbilderumfeld weiß man, was Andragogik bedeutet und wie man ihre Errungenschaften  benutzen kann. Wir wissen gut, dass die Erwachsenen anders lernen und dass ganz andere Aspekte in Frage kommen, als im Falle der Kinder. Jedoch beteiligen sich am Prozess der Erwachsenenbildung immer häufiger die Personen, die das Wort „Andragogik” nie gehört haben und sie haben zugleich eine entscheidende Stimme darüber, wie solche Lehre aussehen soll. Immer häufiger kommt nicht nur der Bildungsprozess, sondern und vor allem – der Geschäftsprozess. Das Vermitteln der Kenntnisse an Erwachsene (Kunden oder Geschäftspartner, die gebildet sein sollen, damit sie dank einer „Expertenfirma” konkurrenzfähig sind) erweckt die Aufmerksamkeit der Fachleute von bestimmtem Produkt oder bestimmter Dienstleistung (z.B. Produktmanager) oder der Vermarkter, im breiten Sinne dieses Wortes, und sogar der Fachleute vom HR-Bereich, aber nicht unbedingt der Fachleute der Online-Lehre. Die letzten stehen oft vor der Schranke der Digitalisierung der inneren Schulungsinhalte und nicht viele Personen interessieren sich dafür, wie ihre Erfahrung in der Erwachsenenbildung außerhalb der Firma benutzt sein sollte.

Dieses Modell das sind vor allem verschiedene Videoformen, wie Webinare und andere Online-Sendungen, wobei verschiedene Kanäle benutzt werden. Diese Formate sind heutzutage sehr modern und breit entwickelt.

Ausbilder im Geschäft

Es ist symptomatisch, dass ein Online-Ausbilder keinen Platz für sich finden kann. Es wird ihm sogar nicht erlaubt, in eine neue Aufgabe hineinzuwachsen, die von ihm das Geschäft erfordert. Es geht nicht nur um einen „Ingenieur“ für Projektierung, Veröffentlichung und Messung der Effizienz der Online-Lehrgänge, sondern vor allem um einen spezialisierten Kundenberater im Bereich der Erwachsenenbildung in einem anderen Zusammenhang als lediglich im Zusammenhang mit inneren Schulungen.

Unsere Zeiten und Bedürfnisse des Marktes erfordern Rollenänderungen. Ich bemühe mich, eine andere Rolle zu spielen und bin sehr gefragt, wenn es um Probleme der Lehre, Digitalisierung des Wissens, neue Technologien und enge kreative und produktive Themen geht. Ich habe den Eindruck, dass meine Aufgaben etwas exotisch behandelt werden, weil ich imstande bin, die Menschen nicht nur für Online-Schulungen vorzubereiten, sondern ihnen bei der Projektierung des ganzen Prozesses zu helfen, sowie auch den Prozess aufzunehmen, auszusenden, zu veröffentlichen und zu messen. Ich kann auch ein kleines Filmstudio entwerfen oder einen Schulungsfilm inszenieren. Ich muss über praktische Kenntnisse im Bereich der Lernprozesse, der Produktion von Inhalten und  Standards verfügen, welche die sich schnell ändernde Technologie und der sich schnell ändernder Marketing erfordern.

Warum? Für manche von meinen Kunden sind Indikatoren wichtig, d.h. Qualität und Reichweite und selten tatsächliche Wirksamkeit. Ich will nicht falsch verstanden werden. Die Qualität hat eine enorme Bedeutung, und eine breite Reichweite erfreut, aber das Geschäft hat noch nicht von den Ausbildern gelernt, dass lediglich messbare Handlungen, wenn es um Empfänger geht, einen Sinn haben. Und das ist die erste Sünde: wenn man digital learning wie Marketinginhalte behandelt. Oft auch: Mangel an Zielen und messbaren Indikatoren.

Wer unterrichtet?

