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PULSE 2.0: Sprach- und Kommunikationskompetenzen von ausländischen Pflegeassistenten und Personenbetreuerinnen bewerten und verbessern

Krankenpflege und Pflegeberufe sind innerhalb der EU weitgehend reguliert, das gilt allerdings nicht so sehr für die Bereiche der Pflegeassistenz und Personenbetreuung, denn hier gibt es noch erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten. Die meisten Regulierungsbehörden verlangen Sprachtests als Teil des Registrierungsprozesses und des Berufszugangs im Gastland. Die Gründe dafür liegen in der Sicherheit der zu pflegenden Personen. Gesundheitliche Entscheidungen erfordern, dass Patient und Fachkraft in der Lage sind, Informationen klar und frei auszutauschen.

Krankenpflege und Pflegeberufe sind innerhalb der EU weitgehend reguliert, das gilt allerdings nicht so sehr für die Bereiche der Pflegeassistenz und Personenbetreuung, denn hier gibt es noch erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten. Die meisten Regulierungsbehörden verlangen Sprachtests als Teil des Registrierungsprozesses und des Berufszugangs im Gastland. Die Gründe dafür liegen in der Sicherheit der zu pflegenden Personen. Gesundheitliche Entscheidungen erfordern, dass Patient und Fachkraft in der Lage sind, Informationen klar und frei auszutauschen.

Dass ausländische Pflegehelferinnen, Heimhelfer und Personenbetreuerinnen die Sprache des Landes, in dem sie arbeiten oder arbeiten möchten, im Allgemeinen beherrschen, bedeutet noch nicht, dass sie über die „richtigen“ Sprachkenntnisse verfügen. Darüber hinaus ist Sprache in der Pflege- und Betreuungsarbeit ein wichtiges Instrument, um eine qualitativ hochwertige Betreuung zu gewährleisten und die Empfänger dieser Betreuung zu informieren und aufzuklären. Sprach- und Kommunikationskompetenzen und angemessene kulturelle Verhaltensweisen sind insgesamt von wesentlicher Bedeutung, um die Beschäftigungsfähigkeit des Gesundheitspersonals zu verbessern.

Das Projekt Pulse 2.0 will relevante Sprach- und Kommunikationskompetenzen für Arbeitsplätze in den Bereichen Pflegeassistenz, Heimhilfe und Personenbetreuung stärken. Das Projekt richtet sich an Menschen, die in den genannten Berufen im Ausland arbeiten oder die planen, in Zukunft im Ausland zu arbeiten. Weitere Zielgruppen sind Ausbildungsinstitutionen und Arbeitgeber im Gesundheitssektor.

Projektziele:- Verbesserung und Bewertung der sprachlichen, kommunikativen und interkulturellen Kompetenzen von Pflegeassistentinnen und Personenbetreuerinnen, die im Ausland arbeiten oder arbeiten wollen;- Kapazitätsverbesserung von Berufs- und Weiterbildungsanbietern sowie von Sprachschulen durch die Bereitstellung maßgeschneiderter Produkte: Sprachenlernen am Arbeitsplatz, Bewertungsdidaktik und Instrumente für niedriger qualifizierte Berufe im Gesundheitswesen

Geplante Ergebnisse und Produkte:- Entwicklung, Erprobung und Validierung von Bewertungsinstrumenten zur Messung von Sprachkenntnissen in Schwedisch, Italienisch und Deutsch als Fremdsprachen im beruflichen Kontext, insbesondere im Pflege- und Betreuungssektor in Schweden, Italien und Österreich;- Bereitstellung eines autonomen Zugangs zu innovativen Sprachlernressourcen und Instrumenten zur Überprüfung von Sprachkenntnissen;- Erleichterung der Entwicklung innovativer Praktiken zum Sprachenlernen und der Bewertung von Sprachkenntnissen im Bereich der beruflichen Bildung;- Sensibilisierung für die Anforderungen der kulturellen und sprachlichen Vielfalt im beruflichen Kontext. Pulse 2.0 wird von den folgenden 5 Partnerorganisationen aus 5 europäischen Ländern umgesetzt:- CFL Söderhamn - Schweden- Inthecity Project Development - Niederlande- Universita per Stranieri di Siena - Italien- Fundatia Centrul Educational Spektrum - Rumänien - die Berater® UnternehmensberatungsGmbH, Österreich 

Das Projekt wird finanziell durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Kommission unterstützt. Es läuft über 25 Monate, vom 1. Oktober 2019 bis zum 31. Oktober 2021. 

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