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Blog

Aktuelle Förderinformationen im April 2018

14/04/2018
von Friederike Vorhof
Sprache: DE

Engagement Global: Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“

Engagement Global prämiert mit dem Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ das gemeinsame Engagement von Kommunen (Städten, Landkreisen und Gemeinden) mit migrantischen Organisationen und anderen Eine-Welt-Akteuren, die das Thema Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene voranbringen.

Dabei stehen folgende sechs Handlungsfelder im Mittelpunkt:

1. Kommunale Strukturen zur Einbindung des Themas Migration und Entwicklung

2. Angebote von kommunalen Fördermaßnahmen

3. Einbeziehung von migrantischen Organisationen

4. Sichtbarkeit von migrantischen Organisationen

5. Vernetzung von migrantischen Organisationen mit anderen Akteuren auf kommunaler Ebene in Deutschland

6. Durchführung von Projekten mit entwicklungspolitischer Relevanz

Aufgrund der unterschiedlichen Größe der Kommunen wird jeweils ein erster bis dritter Platz an Kommunen mit einer Einwohnerzahl von bis zu 20.000 Einwohnern, 20.000 Einwohnern bis 100.000 Einwohnern und mehr als 100.000 Einwohnern vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 135.000 Euro.

Die Preisverleihung findet im September 2018 in Berlin statt. Bewerben können sich Kommunen bis zum 29.Juni 2018.

 

Niedersachsen: „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“

Die neue Landesregierung in Niedersachsen fördert innovative Projekte zur Förderung der Integration und der Teilhabe an Orten, die vor besonderen sozialen, demographischen und integrativen Herausforderungen stehen.

Während insbesondere Groß- und Mittelstädte vor den Problemlagen in den sogenannten „benachteiligten Wohngebieten“ stehen, haben Kleinstädte und ländliche Kommunen mit den Folgen des demographischen Wandels umzugehen, die sich aus einer Abwanderung und Überalterung in den Gebieten ergeben.

Sowohl die Integration als auch der demographische Wandel beeinflussen alle Bereiche des Gemeinwesens vor Ort. Um diesen Herausforderungen entgegnen zu können, lädt die Landesregierung in dem Wettbewerb „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ zur Einreichung von innovativen Lösungsansätzen ein, die eine ressortübergreifende und integrative Vorgehensweise unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner beinhaltet.

Im Rahmen dieser Förderung stellt die Landesregierung insgesamt 1,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Gemeinden, Gesamtgemeinden, Landkreise, juristische Personen des privaten Rechts mit gemeinnütziger Ausrichtung sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern können ihre Vorschläge bis zum 23. Mai 2018 einreichen.

 

Sachsen-Anhalt: Förderung interkultureller und interreligiöser Projekte

Das Ministerium für Inneres und Sport hat eine neue Richtlinie zur Förderung von interkulturellen und interreligiösen Begegnungsveranstaltungen aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Mit dessen Hilfe sollen gegenseitiges Verständnis und Toleranz gefördert werden. Bewilligte Projekte können mit einer maximalen Förderung von 10.000 Euro gefördert werden.

 

Bündnis für Brandenburg: Förderung von Integrationsprojekten

Das Bündnis für Brandenburg fördert im Auftrag der Landesregierung Brandenburg Integrationsprojekte und Vorhaben, die

  • die Offenheit und Akzeptanz der einheimischen Bevölkerung erhalten
  • das gesellschaftliche Engagement und den solidarischen Zusammenhalt stärken
  • die Integration Geflüchteter und deren gesellschaftliche Teilhabe voranbringen.

Dabei können sowohl Landkreise und kreisfreie Städte Mittel vom Regionalbudget erhalten als auch soziale und gemeinnützige Organisationen bezuschusst werden.

Folgende Förderung erfolgt durch die Regionalbudgets:

  • Projekte zur Integration von Geflüchteten in den Bereichen Bildung, Kinder- und Jugendhilfe,  Kultur und Soziales
  • Förderung des Austauschs, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der regionalen Netzwerkstrukturen
  • Erarbeitung und Umsetzung kommunaler Integrationskonzepte
  • Maßnahmen zur Bildung und Weiterentwicklung lokaler/ regionaler Netzwerke und Bündnisse

Soziale und gemeinnützige Organisationen können für Projekte Zuschüsse erhalten, die

  • Modellprojekte darstellen und
    • die Integration in den Arbeitsmarkt fördern,
    • die Partizipation und Teilhabe gesellschaftlich, sozial und wirtschaftlich fördern,
    • perspektivisch eine eigenständige Existenzsicherung eröffnen,
    • das Zusammenleben erleichtern.
  • Regionale Integrationsprojekte darstellen und
    • die Integration in den Arbeitsmarkt voranbringen,
    • die Partizipation und Teilhabe ermöglichen,
    • interkulturelle Öffnung fördern,
    • Begegnungs- und Freizeitangebote schaffen.