Mit dem Ausbildungsprozess, manche nennen ihn „Vermittlung von Kenntnissen” beschäftigen sich häufig Personen ohne Erfahrung auf diesem Gebiet. Sie sind Marktpraktiker und Fachleute auf ihrem Gebiet, aber nicht unbedingt Lehrer. Was meinen Sie, wie ist die größte Befürchtung der Menschen, die zum ersten Mal in mein Studio kommen ?."Ich habe keine Erfahrung vor der Kamera und ich weiß nicht, wie es gehen wird“ – so lautet diese mit den Worten ausgedrückte Befürchtung. Praktisch weniger als 2-3% Menschen denken nicht darüber nach, auf welche Weise sie Kenntnisse vermitteln werden. Für sie ist Technologie wichtiger. Es bedeutet, dass die nächste Sünde ist, dass sie „einen Kieselstein in eigenen Garten werfen” – wir legen einen zu geringen Wert auf die Methodik und Arbeit mit den Schöpfern und Ausbildern, weil wir behaupten, dass sie fähig sind, zu unterrichten… wenn sie unterrichten.

Ohne einen Beruf zu stigmatisieren, muss ich betonen, dass ein ideales Beispiel dafür Anwälte sind. Sie besitzen enorme Kenntnisse und gleichzeitig unterrichten sie oder schreiben Artikel für Fachportale. Wenn sie ein eigenes Webinar vorbereiten und es durchführen sollen, dann holen sie Kenntnisse aus beruflichen und… schulischen Erfahrungen ein. Anderthalbstündige Vorträge, die ein Strom des Bewusstseins des Autors sind, mit case studies und Zitaten aus Gesetzen angereicht, sind für viele von ihnen ein Standard. Leider wirken sie nicht. Sie haben auch nicht in der Studienzeit gewirkt, aber daran haben wir vergessen. Schade, dass wir selten unseren Kunden daran erinnern.

Form und Inhalt

Wenn wir sehr viele Kenntnisse auf einmal vermitteln wollen, ist es sehr schwierig vor der Versuchung zu fliehen, um eine ideale Online-Schulung innerhalb von 60 Minuten zu schaffen. Die Marketingstatistiken zeigen es nicht, weil die Zuschaueranzahl oder Meinungen in den Umfragen weit von irgendwelchen methodischen Ansätzen liegen. Es sind die einfachsten Indikatoren. Kaum jemand ist dessen bewusst, dass z.B. Bildungssendungen live die Aufmerksamkeit des Zuschauers für… anderthalb Minuten erwecken.

Wir gehen unaufhaltsam in die Richtung von kurzen und dynamischen Formen, und die Ausbilder haben es oft nicht gern, weil sie laut Vertrag Online-Schulungen durchführen, auf welchen sie die Kenntnisse eines 8 Stunden lang dauernden Vortrages bis auf 45 Minuten reduzieren. Die Vermittlung der Kenntnisse in kurzer Form verursacht, dass man besser die Form beachten soll, um Beziehungen zwischen den Kenntnisse besser zu überlegen. Vom Standpunkt der Andragogik hat diese Arbeit einen enormen Sinn. Wir geben unserem Empfänger einen Stoff, den er in praktischer Hinsicht umsetzen kann. Er musst nicht eine Stunde lang die ganze Schulung ansehen, um Antwort auf eine Frage zu finden. Auf diese Weise schafft der Empfänger selbst ein am besten bearbeitete Szenario des Lehrganges und entscheidet selbst, was er wirklich braucht. Leider passiert es selten. Deshalb auf die Liste der Sünden trage ich folgendes ein: zu kleine Flexibilität im Bereich der Arbeit über der Form der vermittelten Inhalte.

Pseudobildung

Ich nenne alle solche Situationen, wenn unter dem Vorwand der Vermittlung von Kenntnissen und Unterrichten der Kunden einmalige Proben von Ereignissen, Lehrgängen, Webinare, oder Videoschulungen veranstaltet werden. Das Hauptziel ist, das Marketingziel zu erreichen, z.B. die Empfänger ermutigen, damit sie ein Angebot herunterladen, aber in der Praxis ist diese Tätigkeit sehr schädlich. Ein sehr gefährlicher Mythos unserer Zeit ist allgemein verbreitete Überzeugung, dass wir lernen und uns entwickeln wollen. Es ist nicht wahr, wir sind alle Faulenzer und brauchen nur das Gefühl, dass wir uns entwickeln. Wir brauchen Ausbilder und einen Aufbau von eigenem Wert. Wir besuchen Konferenzen, schauen uns Webinare an, testieren MOOCs, aber das Lernen ist ein sehr ernster Prozess und man kann ihn nicht als ein Hobby zwischen einem Eintrag auf Facebook und einer Online-Serie betrachten.

