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Neue Geschäftsführung und neue Aufgaben für den Österreichischen Austauschdienst (OeAD-GmbH)

10/01/2019
Sprog: DE

Am 1. Jänner 2019 hat Jakob Calice die Geschäftsführung des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD-GmbH) für die kommenden fünf Jahre übernommen. Damit einher geht auch ein Wechsel im Stiftungsvorstand der Innovationsstiftung für Bildung, mit dem Calice von Bundesminister Heinz Faßmann betraut wurde. Darüber hinaus hat ihn der Vorstand des Vereins KulturKontakt Austria zu seinem neuen Direktor bestellt, denn dieser wird mit 1. Jänner 2020 in den OeAD integriert – eine Weichenstellung, die sowohl von OeAD, KulturKontakt Austria und BMBWF begrüßt wird. "Der OeAD erhält dadurch deutlich mehr Schlagkraft, von dem nicht nur er, sondern auch KulturKontakt Austria, aber auch unser Gesellschafter, das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, profitieren werden", betont Calice. Durch diese Neustrukturierung befindet sich die profunde Expertise rund um Internationalisierung, Mobilität und Kooperation und Service in Bildung, Wissenschaft und Forschung nun in einer Hand.

Synergieeffekte für die Internationalisierung des Bildungsstandorts

"Bei den internationalen Bildungskooperationen gibt es starke Anknüpfungspunkte zum Erfolgsprogramm Erasmus+. Bei der Förderung von Kulturvermittlung an Schulen gibt es Anknüpfungspunkte zu Wissenschaftsvermittlung im Rahmen von Public Science des OeAD. Wir können die Mittel des BMBWF auf diese Weise effektiver nutzen und erwarten uns insbesondere in der Schulbildung Synergieeffekte", sagt Calice, "denn Kulturkontakt wird seine bestehenden nationalen und internationalen Netzwerke und Kontakte in den OeAD einfließen lassen."

Der Integrationsprozess, der unter Wahrung aller Rechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Betriebsübergang erfolgen soll, hat zum Ziel, den Bildungs- und Wissenschaftsstandort international und in Österreich zu stärken.

Neuer Stiftungsvorstand der Innovationsstiftung für Bildung

Jakob Calice hat mit 1. Jänner 2019 auch den Stiftungsvorstand der Innovationsstiftung für Bildung (www.innovationsstiftung-bildung.at) übernommen. Diese wurde mit 1. Jänner 2017 durch ein Bundesgesetz, das Innovationsstiftungsgesetz, gegründet. Sie hat zur Aufgabe, Bildungsniveau und Innovationskompetenz aller Altersgruppen in Österreich durch kompetitive Förderung von innovativen Projekten im Bildungs- und Forschungsbereich anzuheben. Calice: "Hier bedient sie sich zukünftig der Wirkung von Substiftungen, die erstmals Kapital steuerbegünstigt in Bildung fließen lassen können." Die Stiftung wird als Bindeglied zwischen Stakeholdern und Förderern agieren und mit Open-Innovation-Methoden Substiftungen entwickeln. Die Stiftung ist mit mindestens zwei Mio. Euro jährlich dotiert.

Die Erfahrung dafür bringt Calice aufgrund seiner langjährigen beruflichen Tätigkeit mit, die das gesamte Spektrum von Wissensvermittlung, Forschungstätigkeit sowie Expertise in Bildungs- und Wissenschaftspolitik abdeckt. Der neue Geschäftsführer hat Geschichte an der Universität Wien studiert und seine Dissertation in Kultur- und Tourismuswissenschaft an der Leeds Becket University (UK) verfasst. Davor absolvierte der heute 39-Jährige die Meisterklasse für Fotografie an der Höheren Graphischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt und ko-kuratierte mehrere Ausstellungen – unter anderem am Technischen Museum Wien.

Seine Karriere im Wissenschaftsministerium begann Jakob Calice 2010 als Mitarbeiter der Abteilung Forschungs- und Technologieförderung. Es folgten Stationen in den Büros der Bundesminister Karlheinz Töchterle, Reinhold Mitterlehner und Harald Mahrer. Zuletzt war er Generalsekretär im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung unter Bundesminister Heinz Faßmann. Der gebürtige Niederösterreicher ist Vater von Zwillingen.


Die OeAD-GmbH (www.oead.at) ist die österreichische Agentur für internationale Mobilität und Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Österreichweit sind 235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim OeAD beschäftigt. Das Gesamtbudget des OeAD für 2019 beträgt 72 Mio. Euro, das zum größten Teil für Stipendien- und Förderprogramme zur Verfügung steht. Gesellschafter ist das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

KulturKontakt Austria (www.kulturkontakt.or.at) ist ein gemeinnütziger Verein, der in erster Linie durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefördert wird. Seine Schwerpunkte setzt er neben der Kulturvermittlung an Schulen vor allem in der Bildungskooperation am Westbalkan und Osteuropa. KulturKontakt Austria hat ein Jahresbudget von rund 5,6 Mio. Euro und beschäftigt rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


Foto: (c) Philipp Monihart

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