 

Baden-Württemberg fördert zivilgesellschaftliches Engagement von und für Migrantinnen und Migranten

Das Bundesland Baden-Württemberg stellt in seinem neuen Förderprogramm „Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ etwa 5,4 Mio. Euro zur Verfügung. Dieses Programm richtet sich insbesondere an Kommunen und Landkreise. In Teilen können jedoch auch Verbände der Wohlfahrtspflege, Vereine sowie initiativen eine Förderung erhalten.

Das Landesprogramm setzt sich auch sechs Unterprogrammen zusammen:

  • „Gemeinsam in Vielfalt 3“: Förderung des gemeinsamen Zusammenlebens von Einheimischen und Zugewanderten durch Bürgerschaftliches Engagement
  • „Nachbarschaftsgespräche. Zusammenleben – aber wie?“: Austausch über Verbesserungen zum Zusammenleben vor Ort. Umgesetzt wird dieses Programms von der Allianz für Beteiligung e.V..
  • „Qualifiziert. Engagiert“: Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten zur Qualifizierung von Engagierten und Fachkräften, die in den Bereichen Bürgerschaftliches Engagement und Integration tätig sind.
  • „Gut beraten! Integration“: Initiativen aus der Zivilgesellschaft, die im Bereich Integration und Bürgerbeteiligung tätig sind, können Beratungsgutscheine zur Planung und Umsetzung ihrer Projekte erhalten. Die Umsetzung erfolgt über die Allianz für Beteiligung e.V..
  • „Prozessbegleitung Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“: Kommunen und Landkreise, die eine ganzheitliche Integrationsstrategie unter Einbeziehung des Bürgerschaftlichen Engagements erarbeiten wollen, können eine Prozessbegleitung erhalten. Die Umsetzung des Programms erfolgt über die Führungsakademie Baden-Württemberg.
  • „FSJ Integration“: Sonderförderung für zusätzliche Betreuung und Sprachkurse an jene FSJ-Träger, die FSJ´ler mit Fluchterfahrung betreuen.

 

Aktionsfonds ViRaL – Vielfalt stärken, Rassismus bekämpfen, lokal Engagieren

Citizens For Europe (Berlin), die Bertsmann Stiftung und Citizens For Europe haben gemeinsam den Aktionsfonds ViRaL – Vielfalt stärken, Rassismus bekämpfen, lokal Engagieren ins Leben gerufen.

Hierbei sind all jene zur Einreichung von Projektvorschlägen eingeladen, deren Vorhaben

  • die Anerkennung von Vielfalt gewährleisten
  • ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Populismus und Rassismus setzen
  • sich vor Ort für die Wertschätzung einer offenen Gesellschaft einsetzen.

Eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro können dabei informelle Gruppen, gemeinnützige Organisationen und lokale Bündnisse erhalten. Der Bewerbungszeitraum endet zum 21. Juni 2018.

 

Dresden: Gemeinsam Demokratie entfalten

Auch in diesem Jahr 2018 können sich gemeinnützige Organisationen und Initiativen Projekte in den Themenbereichen Demokratiestärkung, politische und historisch-politische Bildung sowie Extremismusprävention fördern lassen. Hierfür stellt das „Lokale Handlungsprogramm für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden – Wir entfalten Demokratie“ (LHP) in diesem Jahr 2018 insgesamt etwa 140.000 Euro zur Verfügung.

Zu den wesentlichen Handlungsfeldern zählen:

1. Stärkung des demokratischen Gemeinwesens

2. Zeichen setzen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (z.B. Antisemitismus, Homophobie, Rassismus)

3. Förderung von politischer und historisch-politischer Bildung

4. Förderung gesamtgesellschaftlicher Integration und Inklusion

 

Niedersachsen: Förderung von Fortbildungen und entlastenden Gesprächen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe stellen eine zentrale Säule in der Integration von Geflüchteten dar ohne die ein Ankommen in der hiesigen Gesellschaft nicht möglich wäre.

Zum Dank für diese Tätigkeit, um zum Weitermachen anzuspornen und den Bedarfen der Helfer gerecht zu werden, fördert das Land Niedersachsen Fortbildungen und Entlastende Gespräche für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit.