Deshalb mache ich mir Sorgen, damit wir durch diese Tätigkeit der Pseudobildung nicht beitragen. Die letzte und wichtigste Sünde lautet: Mangel an Strategie im Bereich der Erwachsenenbildung. Die Firmen sind in der Lage Visionen oder Missionen, stark entwickelte Strategien, die den Marketing betreffen, zu haben, aber das Erscheinen auf dem Markt mit eigenen Kenntnissen scheint ein erst sondierter Thema zu sein: „mal sehen, wie es sein wird".

Was für uns?

Auf dem Markt beginnt man langsam Probleme wahrzunehmen, obwohl nur unzählige Firmen sich an mich wenden mit der Bitte, damit ich ihnen auf dieser Etappe des Projektes helfe, damit die Intervention des Ausbilders und nicht des Videoproduzenten möglich wäre.  Die Multimedien sind keine Neuigkeit und jeder, der eine Vision hat, wie er die Kenntnisse vermitteln soll, auch das wahrnehmen soll, dass die Konkurrenz groß ist. Ich füge in meine eigene Kontrollliste  des Projektes einige Fragen hinzu, die auf Erfahrungen der Andragogik basieren und ich lenke die Aufmerksamkeit der Kunden auf diese Probleme. Unsere Pflicht ist, um etwas zu tun und nicht nur über Qualität und Mangel an Methodik des Inhaltes zu klagen. Wir, Ausbilder sind die Wichtigsten in diesem Prozess. Wir sollen daran denken, dass unsere Kunden für uns arbeiten, und nicht umgekehrt.

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Kommentar

Nawiązując do myśli Autora"...uczenie się to zbyt poważny proces, aby robić to hobbystycznie", warto zauważyć, że diagnoza potrzeb na rynku szkoleń odzwierciedla szybkie tempo zmian, które zachodzą w tym przypadku, a zwłaszcza w sferze oczekiwań osób dorosłych, uczestniczących systematycznie w procesie doskonalenia zawodowego. W porównaniu do niedawnej jeszcze przeszłości dotyczącej nauczania dorosłych, trzeba wskazać, że kształcili się oni na wzorcach przenoszonych z rynku zachodniego, a zwłaszcza amerykańskiego. Z biegiem lat - do chwili obecnej, ulegało to przemianom zgodnie z tendencjami na rynku pracy - nowoczesnym zarządzaniem, szybkim przekwalifikowaniem się zawodowym. Dzisiaj osoby dorosłe oczekują bardziej zwartych informacji, zobrazowanych tematyczną prezentacją, bądź wykorzystaniem najnowocześniejszych narzędzi dydaktycznych niż długich, teoretycznych wywodów. W dobie natłoku informacji, forma taka lepeiej dopasowuje się do możliwości uczestników szkoleń, a przede wszystkim do czasu, który można poświęcić dodatkowej edukacji. Dlatego też w szkoleniach przydatne są bardziej narzędzia, które w procesie kształcenia od strony praktycznej umożliwią szybki przekaz wiedzy i kompetencji, a także przyczynią się do ich natychmiastowego wykorzystania w codziennej pracy. Często ma to też przełożenie na poprawę sytuacji materialnej. Generalnie, można się zgodzić z postawioną przez Autora tezą, że brak jest teraz wypracowanej, dostosowywanej do potrzeb dorosłych strategii w zakresie kształcenia. Wymaga to ponownej analizy zachodzących zjawisk ekonomiczno-gospodarczych, jak i rozwoju nowych tendencji, wpływających na dostosowanie działań do aktualnych potrzeb.

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Bardzo dziękuję za komentarz, ja od siebie dodam, że jakąś godzinę po zapisaniu tego tekstu sam się trochę ugryzłem w język/pióro, ponieważ nagrywałem audycję z nauczcielką języka angielskiego, która pokazała mi, że przy odpowiednim podejściu można dzieci traktować jak dorosłych. Niekoniecznie odwrotnie. Więc jeśli ktoś wyczyta z tego tesktu, ze narzekam na to, że kopiujemy metody szkolne do uczenia dorosłych, to nie chodzi mi o metody same w sobie, ale raczej o brak refleksji. Dziękuję i pozdrawiam.

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