Das „Fortbildungsangebot“ wird dabei durch die Freiwilligen Akademie Niedersachsen koordiniert. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinationsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen (LAGFA) koordiniert das Angebot für die „Entlastenden Gespräche“.

 

Software AG: Fonds „Auf Augenhöhe“

In diesem Jahr können sich wieder Bürgerstiftungen mit Gütesiegel um eine Förderung durch den Fonds „Auf Augenhöhe“ bewerben. Damit soll das Bürgerschaftliche Engagement für Geflüchtete gestärkt werden.

Dabei sollen Projekte im Vordergrund stehen, die Impulse für einen wachsenden Zusammenhalt geben, Zufluchts- und Begegnungsräume schaffen und bei denen ein Für- und Miteinander auf Augenhöhe ermöglicht wird. Gefördert werden ferner Integrationsmaßnahmen, die eine Ergänzung zu den bestehenden Hilfsangeboten darstellen. Darüber hinaus können auch Projekte Unterstützung erfahren, bei denen u.a. ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zur Flüchtlingsarbeit gesichert wird.

Die maximale Fördersumme beträgt 5.000 Euro.

 

Kultur macht stark: „Ich bin HIER! Willkommen“

Im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“ bietet der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V. das Programm „Ich bin HIER! Willkommen“ an.

Dabei können mit einer maximalen Laufzeit bis zum 31.August 2018 sozialraum-orientierte Maßnahmen für junge Erwachsene Geflüchtete im Alter von 18 bis einschließlich 26 Jahren gefördert werden.

Mithilfe kulturpädagogischer Ansätze soll die Zielgruppe ihren Sozialraum erkennen und die Sprache und Kommunikation gefördert werden.

Die Maßnahmen, die einen Umfang von drei Tagen, einer Woche oder zwei Wochen haben können, sollen von künstlerischen und pädagogischen Fachkräften umgesetzt werden.

 

Förderpreis: Helfende Hand

Das Bundesministerium des Inneres, für Bau und Heimat (BMI) möchte mithilfe des Förderpreises „Helfende Hand“ das ehrenamtliche Engagement im Bevölkerungsschutz ehren.

Damit soll zum einen dessen Bedeutung gewürdigt werden und für eine größere Wertschätzung gesorgt werden. Zum anderen möchte das Ministerium den ehrenamtlich tätigen Organisationen im Bevölkerungsschutz für das herausragende Engagement danken und zur Fortführung dieser Arbeit anspornen. Des Weiteren soll mithilfe dieses Förderpreises ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass von dem Bevölkerungsschutz eine enorme gesellschaftliche Verantwortung übernommen wird und dieser für die gesamte Gesellschaft einen hohen gesellschaftlichen, sozialen und persönlichen Nutzen bedeutet.

Der Preis wird daher in den folgenden Kategorien vergeben:

a) Nachwuchsarbeit zur Förderung und zum Erhalt des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz

b) Innovative Konzepte zur Steigerung der Attraktivität des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz

c) Unterstützung des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz durch Unternehmen, Einrichtungen oder Personen

Während die Kategorie c) ideeller Natur ist, sind die Kategorien a) und b) mit jeweils 8.000 Euro (1. Platz), 6.000 Euro (2. Platz), 3.000 Euro (3. Platz), 2.000 Euro (4. Platz) und 1.000 Euro (5. Platz) dotiert.

Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2018 eingereicht werden.

 

Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt 2018

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der „Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt“ ausgelobt. Hierbei sollen getreu dem diesjährigen Motto „Gegen Gewalt im öffentlichen Raum“ jene Projekte gewürdigt werden, die einen Beitrag dazu geleistet haben

  • die Gewalt im öffentlichen Raum zu verhindern
  • Zivilcourage zu fördern
  • das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken
  • sich dem kriminalpräventiven Städtebau anzunehmen
  • Opfer von Gewalt in öffentlichen Raum zu schützen

Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2018 eingereicht werden.

 

Stiftung Kunstfonds: Künstlerprogramm – Künstlerische Produktion

Die Stiftung Kunstfonds fördert einzelne bildende Künstlerinnen, die ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben.

Bei diesem Künstlerprogramm können die Künstlerinnen zum einen ein Arbeitsstipendium erhalten. Dieses dient der Förderung der künstlerischen Entwicklung und umfasst maximal 18.000 Euro im Jahr.

Zum anderen kann ein Zuschuss zur Realisierung eines künstlerischen Vorhabens mit dem Förderschwerpunkt der künstlerischen Produktion gewährt werden. Es werden Sach- und Reisekosten bis zu 25.000 Euro gefördert.

Anträge können bis zum 31. Oktober eingereicht werden.

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